Für Markus Wierl, der sein Unternehmen – oder sich? – Audio Freak nennt und sich seit vielen Jahren mit audiophiler Wiedergabe beschäftigt, steht die Beratung seiner Kunden vor dem Verkauf im Vordergrund, wie auch seine Website und sein Youtube-Channel zeigen. Darüber hinaus ist er in Sachen High End viel weltoffener als der Autor.
Er schreckt nämlich auch vor Kinosystemen mit bis zu sieben Kanälen und vier Subwoofern nicht zurück und setzt als bekennender Analog-Liebhaber dennoch auf digitale Raumkorrektur im – wie ich zugeben muss – vorzüglich klingenden Hörraum in seinem Wohnraumstudio. Außerdem ist er fest davon überzeugt, dass ein Übertrager hoher Qualität mit einer ebensolchen Phonostufe für Moving-Coil-Tonabnehmer einem MC-Phonoentzerrer mindestens ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen ist. Deshalb hat er sich entschlossen, die beiden Übertrager, die MM-Phonostufe, eine Denon-DL-103-Variante, bei der der Generator in ein Aluminum/Holz-Gehäuse integriert ist, das mit seinem SME-Anschluss auch die Funktion des Headshells übernimmt, sowie diverse, erschwinglich Phonokabel des slowenischen Herstellers MK Analogue in Deutschland und der Schweiz zu vertreiben. Eine Besonderheit der Übertrager ist es, dass sie symmetrisch ausgelegt und mit XLR-Ein- und Ausgängen ausgestattet sind. In Sachen Symmetrie sind Markus Wierl und ich uns überraschender Weise einig – nicht nur, was die Aufbereitung von delikaten Phonosignalen anbelangt. Leider geht es bei MK Analogue nach dem Übertrager unsymmetrisch weiter: Es gibt – noch? – keine symmetrische MM-Phonostufe. Allerdings ist das Signal nach dem Übertrager schon deutlich kräftiger und damit auf seinem weiteren Weg weniger anfällig für Einstreuungen. Nachdem mich die Röhren-Phonostufe von E.A.T., bei der MC-Signale von einem Übertrager vorverstärkt werden, rundum begeistert hat, konnte ich einer Beschäftigung mit einer MK-Analogue-Kombination durchaus etwas abgewinnen – wobei ich als Spielpartner natürlich vorrangig das ein oder andere Ortofon SPU auf dem Plan hatte.
Markus Wierl fragte aber bei der Planung des Tests sofort nach meinen meist benutzten Tonabnehmern. Umgehend machte er Vorschläge, mit welchem der beiden MK-Analogue-Übertragern, mit welchen Einstellungen und welchen Abschlusssteckern ich Lyras Etna und Olympus SL sowie das von MySonicLab gefertigte Transrotor Tamino zum Klingen bringen könnte. Und das war erst einmal so gar nicht in meinem Sinne: Auch wenn es mit dem E.A.T. eine Annäherung an eine Trafo-Lösung gab, glaube ich immer noch, dass Phonostufen mit MC-Eingang für hochwertige Moving Coils die Verstärker der Wahl sind – von allen SPU-Varianten einmal abgesehen. Aber dazu später.
Die beiden ersten Buchstaben von MK-Analogue sind die Initialen des Firmengründers Matej Kelc, der nach eigenen Angaben schon 1982 als Jugendlicher seinen ersten Übertrager baute. Während der ersten Jahre seiner Berufstätigkeit war er in der Hifi- und der Pro-Audio-Branche tätig. Er begann als Verkäufer, wurde aber schnell zum Entwickler. Im Jahr 2000 kehrte er nach Slovenien zurück, wo er die ersten fünf Jahre seines Lebens verbracht hatte, und gründete fünf Jahre später eine Firma für Metallverarbeitung, die bald darauf auch in Sachen Kunststoffspritzguss und Holzverarbeitung aktiv wurde. Seine Leidenschaft waren aber weiterhin Musik und Audio-Technik, weshalb er MK Analogue ins Leben rief, wobei ihm sein Netzwerk von Zulieferern in Slovenien, Österreich und Deutschland zugute kam. Die beiden ersten Produkte der neuen Firma waren, wie nicht anders zu erwarten, zwei Übertrager, der SUT-1L für Tonabnehmer mit niedriger Impedanz und der SUT-1M für solche mit mittlerem Innenwiderstand. Ersterer ist für Systeme mit bis zu 10 Ohm Widerstand gedacht, letzterer wird unter anderem für Denons, EMTs, Audio Technicas und Benz Micros empfohlen.
Was den Step Up Transformer – oder SUT – von MK Analogue von den nicht wirklich vielen übrigen Vertretern seiner Gattung, mit denen ich mich intensiver beschäftigte, unterscheidet, sind seine symmetrischen Aus- und Eingänge. Von letzteren gibt pro Kanal gleich zwei: einen mit einer Signalanhebung um 24 Dezibel und einem Übertragungsverhältnis von 1 zu 16 und einen mit einer Verstärkung von 30 Dezibel und einem Verhältnis von 1 zu 32. Die Verwendung von zwei Eingängen pro Kanal statt eines plus Umschalter verringert die Zahl der Lötstellen auf dem Weg vom Tonabnehmer zu den Wicklungen und soll die Klangqualität verbessern. Neben den sechs XLR-Buchsen auf der Rückseite des SUT-1L findet man dort noch zwei Cinch-Buchsen, die Widerstandsstecker zur Anpassung der Abschlussimpedanz aufnehmen können. Die Widerstände liegen parallel zur den Primärwicklungen des Übertragers, können die Last, auf die der Tonabnehmer arbeitet, also nur verringern. Da dann nicht mehr der gesamte vom Tonabnehmer generierte Strom durch den Übertrager fließt, wird die Lautstärke der analogen Kette durch die Verwendung der Stecker leicht reduziert. Zum Material der Trafowicklungen und des Kerns macht Matej Kelc auf seiner Website keine Angaben.
Er legt großen Wert auf eine konsequente Abschirmung des Transformators gegen elektromagnetische Störungen, gegen Resonanzen und Direktschall. Der eigentliche Übertrager befindet sich in einer MU-Metall-Kapsel, die von einem mit Bitumenmatten ausgekleideten Messingkörper umgeben wird. Das gesamte Aluminiumgehäuse wird nicht nur mit weiteren Bitumenmatten ausgekleidet, sondern seine Bodenplatte zusätzlich mit einer Edelstahlplatte verbunden: Die Sandwich-Konstruktion dient der weiteren Resonanzoptimierung. Sorbothan-Füße entkoppeln den SUT-1L von seiner Stellfläche.
Die passende MK-Analogue-Phonostufe hört auf den selbsterklärenden Namen MM-PH-AMP und ist demnach ausschließlich für die Verstärkung von Signalen von der Stärke ausgelegt, wie sie Moving-Magnet-, Moving-Iron- oder High-Output-Moving-Coil-Tonabnehmer sowie MC-Übertrager bereitstellen. Der MM-PH-AMP ist eine Doppel-Mono-Konstruktion und wird von einem externen Netzteil mit Energie versorgt, das jedoch nicht kanalgetrennt aufgebaut ist. Um eine möglichst große Homogenität der Kanäle zu erreichen, setzt Matej Kelc hier auf eine gemeinsame Filterung der Spannung teils im ausgelagerten Netzteil und teils auf dem gemeinsamen Mainboard. Die Gesamtkapazität liegt bei zweimal 23.500 Microfarad. Die passive Schaltung verfügt über vier Filterstufen und erfüllt auch die Funktion einer Einschaltstrombegrenzung. Separate Spannungsregelungen für jede Verstärkerstufe mit hoher Dämpfung möglichst nah an der Last minimieren Störungen und befördern die Dynamik.
Die RIAA-Entzerrung geschieht rein passiv. Ultraschnelle, beidseitig beschichteten MKP-Folienkondensatoren sollen hier eine extrem hohe Auflösung und Dynamik garantieren. Die Verstärkung übernehmen Operationsverstärker mit einer Anstiegszeit von 150 Volt pro Mikrosekunde und hoher Bandbreite. Die Ausgangsstufe ist ein Class-A-Leistungsverstärker, der bei entsprechender Kühlung in der Lage sein soll, sogar Lautsprecher anzutreiben. Längere Kabel zwischen MM-PH-AMP und Vorstufe dürften da keinerlei Problem darstellen. Matej Kelcs Ziel bei der Entwicklung der Phonostufe war es, im hörbaren Frequenzbereich Phasenlinearität zu erreichen. Auf seiner Website begründet er diesen Entschluss so: „Die zeitlich korrekte Wiedergabe aller Frequenzen im hörbaren Bereich entscheidet darüber, ob eine Aufnahme als lebendig, natürlich, dynamisch, fein aufgelöst, räumlich und einfach echt empfunden wird. Ist dies der Fall, hören wir die Musik nicht nur, wir fühlen sie, sie reißt uns emotional mit.“
Wenn man einen linearen Phasengang im Frequenzbereich von 20 Hertz bis 20 Kilohertz realisieren möchte, braucht man einen linearen Frequenzgang von fünf Oktaven oberhalb von 20 Kilohertz, also bis 640 Kilohertz. Der MM-PH-AMP arbeitet daher je nach eingestellter Verstärkung linear bis 800 Kilo- oder 1 Megahertz. Da das Gleiche natürlich auch für Frequenzen unterhalb von 20 Hertz gilt, verzichtet Matej Kelc auf ein Subsonic-Filter und lässt den Phonoentzerrer linear bis zu einer Grenzfrequenz von 3,2 Hertz arbeiten. Ganz ähnlich argumentiert übrigens auch der darTZeel-Entwickler Hervé Delétraz im ersten Teil des Interviews, das ich im Juli mit ihm führte.
Beim MM-PH-AMP erreicht Matej Kelc den gewünschten linearen Phasengang, indem er vor und hinter der passiven Entzerrung OP-Amps einsetzt, die lediglich eine Verstärkung um 30 Dezibel bewerkstelligen müssen und daher sehr breitbandig arbeiten können. Bei der Phonostufe von MK Analogue hat man die Wahl zwischen einer Verstärkung um 40, 43 oder 46 Dezibel. Darüber hinaus bietet sie neben den üblichen 47 Kiloohm auch noch die Abschlussimpedanzen 33, 68 und 100 Kiloohm und vier verschiedene Abschlusskapazitäten zwischen 50 und 470 Picofarad. Für den Betrieb mit dem SUT-1L werden 150 oder 250 Picofarad und die größtmögliche Verstärkung empfohlen.
Da nach meiner Erfahrung jedes Ortofon SPU besser klingt, wenn seine Signale vom Ortofon SPU-T100 mit seinen Wicklungen aus Silber am MM-Eingang einer Phonostufe statt über einen Entzerrervorverstärker mit MC-Eingang weiterverarbeitet werden, habe ich mein SPU Century im Ortofon AS-309R montiert und damit die MK-Analogue-Kombination eingespielt. Auf Anraten Markus Wierls hatte ich die beiden Cinch-Buchsen am SUT-1L mit Cinch-Steckern mit gelbem Ring bestückt, um die für das Century optimale Abschlussimpedanz einzustellen. Zwischen Tonarm und Übertrager und zwischen diesem und dem MM-PH-AMP verwende ich Kabel von MK Analogue, die mit Preisen unter 250 Euro für 90 Zentimeter Länge wirklich erschwinglich sind. Zuvor hatte ich ein wenig in einem Fach des Plattenregals gestöbert, in dem vor Jahren erworbene und bisher nicht LPs vor sich hindämmern. Dort habe ich unter anderem Wild Percussion And Horns A'Plenty (Living Stereo LSP-2289) von Dick Schorys New Percussion Ensemble gefunden, dann gewaschen und kurz darauf aufgelegt.
Das Album wurde ebenso wie zuvor Bang, Barroom And Harp in der Orchestra Hall in Chicago aufgenommen und zeichnet sich durch eine beeindruckende Raumdarstellung aus – zumindest, wenn der SPU-T100 am MK Analogue MM-PH-AMP die Signalaufbereitung übernimmt. Die Fülle der Instrumente und das witzige Arragement von „Stumbling“ machen einfach jede Menge Spaß. Die Bläsersätze und die Pauken aus der Tiefe des Raumes kommen mit Druck: Da ist es schlicht unmöglich, still und unbeteiligt im Hörsessel zu verharren. Das ist, wie zu erwarten, beim SUT-1L auch nicht anders. Der Titel spricht einen emotional genauso intensiv an. Womit ich allerdings nicht gerechnet hätte, ist, dass nun neben dem mindestens ebenso packenden Groove auch wieder einige Hifi-Aspekte in den Fokus rücken: Man kommt beim besten Willen nicht umhin zu registrieren, dass der Aufnahmeraum plötzlich in allen Dimensionen gewachsen zu sein scheint und die Vielzahl der Akteure ein Stückchen weiter voneinander entfernt ist und von mehr Luft umgeben wird. Über den SUT-1L gefallen mir auch die folgenden Stücke einfach besser als über den SPU-T100. Nun gut, es könnte von Vorteil sein, dass die beiden MK Analogues und die günstigen Kabel aus gleichem Haus schlicht besser miteinander harmonieren. Aber für den Ortofon-Silber-Übertrager hatte ich ebenfalls ein passendes Umfeld geschaffen: Er ist per Ortofon TSW-5000Silver mit dem Tonarm und per AC-5000-Silver mit der MM-Phonostufe verbunden. Trotzdem klingt's über den SUT-1L besser!
Aber natürlich bekommt der SPU-T100 noch eine Chance: Auf dem Teller des LaGrange liegen die Bilder einer Ausstellung in der Interpretation des Chicago Symphony Orchestras unter Carlo Maria Giulini. „Die Hütte der Baba Jaga“ und „Das Große Tor von Kiew“ klingen über den Silber-Übertrager gewohnt dynamisch und luftig. Nach dem Wechsel auf den SUT-1L wirkt aber nicht nur Aufnahmeraum ein wenig größer und die Musiker einen Tick engagierter. Trotz eines Hauchs mehr Dynamik und Offenheit findet sich beim MK Analogue anders als beim Ortofon nicht mal ein Anklang von Rauigkeit oder Schärfe. Der SUT-1L verwöhnt mit einem geschmeidigeren musikalischen Fluss und einer stimmigeren Tonalität. Sehr beeindruckend!
Einige Tonabnehmerhersteller geben an, welchen Gleichstromwiderstand ein für ihr System geeigneter Übertrager haben soll, andere nennen nur die Abschlussimpedanz bei MC-Eingängen. Markus Wierl orientiert sich an diesen Angaben, bezieht aber die Impedanz des MM-Eingangs und das Übersetzungsverhältnis des Übertragers mit ein. Auf einer seiner Ratgeberseiten stellt er dem Interessierten auch Rechner für die eventuell nötigen Anpassungswiderstände zur Verfügung. Ich muss zugegeben, dass ich mich – als Fan von MC-Phonostufen – nicht in das Thema eingearbeitet habe und mich auf die Audio-Freak-Empfehlungen verlassen habe. Allerdings habe ich einmal, um einen besseren Zugang zu der Erdungsklemme zu haben, die Stecker für das SPU entfernt und vergessen, sie wieder einzustecken: Zuerst waren mein ebenfalls Hifi-begeisterter Mithörer und ich vom plötzlichen Lautstärkegewinn und der etwas größeren Direktheit der Wiedergabe beeindruckt. Nach zwei-, dreimaligem Umstecken waren wir uns – nach zwischenzeitlichen Unstimmigkeiten – dann doch einig, dass der Klang mit den Steckern tonal stimmiger war und trotz des etwas gedeckteren Hochtonbereichs mehr Rauminformationen bot. Ich werde mich auch weiterhin auf die Tipps von Markus Wierl verlassen.
Mit eher gemischten Gefühlen verband ich dann das Tonarmkabel des Thales Simplicity II, in dem das Lyra Olympos SL montiert ist, mit den Eingängen des SUT-1L. Mein Freund hatte wieder Carla Bleys „Life Goes On“ auserkoren, um die Fähigkeiten der MK Analogues einzuschätzen. Zu unserer großen Überraschung fühlten wir uns an die ungemein positiven Erfahrungen mit diesem Titel und der darTZeel NHB-108 erinnert: Die Töne des Flügels besaßen Gewicht und schienen in einer intensiveren Beziehung zueinander zu stehen als sonst bei dieser vertrauten Scheibe. Der Raum, die Dynamik und die Energie von Steve Swallows speziellem E-Bass zogen uns unwiderstehlich in ihren Bann. Hatten wir das Album vielleicht damals als File gehört und war ein Großteil unserer Begeisterung der Platte und dem Olympos SL geschuldet? Nein, leider – zumindest für mich – verlor der Titel einen Teil seiner Faszination, als Einsteins The Turntable's Choice die Entzerrung und Vorverstärkung übernahm. Der Klang war nun weniger satt, die Töne standen nicht mehr wie aus Stein gehauen im Raum und wirkten irgendwie leichter. Dennoch schien der Aufnahmeraum keinesfalls größer zu sein als der, den die MK Analogues suggerierten.
Da ich bisher beim Einstein Entzerrer auch bei Tests deutlich teurerer Phonostufen nie das Mindeste vermisst hatte, vermutete ich, dass das slowenische Duo vielleicht mit ein wenig mehr Tiefton-Fülle auf der leicht euphonischen Seite agierte. Aber die leichte Opulenz der Klangfarben maskierte hier weder subtile Rauminformationen noch zarteste Details. Noch finde ich keinen Ansatzpunkt für irgendeine Kritik. Aber da ein kräftiger Bass die Wiedergabe oft einen Hauch behäbiger erscheinen lässt, versuche ich es mal mit Jonas Hellborgs Elegant Punk: Die beiden MK Analogues überzeugten mit einem kräftigen Tieftonbereich, wie ich ihn von den besten rein elektronischen Phonostufen kenne. Erst glaubte ich einen Hauch Attacke zu vermissen, was sich aber nach einem leichten Rechtsdreh am Lautstärkeregler als Fehleinschätzung erwies. Die MK-Kombination bot mindestens genau so viele Informationen über den virtuellen Raum wie der Einstein. Im Klangbild fand sich nicht der geringste Anflug von Nervosität bei dieser durch übermäßige Benutzung alles andere als nebengeräuschfreien Scheibe. Ich habe den Eindruck, dass die Töne hier mehr Solidität besitzen als beim Einstein. Bei „It's The Pits, Slight Return“ überzeugen die MK Analogues mit reichlich Speed und vorzüglicher Durchhörbarkeit. Beim geradezu monolithischen, präzise definierten Ton gibt es nicht die Spur eines Nachschwingens. Das MK-Duo verbindet Kraft, Attacke und große Klarheit aufs feinste. Auch weitere Versuche, eine Schwäche von SUT-1L und MM-PH-AMP zu entdecken, bleiben erfolglos. Ob ich es wahrhaben möchte oder nicht: Die MK Analogues bringen meine bisherige jahrelang unangefochtene Referenz ins Wanken.
Nach der rundum gelungenen Vorstellung der Vorabversion des Wilson Benesch Tessellate Ti-S entscheide ich mich, es anstelle des Transrotor Tamino auszuprobieren und zwar mit der zweiten Seite von Zakir Hussains ECM-Album Making Music: John McLaughlins akustische Gitarre überzeugt auf „Anisa“ mit Druck und ungebremsten Transienten, bei Jan Garbareks Saxophon ist es aber in Sachen Attacke und Hochtonenergie ein wenig zuviel des Guten. Deswegen bemühe ich noch einmal den Rechner auf der Audio-Freak-Website, der mir zuvor schon verraten hatte, dass ich für das Tessellate den 24-Dezibel-Eingang wählen muss, wenn ich den empfohlenen Bereich von 100 bis 300 Ohm kommen möchte. Auch wenn der Wert dann ein wenig unter 100 Ohm sinkt, probieren ich die Abschlussimpedanz von 33 Kiloohm am MM-PH-AMP aus. Das Saxophon hat immer noch ausreichend Biss, wirkt aber ein wenig gezügelt. Die Gitarre und die Tablas strotzen vor Energie und der – virtuelle? – Raum im Rainbow Studio wirkt größer als je zuvor. Das ist eine Seite lang ungemein anregend, dürfte aber immer noch nicht zu stundenlangem Musikgenuss verführen. Abhilfe schafft die Erhöhung der Lastkapazität für den Übertrager an der Phonostufe von 150 auf 250 Picofarad: Weiterhin faszinieren Dynamik, Offenheit und Raumdarstellung und tonal ist nun auch alles im grünen Bereich. Alle Möglichkeiten des MK Analogue SUT-1L und des MM-PH-AMP lassen sich eben auch in einem so raumgreifenden Test wie diesem nicht ergründen. Aber ich bin mir sicher, dass die beiden MK Analogues ihren Besitzer für alle Mühen belohnen.
Gehört mit
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Laufwerk | Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil |
Tonarm | Thales Simplicity II, Einstein The Tonearm 9“, Ortofon AS-309R |
Tonabnehmer | Lyra Olympos und Etna, Ortofon SPU Century, Wilson Benesch Tessellate Ti-S |
Übertrager | Ortofon SPU-T100 |
Phonostufe | Einstein The Turntable‘s Choice (sym) |
Vorstufe | WestminsterLab Quest |
Endstufe | Einstein The Poweramp |
Lautsprecher | Børresen 05 SSE |
Kabel | Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, Ansuz Speakz D-TC Supreme, Digitalz D-TC Gold Signature und Mainz D2, Ortofon TSW- und AC-5000 Silver |
Zubehör | AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME |
Herstellerangaben
MK Analogue MM-PH-AMP
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Kompatibilität Tonabnehmer | High Output MCs, MM, MI; alle Low Output MCs über Übertrager |
Eingangsimpedanzen | 33kΩ, 47kΩ, 68kΩ 100kΩ |
Gain-Werte | 40dB, 43dB, 46dB |
Kapazitäten | 50pF, 150pF, 250pF, 470pF |
Übersteuerungsfähigkeit | +19dB (5mV, 4 kΩ) |
Geräuschspannungsabstand | - 89dB (unbewertet, 47kΩ, 430Ω Abschluss); - 93dB (C-bewertet, 47kΩ, 430Ω Abschluss) |
Frequenzgang | 3,5Hz bis 800.000Hz (– 3dB; 46dB) |
Phasen-Linearität | bis 31.000Hz |
Stromverbrauch | 8 Watt (Gerät an; Empfehlung!); 2 Watt (nur Netzteil an) |
Netzkabel-Länge | 1,2 Meter (zwischen MM-PH-AMP und Netzteil) |
Füße | auf das Gewicht abgestimmte schwingungsdämpfende Sorbolution Gerätefüße (für Vorverstärker und Netzteil) |
Farbe | Schwarz |
Abmessungen (B/H/T) | 34 × 9,3 × 26,5 cm (Gerät); 11,5/9,321 cm (Netzteil) |
Gewicht | 5kg (Gerät); 1,7kg (Netzteil) |
Listenpreis | 4.900 Euro |
Garantie | 5 Jahre |
Herstellerangaben
MK Analogue SUT-1L
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Eingang & Übertrager-Verhältnisse | XLR symmetrisch (2x), 24dB (1:16) und 30dB (1:32) |
Ausgang | XLR symmetrisch |
Abschluss-Impedanz | 30dB: 45Ω, 24dB: 175Ω; mit den Anpass-Steckern: 100Ω (rot), 11,5Ω (gelb, SPU-optimiert); weitere Stecker jederzeit möglich |
Frequenzgang | 24dB: 10Hz - 65kHz (-3dB); 30dB: 10Hz - 35 kHz (-3dB) |
Geräuschspannungsabstand | 115dB (-10dB V) |
Verzerrungen | K3 < 0,01% (f = 40Hz, -40dB V) |
Ausgangsimpedanz | 400Ω |
Gleichstrom-Widerstand | 10,2Ω bei 1:16; 2,6Ω bei 1:32 |
Abmessungen (B/H/T) | 145/86/160mm |
Gewicht | 2,75kg |
Farb-Optionen | Schwarz, Silber |
Preis | 3.200 Euro |
Verkabelung | optional ab 150 Euro, Cinch-auf-XLR-Konnektor 80 Euro |
Vertrieb
Audio-Freak – Markus Wierl GmbH
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Anschrift | Wacholderweg 10 86836 Klosterlechfeld |
Telefon | +49 151 22316655 |
info@audio-freak.de | |
Web | audio-freak.de |
ifi audio, ein führender Anbieter hochwertiger Audiokomponenten, gibt die Einführung seiner neuen Schwester-Marke SilentPower bekannt. SilentPower entwickelt innovative Strom- und Signallösungen, die das Ergebnis kompromisslosen Strebens nach störungsfreier Stille in Audiosystemen sind. Hier zählt die reine Musik – und sonst nichts.
Das SilentPower System richtet sich an Audiophile, Musikliebhaber und alle, die Wert auf perfekte Musikwiedergabe legen und das Maximum an Klangqualität aus ihrer HiFi-Anlage herausholen möchten. Es ist besonders für diejenigen geeignet, die in Umgebungen mit potenziellen Netzstörungen leben oder deren Anlage empfindlich auf Stromschwankungen reagiert.
SilentPower ist ein komplettes System zur Verbesserung der Signalqualität bei Audiogeräten. Es setzt hörbar neue Maßstäbe in der Klangoptimierung und hebt HiFi-Anlagen auf das nächste Level. Die Mission von SilentPower ist es, die letzten 10-30 Prozent der Leistung jedes Audio-Systems freizuschalten – zu einem moderaten Preis. Jeder hat so die Möglichkeit, die bestmögliche Audioqualität mit seinen Komponenten zu erleben.
Diese innovative Produktlinie wird durch den LAN iPurifier PRO, HDMI iSilencer, iDefender MAX und iSilencer MAX ergänzt und bietet zusammen mit dem Programm von iFi audio Lösungen zur Optimierung der Audio- und Videoqualität.
Mit diesen vier Produkten gibt es Lösungen zur Beseitigung verschiedener Arten von Störgeräuschen und Interferenzen, was zu einem insgesamt verbesserten und ungestörten Audio- und Videoerlebnis führt. SilentPower von iFi audio setzt neue Maßstäbe in der Welt der Unterhaltungselektronik und bietet sowohl Musikliebhabern als auch Heimkino-Enthusiasten eine unvergleichliche Qualität. Was SilentPower so einzigartig macht, ist die Verbindung fortschrittlichster Technologien in einem System, um das Beste aus jeder HiFi-Anlage herauszuholen. Dabei nutzt SilentPower fortlaufend die neuesten Entwicklungen, um alle Bestandteile eines Audiosystems stets an ihre perfekte Leistungsfähigkeit zu bringen.
Den LAN Purifier Pro gibt es für 300 Euro, den HDMI iSilencer für 90 Euro, den iDefender MAX für 80 und den iSilencer MAX für ebenfalls 80 Euro. Alle einzelnen Produkte und Bundles von SilentPower sind ab sofort über WOD Audio und ausgewählte Fachhändler erhältlich.
Vertrieb
WOD-Audio - Werner Obst Datentechnik
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Anschrift | Westendstr. 1a
61130 Nidderau |
Telefon | +49 6187 900077 |
info@wodaudio.de | |
Web | www.wodaudio.de |
Ancient Audio ist ein 1995 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Krakau. Auch wenn das Sortiment Lautsprecher und Komponenten mit Transistoren umfasst, liegt der Schwerpunkt auf Röhrengeräten. Der erste CD-Transport, der nach langer Zeit vorgestellt wurde, war der Lektor. Joy ist die Weiterentwicklung zu einem vollständigen CD-Player.
Ancient Audio ist – wie gesagt – ein Unternehmen, das mit dem Bau von Verstärkern begann. Dennoch sind es CD-Player, die die Position des Unternehmens begründet haben. Wie Firmeninhaber Jarek Waszczyszyn anlässlich des Tests des Laufwerks schrieb, ist der Grund einfach: „Ein CD-Player ist ein sehr kompliziertes Gerät, insbesondere im Vergleich zu Verstärkern, ganz zu schweigen von Lautsprechern.“ Daher widmen sich nur wenige kleine Unternehmen dieser Aufgabe. Und weiter: „Hier erwiesen sich meine umfassenden Kenntnisse in den Bereichen Optik, Elektronik, Datenübertragung und -decodierung sowie Verstärkerdesign als unschätzbar wertvoll“. Die gesamte Lektor-Generation, vom Modell IV bis zum Grand, war ein Erfolg, und die Geräte sahen attraktiv aus und spielten auch recht gut (Der Lektor Air V-Edition war mehrere Jahre lang der Referenzplayer der High Fidelity-Redaktion). Der neueste CD-Player der Firma wurde auf der Audio Video Show 2023 vorgestellt. Wie der Hersteller schrieb: „Ob Mittelklasse oder High-End, Lektor erfreute Ohren und Augen“, daher der Name: Lektor Joy. Das Konzept ist vom Lektor Air abgeleitet, dem erfolgreichsten Vorgängermodell. Dennoch wurde das gesamte Design, wie es heißt, „von Grund auf unter Verwendung neuer Technologien neu entwickelt“.
Obwohl der Lektor Joy nominell ein CD-Player ist, ist viel mehr in einem Gehäuse untergebracht, er ist eigentlich das Herzstück des Audiosystems. Er ist sowohl ein CD-Player als auch ein Vorverstärker, ein DAC und ein digitaler Lautsprecherprozessor. Er hat die von den früheren Playern des Unternehmens gewohnte Größe von 350 mal 70 mal 360 Millimeter und wiegt 12 Kilogramm. Er ist äußerst kompakt, insbesondere im Vergleich zu den leistungsstarken Playern von dCS, Vitus Audio, Playback Design oder Gryphon. Sein Chassis ist ein gefrästes Aluminiumteil. Von unten wird ein Metallblech angeschraubt, an dem alle Komponenten befestigt werden.
Zum ersten Mal gibt es bei CD-Playern von Ancient Audio neben dem analogen Eingang auch digitale Eingänge, und zwar zwei: USB und Cinch (S/PDIF). Ersterer akzeptiert PCM-Signale bis zu 32 Bit und 384 Kilohertz und letzterer bis zu 24 Bit und 192 Kilohertz. Die Mechanik ist die gleiche wie beim CD-Transport Lektor. Es handelt sich um ein CD-Pro8-Laufwerk der österreichischen Firma Stream Unlimited Optical Storage. Eine Tent Labs-Präzisions-Wordclock wird für die Taktung aller Transportfunktionen verwendet. Die Vorgängergeneration der Lectors verwendete 24-Bit-Wandler von Crystal Semiconductor. Im Joy kommen die 32-Bit-Wandler der Spitzenklasse von ESS Technology zum Einsatz. Laut Hersteller arbeiten sie im Dual-Mono-Modus, einer pro Kanal. Bei den ESS 9038 Pro ist es möglich, die digitalen Filter auszuwählen: Im Joy hat der Benutzer die Auswahl aus acht verschiedenen Filtern. Sie können über eine Taste auf der Oberseite oder über die Fernbedienung gewechselt werden. Die Signale werden durchgehend symmetrisch verarbeitet, daher gibt es neben den analogen Cinch- auch und XLR-Ausgänge.
Ein Besonderheit aller CD-Player von Ancient Audio ist die Ausstattung mit einer Lautstärkeregelung. Dies liegt daran, dass Jarek Waszczyszyn die Idee gefällt, den externen Vorverstärker aus der Audiokette zu entfernen. Früher war es eine analoge Pegelregelung, jetzt ist es eine digitale mit hundert Schritten. Daraus folgt, dass ein analog eingespeistes Signal zuerst in ein digitales umgewandelt werden muss. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Lektor Joy MOSFET-Transistoren anstelle der russischen 6H30-Röhre verwendet. Laut Jarek Waszczyszyn sollen sie jedoch in einem Schaltkreis arbeiten, der an den in Röhrengeräten verwendeten erinnert. Der Firmenchef sagt, dass er diese Schaltung über einen Zeitraum von 15 Jahren entwickelt habe, indem er verschiedene Topologien und Komponenten testete. Das endgültige Design soll Röhrenlösungen ähneln, da FET-Transistoren wie Trioden spannungsgesteuert seien, jedoch mit höherer Verstärkung und höherem Ausgangsstrom. Die neue Schaltung biete im Vergleich zur Röhrenschaltung einen weicheren und dynamischeren Klang.
Der Ausgangsstromkreis verfügt über zwei Verstärkungseinstellungen, um den Player leichter an Verstärker anzupassen zu können. Wie bei den Röhren-basierten Lektors werden im Ausgang V-Cap ODAM-Kondensatoren verwendet. Der Hersteller schreibt über sie: „ODAM steht für Oil Damped Advanced Metalize. Wir begannen mit einem neuen, maßgefertigten amorphen, lochfreien Dielektrikum mit glatter, gleichmäßiger Oberfläche. Diese optimierte Oberfläche bietet eine hervorragende Verschmelzung mit der Metallisierungsschicht. Sie bildet auch eine kritische Barriere gegen korrosive Elemente wie Sauerstoff und Feuchtigkeit und verbessert gleichzeitig die langfristige Zuverlässigkeit, Stabilität und Selbstheilungseigenschaften des Kondensators erheblich.” Die Stromversorgung erfolgt über zwei Ringkerntransformatoren sowie eine Kondensatorbank mit hoher Kapazität und sehr geringem Widerstand. Die lineare Stromversorgung liefert, wie es in den Pressematerialien heißt, eine stabile Spannung und einen hohen Impulsstrom. Ein Transformator versorgt den CD-Transport, der andere den Audioteil.
Zusätzlich kann ein digitaler Lautsprecherprozessor in das Gerät eingebaut werden, um Lautsprecher- und Kopfhörermängel zu beheben. Auf der Rückseite befindet sich ein Schalter, mit dem eines von 16 Programmen zur Klangverbesserung ausgewählt werden kann. Der Player sieht schick aus, ist kompakt und macht einen guten Eindruck. Die offene CD auf der Oberseite sieht toll aus und ich kann aus Erfahrung sagen, dass ich ihren Anblick vermissen werde, wenn ich vom Ancient Audio-Player zu einem anderen wechseln werde. Ein Schritt nach vorne im Vergleich zu früheren Designs dieser Firma ist das Vorhandensein von digitalen Eingängen, einschließlich USB. Ein Rückschritt sind die Gummifederfüße, wo ich lieber Divine Acoustics Kepler Evolution oder Pro Audio Bono Peek 7060 SN Antivibrationsfüße in das Gehäuse eingelassen sehen würde.
Der CD-Player wird über Tasten auf der Oberseite oder über eine überladene, wenig ergonomische Fernbedienung gesteuert. Aber nicht nur: Auf der Rückseite und der Unterseite, wo der DSP-Chip eingesteckt wird, befinden sich DIP-Schalter wie bei Phono-Vorverstärkern. Die Anzeigen für Spielzeiten, Lautstärke, ausgewählten Filter und DSP-Programm werden wie bei Ancient Audio üblich durch rote LEDs auf der Vorderseite dargestellt.
Klang
Der Lektor Joy CD-Player wurde im High Fidelity-Referenzsystem getestet. Er stand auf seinen eigenen Füßen auf einer Ebene aus Kohlefasergeflecht des Finite Elemente Master-Reference-Pagode-Edition-Mk II-Racks, und ich verwendete ein 2,5 Meter langes Harmonix-X-DC350M2R-Improved-Version-Kabel für die Stromversorgung. Das Signal wurde über ein Crystal Cable Absolute-Dream-Cinch-Kabel zum Ayon Audio Spheris III-Vorverstärker gesendet. Während des Tests interessierte mich nur eine Seite dieses Geräts, nämlich seine Leistung als CD-Player. Daher habe ich den USB- und den Analogeingang nicht getestet. Während des Tests habe den CD-Player mit dem Filter Nr. 5 gehört – am Ende des Abschnitts werde ich kurz den Klang aller Filter beschreiben. Der Ausgang wurde auf die Position „High Gain“ geschaltet und die Verstärkungsanzeige zeigte die Zahl „86“ an. Der Test wurde mit dem Ayon Audio CD-35-HF-Edition-SACD-Player als Referenz durchgeführt und als AA/BB/A- und BB/AA/B-Vergleich mit bekanntem A und B durchgeführt.
Seit ich meinen Air-V-Edition-CD-Player verkauft habe – Gruß an den Besitzer! – habe ich seit vielen, vielen Jahren keinen Ancient-Audio-Player mehr in meinem Zimmer gehört. Zugegeben, ich hatte den Transport und den DAC in der Kette im Haus des Entwicklers gehört, aber das sagte mir eigentlich nichts darüber, wie diese Geräte spielten, sondern eher darüber, wie das System in diesem bestimmten Raum spielte. Man kann also leicht verstehen, dass ich sehr neugierig war zu sehen, wie sich Jarek Waszczyszyns Klangvorstellung verändert hat und wie sich der Klang seiner digitalen Geräte entwickelt hat: Kurz gesagt geht es um „dunklen Klang“. Darüber habe ich vor Jahren mit jedem gesprochen, der mir zuhören wollte, auch als ich den Ayon Audio CD-35-HF-Edition-Player zum ersten Mal getestet habe. Seitdem musste ich es noch oft erklären. Dennoch – so ist mein Eindruck – ist diese Idee vielen Liebhabern guten Klangs fremd. Und das ist schade.
Beim sogenannten „dunklen Klang“ geht es nicht um einen Mangel an Details. Es geht auch nicht darum, Feininformationen zu unterdrücken, geschweige denn, die Höhen zu verdecken. Es geht um etwas viel Grundlegenderes: Darum, den Klang so zu formen, dass nicht die Menge an Details, Höhen, Einzelereignissen, oder wie auch immer wir es in Tests nennen, zählt, sondern die Fülle an Informationen. Wenn wir einen fein aufgelösten Klang haben, dann wirkt alles innerlich deutlich ruhiger, weniger nervös und damit natürlicher. Nun, der Klang des Joy ist genau so. Das heißt, dunkel, dicht und satt. Ich weiß nicht mehr genau, wie mein Ancient-Audio-Air klang, aber ich erinnere mich, wie er sich vom Ayon unterschied. Mir scheint, dass Jarek Waszczyszyn Jahre später genau dieselbe Richtung einschlägt, wie sie Gerhard Hirt, der Besitzer von Ayon, für den CD-35 und die nachfolgenden Inkarnationen dieses hervorragenden Geräts auswählte. Denn wenn man eine beliebige CD abspielt – in diesem Fall die neueste Remaster-Version des Italo-Disco-Juwels „Tonight“ von Savage –, hört man eine coole, kontinuierlich fließende, sanfte Präsentation. Das ist etwas, was wir unbewusst von Audio erwarten – und woanders so selten bekommen.
Das betreffende Album wurde in den Scaccomatto Studios aufgenommen, mit Ausnahme von „Don't Cry Tonight“, das in Mailänder Studios aufgenommen und abgemischt wurde. Damian Lipinskis neues Remastering hat das Gewicht und die Dichte dieses Tracks hervorgehoben, und der Joy hat dies sehr gekonnt wiedergegeben. Damian hat auch die Menge an Höhen nicht übertrieben, obwohl es sich um Musik handelt, die für Tanzclubs und Diskotheken gedacht ist. Auch das hat der CD-Spieler von Ancient Audio großartig vermittelt. Ich habe die Milano Studios nicht zufällig erwähnt. Denn nicht weit von diesem Ort entfernt wurde fünfzehn Jahre später in den Logic Studios der Track „Personal Jesus“ von den Brüdern La Bionda aufgenommen und gemischt, der als Vorbote des Violator-Albums der Gruppe Depeche Mode und als Beginn der Italo-Disco-Musik gilt. Das sind unglaublich vielschichtige Musikstücke, oder? Die Maxi-Single-Version des Songs in den USA enthielt auch eine Akustikversion, nur mit Gahans Stimme, Gores Gitarre und dem Geräusch eines Fußes, der auf den Boden stampft.
Tatsächlich bestand der fragliche Sound aus vielen, vielleicht sogar einem Dutzend Spuren und wurde auf der Treppe aufgenommen, die die beiden Stockwerke des Studios verbindet und auf der das gesamte Studiopersonal und die Band selbst abwechselnd hüpften. Das macht den Sound so markant, nicht nur in dieser Version, sondern auch in allen anderen. Der Joy setzte dieses Element besonders cool und nachdrücklich in Szene. Denn da war Wucht, da war Dichte, aber da war auch Tempo. Die Stimme des Depeche-Mode-Sängers besaß Tiefe und eine Art Rohheit. Der aufgesetzte Hall kam mit einer dunklen Färbung und verklang recht schnell, was zeigte, dass der polnische Player die Zeit sehr gut im Griff hat. Der Joy bringt uns die Musik und die Musiker nahe, ohne sie jedoch über die Verbindungslinie zwischen den Lautsprechern hinauszudrängen. Der Ayon tut dies noch stärker, das heißt, er betont die Körperhaftigkeit der Stimmen und Instrumente deutlicher und bringt sie uns ein Stück näher. Der getestete CD-Player fällt in dieser Hinsicht nicht weit zurück und im Vergleich zu den meisten anderen CD-Playern in dieser Preisklasse glänzt er hier wirklich. Gleichzeitig spielt er absolut natürlich: Er ist angenehm zu hören und hat einen Klang, der unglaublich leicht „unter die Haut geht“ und dort bleibt.
Das wäre die Erfüllung meiner Prophezeiung, die ich vor einem Jahrzehnt jedem mitteilte, der mir zuhörte, nämlich, dass helle und schrill klingende Komponenten das Allerletzte sind. Man kann den Klang einer Kette offen und dynamisch abstimmen, so wie das System von Zbyszek Bielak, dem Autor des Ghost-Albumcovers, klingt, und das wird sehr überzeugend sein, aber es ist kein heller Klang an sich. Es ist einfach ein Klang mit „Biss“. Jarek Waszczyszyns CD-Player klingt im Vergleich dazu extrem dunkel. Aber wie gesagt, der Sound ist dunkel aufgrund des Informationsreichtums, nicht aufgrund der Absenkung der Höhen. Es ist paradox, aber ich höre es jedes Mal: Je mehr Informationen im Klang enthalten sind, desto mehr kann man die Lautstärke der Höhen absenken. Sie anzuheben ist ein Versuch, den Klang zu verfälschen und so zu tun, als wäre dort viel los. Der Joy tut das nicht, dennoch lässt er eine außergewöhnliche Menge an Höhen hören. Denn Lars Erstrands Vibraphon auf Arne Domnérus' Album Jazz at the Pawnshop, das 2012 von Lasting Impression Music veröffentlicht wurde, erklang kräftig und voll. Ja – voll, denn obwohl die Attack-Phase großartig rüberkam, weil sie stark und dynamisch war, waren das Sustain und die dunkle Resonanz sehr gut zu hören.
Vor etwa einem Monat war ich in diesem Stockholmer Club, dem Jazzpuben Stampen, im Herzen der Altstadt, obwohl ich mir nicht ganz bewusst war, wo ich mich befand. Es ist ein winziger Raum, aber mit einem warmen Klang, weil er mit Holz ausgekleidet ist, eine niedrige Decke hat und viele Ecken und Winkel aufweist. Und dort hörte ich etwas in dem Stil, in dem die oben erwähnte CD bei mir zu Hause vom Joy wiedergegeben wurde. Das heißt: Wärme, Fülle und Dichte. Teil dieser Präsentation ist ein Bass mit eher geringem Gewicht. Er hat einen straffen Charakter und ist recht konturiert, obwohl eine leichte Weichheit zu hören ist, die wir vom Live-Sound kennen.
Auf dem oben erwähnten Album spielt Georg Riedel Kontrabass, wenn auch, wie ich glaube, mit einem Verstärker. Obwohl er aus der Tschechischen Republik stammt, ist er einer der bedeutenderen schwedischen Jazzmusiker, der bereits auf dem 1964 erschienenen Kultalbum Jazz På Svenska in diese Musikszene mitgewirkt hat und im Laufe der Jahre auch mit Domnérus gespielt hat: Es sind nur Riedels Kontrabass und Klavier, gespielt von dem tragisch verstorbenen Bandleader Jan Johansson, und so viel Musik! Die beiden Instrumente hören sich an, als wären sie mindestens ein Quartett. Der polnische CD-Spieler gibt den Bass dieser Scheibe voll und dicht wieder. Das ist eine Eigenschaft, die neben der so oft erwähnten „Dunkelheit“ charakteristisch für dieses Gerät ist und die einfach bei High-End dazugehört. Da geht es nicht um einen „analogen Touch“ oder „Präzision“, obwohl dies auch wichtige Bestandteile des Klangs sind: So klingt zum Beispiel ein gut aufgenommenes analoges Tonband, abgespielt auf einem guten Tonbandgerät. Und der getestete CD-Player geht genau in diese Richtung.
Die Instrumente des besagten Albums wurden mit einer satten, gleichmäßigen Wärme aufgenommen und genau so wiedergegeben, ohne sie mit ihrer Masse zu Boden zu drücken, aber auch ohne den Hochtonbereich übermäßig zu akzentuieren. Das liegt daran, dass Jarek Waszczyszyns Player in der Lage ist, der Musik eine gewisse Glaubwürdigkeit zu verleihen, dank derer wir die Zweifel gegenüber dem, was vor uns geschieht, ablegen: Obwohl wir wissen, dass es sich um eine Reproduktion und nicht um ein Live-Ereignis handelt, nehmen wir die von der Aufnahme und dem Joy übermittelten Emotionen begierig und mit Freude auf. Und diese können sogar noch stärker sein als bei Konzerten, was in meinem Fall eher die Regel als die Ausnahme ist. Im Gegensatz zu vielen meiner geschätzten Kollegen glaube ich, dass eine gute Aufnahme unter guten Hörbedingungen fast allen „Live“-Veranstaltungen überlegen ist. Eine Aufnahme ist nicht der Versuch, ein solches Ereignis zu vermitteln, und sollte es auch nicht sein. Sie ist eine völlig eigenständige Kunstform, die mir sehr gut gefällt und die ich bewundere.
Digitale Filter
Moderne D/A-Wandler bieten ihrem Benutzer die Möglichkeit, eines der verfügbaren digitalen Filter auszuwählen. Das heißt, man kann wählen, wie das Signal geformt werden soll, bevor es an den eigentlichen D/A-Wandlerchip geht. Der ESS-Technology-Chip, der im Joy-Player verwendet wird, bietet bis zu acht separate Filter, zwischen denen man frei wählen kann. Die Unterschiede zwischen ihnen werden vom Joy deutlich hörbar gemacht, aber sie bestimmen nicht endgültig dessen Klang. Sie können jedoch dazu verwendet werden, den Klang des Players präzise auf unsere Anlage abzustimmen.
Filter 1 ist das schärfste und hat den ausgeprägtesten Zugriff auf den Klang. Aber es fehlt ihm an Fülle. Filter 2 ist dunkler, aber diesem fehlt es ein wenig an „Präsenz“, stattdessen wird der Nachhall betont und die Abbildung rückt etwas zurück. Mit Filter 3 kehren wir zu einem näheren Klangbild zurück, aber mit der stärkeren Betonung hoher und tiefer Frequenzen. Das wird in Filter 4 korrigiert. Dieses hat wirklich keine schlechte Fülle, ist ausgewogen und erzeugt einen dichten Klang. Für mich schien Filter Nr. 5 jedoch das beste zu sein. Mit ihm besitzt der Klang die richtige Substanz und ist dennoch agil und schnell. Mit Nummer 6 erhalten wir etwas mehr Höhen, aber der Mitteltonbereich wird ein wenig abgedunkelt. Dies ist mit Filter 7 ähnlich, das jedoch dazu neigt, die Klangbühne zu verflachen und die Abbildung näher zu bringen. Es könnte sein, dass Filter 8 neben Filter 5 das ist, wonach Sie suchen. Es hat Fülle, Substanz und einen dunklen Klang, aber auch eine stärkere Öffnung Hochtonbereichs.
Zusammenfassung
Der Joy vermeidet es, sich in die üblichen Kategorien wie Klangfarbe, Dynamik oder Klangbühne einordnen zu lassen, sondern ermöglicht es uns, Musik zu erleben und über musikalische Inhalte zu diskutieren, auch wenn wir dies, wie in diesem Fall, in einem Audio-Kontext tun. Der polnische Player spielt in der obersten Liga. Er spielt vielleicht nicht so hochauflösend und informationsgesättigt wie mein Ayon Audio, aber erstens ist der Unterschied nicht groß und zweitens konnten selbst die teuersten CD- und SACD-Player, die ich gehört habe, nicht ganz mit einigen Leistungen mithalten, die der CD-35-HF-Edition erbringt. Der Gryphon Ethos bietet einen dynamischeren Klang mit einem klarer akzentuierten Rhythmus, und der dCS Vivaldi One, insbesondere in der APEX-Version, erzeugt mehr Luft um die Darbietenden herum und einen längeren Nachhall. Wenn Ella Fitzgerald auf dem Album Ella and Louis, vorzugsweise in der UltraHD-CD-Version der Veröffentlichung von Lasting Impression Music aus dem Jahr 2010, von Louis Armstrong begleitet singt, hören wir ihr mit absolutem Genuss zu. Bei „Moonlight in Vermount“, wenn die Trompete schärfer klingt, registrieren wir diese Schärfe, erleben sie intensiv, und verringern dennoch nicht so schnell die Lautstärke, wie wir es bei vielen anderen Quellen tun würden – egal, ob digital oder auch analog.
Der Ancient Audio baut solide, dreidimensionale Klangbilder auf, füllt sie und zeigt sie in einem glaubwürdigen Raum. Und das gilt unabhängig davon, ob wir über Armstrongs Gesang auf Ella and Louis direkt vor uns, über Savages Stimme auf „Tonight“, die fest in den Mix eingebunden ist, oder über die Details am Rande der Klangbühne sprechen. Der Joy ist ein fein auflösendes Gerät mit einem hervorragend ausgewogenen Klang. Ich würde sagen, mit einem „modernen“ Klang, wäre da nicht die Tatsache, dass „Modernität“ den knalligen Sound heutiger billiger Kopfhörer impliziert. Bleiben wir also beim „natürlichen“ Klang – und das ist etwas, das man zu schätzen wissen sollte, etwas, das Jarek Waszczyszyn bei diesem Gerät hervorragend gelungen ist, und zwar ohne auf Röhren zurückzugreifen. Bravo!
Ein wenig mehr Technik
Der CD-Player JOY von Ancient Audtio besitzt einen niedrig liegenden Schwerpunkt, genau wie bei Plattenspielern. Das Gerät ist nur in einer Farbe erhältlich, nämlich in Schwarz. Der Joy ist ein Toplader, das heißt ein Gerät mit einem CD-Mechanismus, bei dem die Disc direkt auf der Motorachse platziert wird. Seine Form ähnelt der, die wir von früheren Lektor-Modellen kennen, aber der Joy sieht viel massiver aus. Tatsächlich ist das Chassis völlig neu. Es wurde vom taiwanesischen Unternehmen Champion H and C Incorporation, das unter anderem für BMW arbeitet, aus einem Aluminiumblock gefertigt. Wie Ancient Audio sagt, hat man bereits früher Versuche mit solchen Gehäusen durchgeführt, aber „nur die Taiwaner konnten die Qualität und Reproduzierbarkeit der Verarbeitung sicherstellen.“
Das Aluminium wurde eloxiert und laut Hersteller sollte die Oberfläche hart genug sein, um nicht so leicht zu zerkratzen. Auf der Oberseite befindet sich außerdem ein Aluminiumstreifen, der leicht über den Aluminiumblock hinausragt und in den ein Loch für den CD-Mechanismus geschnitten wurde. Dabei handelt es sich um den Blue Tiger CD-Pro 8--CDMechanismus, der von der österreichischen Firma StreamUnlimited hergestellt wurde und bereits vom GRYPHON ETHOS Player und dem PRO-JECT RS2 T CD-Transport bekannt ist. Der Aluminium-Streifen ist lackiert, wodurch er sich optisch leicht vom Gehäuse unterscheidet. Was wäre, wenn er mit geflochtener Kohlefaser überzogen wäre? Das wäre mal etwas Besonderes.
Der Name des neuen Laufwerks weckt Assoziationen an den Philips CD-Pro2-Mechanismus, der von Ancient Audio in früheren Designs verwendet wurde. Und das zu Recht, denn beide Laufwerke wurden von denselben Personen entworfen, ehemaligen Philips-Ingenieuren. Die charakteristische Form, das Aluminiumchassis, an dem der Optikschlitten angeschraubt wurde, und die Entkopplung von der Basis mit Federn blieben vom vorherigen Design erhalten. Neu ist ein Teil der oberen Abdeckung mit einem Ausschnitt für den Laser, der aus geflochtener Kohlefaser besteht (bei Philips war er aus Kunststoff). Neu ist auch die Platte, an die das Ganze angeschraubt ist, die ebenfalls aus geflochtener Kohlefaser besteht. Die Steuereinheit ist ebenfalls völlig neu – es handelt sich um ein Blue Tiger CD-84-Modul, aber mit einer speziell für dieses Laufwerk entwickelten Software.
Wie Jarek Waszczyszyn sagte, nutzte die große Mehrheit der Hersteller zu Zeiten des CD-Pro2 zur Erstellung der Software die Dienste von Digital Audio Industrial Supply in Frankreich. Die Firma bot eine klare Dokumentation, so dass man die Mechanik an das eigene Design anpassen konnte – von der Anzeige über die Fehlerkorrektur bis hin zur Zeitanzeige. Das betreffende Unternehmen existiert nun nicht mehr. StreamUnlimited Optical Storage bietet zwar eine vollständige Dokumentation seines CD-Mechanismus' an, aber sie ist, wie Jarek Waszczyszyn sagt, schwer zu verstehen und enthält viele kleinere Fehler. Deshalb bat er einen polnischen Ingenieur, das Programm zu schreiben. Er merkt dazu an: „Für den CD-Pro-2 bot Digital Audio Industrial Supply ein Set aus einem Display, einem Computer und einem EPROM und sogar einer eleganten Metallfernbedienung an. Für den CD-Pro8 gibt es keine solche Unterstützung. Man muss den Steuercomputer selbst herstellen und, was noch schlimmer ist, die Steuerungssoftware von Grund auf neu schreiben. StreamUnlimited stellt nur die Dokumentation zur Verfügung. Es ist nicht einfach, einen Programmierer zu finden, der Erfahrung mit Hardware und Software hat. Letztendlich wurde unsere Software von einem hervorragenden Ingenieur entwickelt, der hauptberuflich 3D-Drucker und Drohnen herstellt.
Meine 30-jährige Erfahrung mit CD-Playern hat mir die Probleme früherer Designs aufgezeigt. Insbesondere das Problem des Jitters. Selbst die besten Player, wie der Lektor Grand, bestanden aus mehreren Einheiten, die von unabhängigen Taktgebern gesteuert wurden: Laufwerk, Steuercomputer, Display, Lautstärkeregelung per Fernbedienung. Infolgedessen interferierten die Takte irgendwo, störten sich gegenseitig und führten zu erheblichem Jitter, was die Klangqualität beeinträchtigte.“ Das neue Design wird trotz der Beschwerden des Programmierers nur von einem Taktgeber mit einem Jitter von 3 ps bei 16,9344 MHz gesteuert, der von der niederländischen Firma TentLabs hergestellt wird. Daher sollten alle Prozesse perfekt synchronisiert sein, sogar die Anzeige und die Fernbedienung. Am Ausgang des Laufwerks liegt ein Rechtecksignal mit einer sehr hohen Flankensteilheit und geringem Jitter an. Dies erleichtert die Wiederherstellung des Datentakts durch den S/PDIF-Empfänger im Wandler, der vom Laufwerk gesteuert wird.
In der vorherigen Generation der Player von Ancient Audio wurde der Ausgangspegel über eine analoge Widerstandsleiter eingestellt. Dieses Mal verwendete der Entwickler die digitale Lautstärkeregelung, die der ESS-Chip bietet. Es stehen 100 Stufen zur Verfügung. Zusätzlich kann ein digitaler Lautsprecherprozessor in das Gerät eingesteckt werden, um Lautsprecher- und Kopfhörermängel zu beheben. Mit einem Schalter auf der Rückseite kann dafür eines von 16 Programmen ausgewählt werden. Der Lektor Joy verfügt außerdem über analoge und digitale Eingänge. Das USB-Eingangsmodul wird von einem polnischen Unternehmen hergestellt. Beim Joy handelt sich also um einen CD-Player, Vorverstärker, DAC und Prozessor in einem Gehäuse. Der Lektor Joy ist sehr solide gebaut und sieht sehr gediegen aus. Anstelle von Goldakzenten, wie bei früheren Generationen, wurde Silber gewählt – dies ist das Typenschild mit dem Firmenlogo, dies ist auch der Streifen, in dem die silbernen Bedientasten befestigt sind. Unter ihnen ist die wichtigste diejenige, mit deren Hilfe man das Inhaltsverzeichnis der CD lädt; bei Geräten anderer Firmen geschieht dies automatisch, wenn die Schublade oder der Deckel geschlossen wird.
Ich möchte hier wiederholen, was ich anlässlich des Tests des Lektor Transport geschrieben habe: Denken Sie daran, dass es sich hierbei um das Produkt einer winzigen Manufaktur handelt, eigentlich um ein handwerkliches Produkt. Es weist also einige Ungereimtheiten auf und es gibt ein paar Dinge, die ich ändern würde. Zum Beispiel schauten die Befestigungslöcher für die Schrauben an der Unterseite des Gehäuses unter der schwarzen Farbe mit silbernem Aluminium hervor. Die Schrauben selbst waren auch nicht sehr schön, und die Bodenplatte sah aus, als wäre sie mit Sprühfarbe lackiert worden. Die Rückseite ist in Ordnung, aber auch hier sieht man, dass es sich um ein handgefertigtes Kleinserienprodukt handelt. Es ist eine Schande, dass „Made in Poland“ durch „Made in Europe“ ersetzt wurde. Und das, obwohl polnische Marken inzwischen wahrgenommen und geschätzt werden.
Abschließend lässt sich sagen, dass bei der Konstruktion des neuesten Players von Ancient Audio hochwertige mechanische und elektrische Komponenten verwendet wurden. Dieses Produkt stammt von einem Mann, der 1997 seinen ersten CD-Player auf den Markt brachte, und zwar von Anfang an einen High-End-Player. Er verfügt also über viel Erfahrung. Für den Klang des Joy dürfte es ausschlaggebend sein, dass eine spezielle Steuerungssoftware für den CD-Mechanismus entwickelt wurde und dass eine einzige Wordclock alle Elemente der Schaltung steuert, die dies erfordern. Das Gerät ist klein und schwer, was ebenfalls ein Plus ist. Dies ist wahrscheinlich der beste CD-Player in der Geschichte dieses Unternehmens, meiner Meinung nach gefährlich nah am Lektor Grand SE.
Gehört mit
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Lautsprecher | Harbeth M40.1 |
Lautsprecherständer | Acoustic Revive (Sonderanfertigung) |
Vorverstärker | Ayon Audio Spheris III |
SACD-Player | Ayon Audio CD-35 HF Edition No. 01/50 |
Endverstärker | Soulution 710 |
Rack | Finite Elemente Master Reference Pagode Edition Mk II |
Lautsprecherfilter | Spec Real Sound Processor RSP-AZ9EX (Prototyp) |
Signal-Kabel | Siltech Triple Crown, Siltech Royal Single Crown, Siltech Triple Crown |
Stromversorgung | Siltech Triple Crown, Acrolink Mexcel 7N-PC9500, Acoustic Revive Power Reference Triple-C, AC Acoustic Revive RTP-4eu ULTIMATE |
Herstellerangaben
Ancient Audio Lektor Joy
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CD-Laufwerk | StreamUnlimited CD-Pro 8 |
Wordclock | Tent Labs, für alle Schaltungen |
Wandler-Chip | : 2 x ESS Technology SABRE ESS 9038 Pro, mono |
Ausgangsstufe | transistorisiert, analog, symmetrisch |
Ausgangssignal | Cinch bis zu 15Vpp, XLR bis zu 30Vpp |
Digitaleingänge | S/PDIF (Cinch) 32-216kHz, 16-24 bit PCM, USB 2.0/1.0 |
Abmessungen (B/H/T) | 350/70/360mm |
Gewicht | 12kg |
Preis | 15.000 Euro |
Hersteller
Ancient Audio
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Anschrift | Malawskiego 50 31-471 Kraków, Poland |
Telefon | +48 602 434 841 |
office@ancient.com.pl | |
Web | www.ancient.com.pl |
Hersteller
Ancient Audio
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Anschrift | Malawskiego 50 31-471 Kraków, Poland |
Telefon | +48 602 434 841 |
office@ancient.com.pl | |
Web | www.ancient.com.pl |
Børresen stellt den C1 vor, einen kompakten Lautsprecher inklusive Ständer, der modernste Technologie mit exquisitem Design verbindet. Der C1 wurde für eine außergewöhnliche musikalische Detailtreue, Klarheit und Tiefe entwickelt und soll eine außergewöhnliche Leistung im Bereich der High-End-Lautsprecher bieten.
Das Herzstück des C1 ist der Børresen-5-Zoll-CC-Neo-Tief-/Mitteltöner, der sorgfältig gefertigt wurde, um eine überragende Klarheit und Dynamik zu liefern. Michael Børresen und sein Expertenteam entwickelten eine Membran, die aus drei laminierten Schichten besteht: zwei Schichten aus gespreizter Kohlefaser (spread tow carbon) mit einem Waben-Abstandshalter dazwischen. Diese Konstruktion bietet optimale Steifigkeit und reduziert klangstörende Vibrationen und Resonanzen, was zu einer außergewöhnlichen Klarheit in den Bass- und Mitteltonfrequenzen führt.
Der C1 verfügt darüber hinaus über ein ausgeklügeltes magnetisches Motorsystem mit doppelten Kupferkappen an den Polringen. Dieses Design, das von den hochwertigen Børresen-Treibern übernommen wurde, minimiert die elektromagnetische Resonanz und senkt die Induktivität, wodurch der Verstärker entlastet wird.
Der C1 ist mit dem renommierten RP94-Bändchenhochtöner von Børresen ausgestattet, einem Markenzeichen der Marke. Mit einem bemerkenswerten Wirkungsgrad von 94 Dezibel und einer ultraleichten beweglichen Masse von nur 0,01 Gramm ist dieser geschlossene Bändchenhochtöner in der Lage, eine unglaubliche Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit zu erreichen. Er arbeitet ab 2,5 Kilohertz und erfasst die feinsten Klangdetails mit Präzision und ist robust genug, um hohe Transienten-Spitzen ohne Verzerrung zu verarbeiten. Die neuen Børresen C1-Lautsprecher verwenden serielle Frequenzweichen, die den Wandlern im Filterbereich den gleichen phasensynchronen elektrischen Stromfluss liefern. Obwohl diese Weichen-Topologie deutlich schwieriger zu implementieren ist, wird durch die Umleitung der Out-of-Band-Ströme ein viel kohärenteres Filtersystem geschaffen.
Die Lautsprechergehäuse des Børresen C1 bestehen aus einem innen verstärkten Holzverbundmaterial, das so konzipiert ist, dass Klangverzerrungen, stehende Wellen und externe Resonanzen minimiert werden. Dieses Material in Kombination mit ein Millimeter dicken Kohlefaserplatten an den Seiten erhöht die Steifigkeit des Gehäuses erheblich. Glänzende weiße/schwarze Seitenstreifen, die auf die dicken Carbonschichten aufgebracht werden, tragen wesentlich zur einzigartigen Ästhetik des Lautsprechers bei.
Die C1-Lautsprecherständer sind so konzipiert, dass sie die Børresen C1-Lautsprecher optimal unterstützen, indem sie sier in der richtigen Höhe und im richtigen Winkel platzieren. Die Ständer bestehen aus demselben robusten Holzverbundwerkstoff wie die Gehäuse, wodurch eine perfekte Synergie zwischen Lautsprechern und Ständern entsteht. Da die Ständer keine Eisenkomponenten enthalten, werden magnetische Interferenzen in den Frequenzweichen der Lautsprecher vermieden.
Die Ständer sind mit Ansuz Darkz S2t Resonance-Control-Füßen ausgestattet, die Vibrationen weiter reduzieren und die Klangqualität verbessern. Die Ständer können auch mit zusätzlichen Darkz aufgerüstet werden, um die Resonanzkontrolle und die Leistung noch weiter zu verbessern.
Hauptmerkmale
Der Paarpreis für Lautsprecher und Ständer inklusive Darkz S2t liegt bei 15.000 Euro.
Hersteller
Audio Group Denmark
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Anschrift | Rebslagervej 4 DK-9000 Aalborg |
Web | audiogroupdenmark.com |
Die höchst interessanten Laufwerke von Janusz Sikora entdeckte ich 2014 beim ersten Besuch der Audio Video Show. In der Folge traf ich den sympathischen Entwickler und seinen Sohn Robert nicht nur in Warschau, sondern, seit LEN Hifi den Vertrieb übernahm, auch auf deutschen Messen. Jetzt konnte ich endlich eines Plattenspielers habhaft werden.
Die letzten Modalitäten des Tests besprachen wir vor fast einem Jahr während des Dinners zur Verleihung der Statements in High Fidelity. Denn der Kollege Wojciech Pacuła hatte den J.Sikora Tonarm KV12 MAX mit einem Award bedacht. WestminsterLab-Entwickler Angus Leung, dessen Vor/Endverstärker-Kombination ich prämiert hatte, war übrigens mit von der Partie. In der trauten Runde erzählen die beiden Preisträger natürlich auch ein wenig über ihre Firmengeschichte, wobei Robert Sikora die Ausführungen seines Vater für die nicht Polnisch Sprechenden übersetzte. So erfuhr ich dann, dass Janusz Sikoras erster Messeauftritt mit seinen Plattenspielern mit meinem ersten Warschau-Besuch zusammenfiel. Zu Wojciech Pacułas und meiner Überraschung wußte er auch davon zu berichten, dass Hifistatement wohl das erste Magazin war, das nach einem Test fragte – was aber leider keinen Sinn machte, bevor ein deutscher Vertrieb gefunden war.
Janusz Sikora verdiente seinen Lebensunterhalt in der Metallindustrie. Laut Selbstauskunft ist er schon seit über 45 Jahren ein Audiophiler. In seiner Jugend spielte er Gitarre und zwar über die von seinem Vater produzierten Bühnenverstärker. Da war es naheliegend, dass er bald auch selbst Röhrenverstärker baute. 1997 feierten dann die symmetrisch ausgelegten Röhrenverstärker der Marke Burdjak & Sikora auf der Audio Video Show Premiere und erregten großes Interesse, da sie als Partner für die dort erstmals vorgestellte Focal Utopia agierten. Als sich die beiden Firmengründer trennten, gab Janusz Sikora den Bau von Röhrenverstärkern auf. Zur Entwicklung von Plattenspielern ist er dann gekommen wie die meisten Hifi-Hersteller: Als Audiophiler war er mit einem gekauften Produkt unzufrieden, begann es zu modifizieren und konstruierte schließlich ein von Grund auf eigenes Modell, wobei ihm natürlich seine Kenntnisse in Metallurgie ebenso zugute kamen wie der Zugriff auf Metallbearbeitungsmaschinen. Dabei war es sein Ziel, bei seinen Kreationen durch die Kombinationen verschiedener Metalle oder ihrer unterschiedlichen Legierungen Resonanzen zu unterdrücken. Auch wenn er recht klare Vorstellungen von deren klanglichen Eigenschaften habe, bildeten diese aber nur eine Ausgangsbasis für eine Vielzahl von Experimenten, aus denen sich dann das fertige Produkt herauskristallisiere, erzählte er freimütig. Einen ebenso großen Einfluss auf das Resonanzverhalten wie die Mehrschichtstrukturen aus verschiedenen Metallen habe natürlich auch die Wahl ihrer Proportionen.
Für den Test habe ich das Reference-Laufwerk ausgesucht, das Topmodell von J.Sikora. Das hatte der Firmengründer vor zehn Jahren entwickelt und bei seinem ersten Auftritt auf der Warschauer Messe gezeigt, wo es – wie erwähnt – das Interesse des Autor weckte. Auch der Klang respektive „Nicht-Klang“ des Reference wird durch einen Mix der für seine Konstruktion verwendeten Materialien bestimmt: Das sind beim 18 Kilogramm schweren Plattenteller Delrin® und ein Ring aus Gusseisen, der von unten in den Kunststoff eingesetzt wird und mit seiner hohen Masse dem Gleichlauf zugute kommen soll. Das invertierte Lager beschreibt der Plattenspielerhersteller als „einzigartige Konstruktion aus Edelstahl, Hartmetall und Zirkoniumoxid (für die Lagerkugel)“. Das Vinyl hat beim Reference keinen direkten Kontakt zum Delrin, dazwischen befindet sich eine zweiteilige Auflage aus zehn Millimeter starkem, gehärtetem Glas außen und innen im Bereich des Label aus Aluminium mit etwas geringerer Dicke. Mit zum Lieferumfang gehört auch eine ebenfalls zweiteilige Plattenklemme aus vernickelter Bronze mit speziellen Einschnitten zur Vermeidung von Resonanzen und einem Messing-Einsatz, ohne den die Klemme ihre Funktion ebenfalls erfüllt. Natürlich hat die Verwendung des Messing-Drehteils subtile klangliche Veränderungen zur Folge. Hier steht es dem Besitzer frei zu experimentieren.
Der Teller des Reference wird über vier Riemen von entsprechend vielen bürstenlosen Gleichstrommotoren von EBM-PAPST in Rotation versetzt, die in Gehäusen aus Edelstahl und Bronze montiert sind. Die Motoren werden von einer speziell für J.Sikora entwickelten, präzisen Mikroprozessorsteuerung geregelt, die ebenso wie die Bedienungselemente inklusive Display in der 56 mal 56 Zentimeter großen Grundplatte integriert sind. Die nötige Energie liefert das „Reference Power Supply“, auf dessen Frontseite zwei Anzeigen über die Höhe der anliegenden Netzspannung sowie über die der ausgegebenen Gleichspannung informieren. Im Inneren des schmucken Gehäuses findet sich eine dreistufige Spannungsstabilisierung. In der knappen Produktinformation zum Tonarm erwähnt J.Sikora lediglich, dass es sich dabei um ein Einpunkt-Lager-Design mit einem Zirkoniumoxid-Lager und einer Öldämpfung handelt, das konische Tonarmrohr aus Kevlar® besteht und die Metallelemente aus Aluminium, Stahl und Bronze gefertigt wurden. Die vom Headshell bis zu den Cinch- respektive XLR-Steckern durchgehende Verkabelung stammt von SOYATON und besitzt Leiter aus vergoldetem Kupfer. Auch, dass der Tonarm mit einer präzisen VTA-Einstellung ausgestattet ist, die Änderungen während des Musikhörens ermöglicht, findet Erwähnung.
Dass sich der Hersteller hier kurz fasst, ändert aber nichts daran, dass Sie in hifistatement.net eine Menge Informationen zum KV12 MAX bekommen – allerdings nicht von mir, sondern vom Kollegen Wojciech Pacuła, der den Tonarm nicht nur testete, sondern ihn auch mit unserem gemeinsamen Award auszeichnete. Ich will nicht verhehlen, dass ich als ehemaliger Besitzer eines Mayware Formula IV und eines Hadcock prinzipiell eine latente Abneigung gegen einpunktgelagerte Tonarme hege, was aber nicht das mindeste mit dem extrem durchdachten und bestens gefertigten KV12 MAX zu tun hat. Da kommt es mir sehr zupass, dass ich es dem unvoreingenommenen Kollegen überlassen kann, lobende Worte für einen Arm mit Einpunkt-Lager zu finden.
Zudem erlaubt mir seine Vorarbeit, Sie ganz kurz mit den wichtigsten Informationen über den KV12 MAX zu versorgen, indem ich einfach seine Ausführungen über das spezielle Tonarmrohr zitiere und für alles darüber hinaus auf seinen Artikel verweise: Die Besonderheit der J.Sikora-Tonarme „ist das Material, aus dem das Armrohr gefertigt ist. Hierbei handelt es sich um Kevlar, eine geflochtene Polyamidfaser, die ursprünglich für kugelsichere Westen verwendet wurde, aber auch in weniger gewalttätigen Produkten wie den Membranen der Mitteltöner von Bowers & Wilkins Verwendung gefunden hat. Das Material hat alle Eigenschaften, die man für einen Tonarm braucht: Es ist leicht und dennoch steif. Außerdem weist es laut den Designern eine gute Resonanzverteilung auf. Die Herstellung des Rohrs ist nicht einfach und erfordert große Präzision, um ein Ausfransen des Materials zu vermeiden. Im Inneren ist das Rohr mit Schaumstoff gefüllt, in dem eine Öffnung für die Verkabelung frei bleibt.“
Auf weitere Ausführungen zur Konstruktion von Laufwerk und Arm verzichte ich auch deshalb, weil Sie ja schon in unserer Bildergeschichte im Detail sehen konnten, wie Robert Sikora, der Geschäftsführer der Firma, und Adam Niezbecki, sein Stellvertreter, das Laufwerk und den Tonarm in meinem Hörraum aufbauten und den Tonabnehmer im einpunktgelagerten KV12 MAX justierten. Anschließend haben wir einen nicht ganz so kurzen Funktionstest gemacht, damit sich die beiden Plattenspielerspezialisten auch einen kurzen Eindruck vom Klang meiner Kette verschaffen konnten: Sie hatten danach jedenfalls keine Bedenken, ihr Topmodell darin zurückzulassen. Als die beiden Hörsessel dann wieder frei waren, legte ich wie üblich erst einmal Art Farmer und Jim Hall Big Blues auf: Die wohlbekannten Melodien fließen ungeheur geschmeidig, die Wiedergabe gefällt besonders dank ihres ansprechenden Grooves, der Mittenbereich erstrahlt voller Farbe und auch die Höhen werden sehr fein aufgelöst. Ein Menge Raum und Luft umgibt die Instrumente. Das Ganze ist in sich so stimmig, dass ich während der beiden Plattenseiten vergesse, dass ich eigentlich ein wenig kritischer zuhören wollte.
Das tue ich dann bei „Mars“ aus Holsts Die Planeten mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Zubin Metha: Schon zu Beginn wirkt die Stimmung dräuend, bevor sie sich ins Dramatische steigert, woran das unerschütterliche Tieftonfundament und die eher gedeckten Klangfarben einen beträchtlichen Anteil haben. Das auf einer recht tiefen und breiten imaginären Bühne agierende Orchester zieht den Zuhörer mit seiner präzisen, rhythmisch akzentuierten Spielweise in seinen Bann. Das osteuropäische Trio macht das Stück zu einem emotional ansprechenden Erlebnis. Wenn ich hier schon mit drei Unbekannten – Laufwerk, Tonarm und Tonabnehmer – jongliere, dann sollte wenigstens die Platte bestens vertraut sein, wie zum Beispiel Bang, Barroom And Harp mit Dick Schorys New Perkussion Ensemble. Was das Trio aus der Rille liest, erinnert positiv an die Leistungen anderer, kundig zusammengestellter Analogkomponenten, denn die J.Sikora/Aidas-Kombination agiert ebenfalls auf extrem hohem Niveau: Die satte Farbigkeit, die Detailverliebtheit und die Rhythmik der Wiedergabe sowie die Spielfreude lassen keine Wünsche offen. Die räumliche Abbildung und vor allem die Tiefe der imaginären Bühne sind die Schokoladenseite der polnisch/litauischen Spielpartner.
Auch wenn es von der Scheibe vor längerer Zeit ein Reissue des Label Bungalow gab, ist Peter Thomas' Musik zur Bavaria-Fernsehserie Raumpatrouille kein audiophiler Klassiker, zaubert aber jemandem, der damit groß geworden ist, aber ein leicht verklärtes Lächeln ins Gesicht. Das Peter-Thomas-Sound-Orchester (New Astronautic Sound) begeistert mal mit Bläsersätzen und Orgelsounds, die Jimmy Smith zur Ehre gereicht hätten, mal mit schrecklich kitschigem Gesang – der Titel heißt passenderweise „Shub-a-Dooe“ –, mal mit knackigem E-Bass – Bert Kaempfert lässt grüßen –, entfesselten Bläsern und einer quietschenden „Schweineorgel“: ein nostalgischer Hochgenuss voller klanglicher Überraschung und Skurilitäten, von J.Sikora und Aidas mit allen Ecken und Kanten perfekt serviert. Falls ich jemanden auf den Geschmack gebracht haben sollte: Unbedingt nach der Fontana-Erstausgabe aus dem Jahr 1966 suchen.
So warm, farbig und einschmeichelnd das Aidas Mammoth Gold auch spielt, ich sollte mich nicht allein auf seine angenehme und verzeihende Spielweise verlassen. Deshalb montiere ich nun das Lyra Etna in den KV12 MAX und lerne dabei, dass die Azimut-Einstellung nicht nur von der Schraube im ersten Gegengewicht beeinflusst wird, sondern auch von der Form des oben aus dem Arm geführten Signalkabels in seiner nicht besonders flexiblen Isolierung. Eine gewisse Rückstellkraft zur Unterstützung der Antiskatingkraft sei durchaus gewollt, erklärt Robert Sikora auf Nachfrage. Man müsse allerdings darauf achten, dass das Kabel möglichst gerade nach oben aus dem Arm geführt wird. Das habe ich dann getan. Schon die ersten Takte von „Whisper Not“ vom Album Big Blues machen klar, dass der J.Sikora-Arm in Sachen Transienten und Dynamik noch ein Stückchen mehr zu bieten hat, als das Mammoth Gold offenbarte. Das ist für genussorientierte Musikfreunde, die zur Entspannung bei der Lieblingsscheibe einen vollen Rotwein genießen, gewiss eine hervorragende Wahl. Wer sich von seinen LPs jedoch mehr An-, wenn nicht gar eine Spur Aufregung erwartet, sollte zum Etna – und vielleicht zu einem Gläschen Winzersekt – greifen. Das Schöne ist, dass das J.Sikora-Duo den Tonabnehmern erlaubt, ihre unterschiedlichen Charaktere voll zur Geltung zu bringen. Ich mache mit dem Lyra im KV12 MAX weiter.
Da das Etna längere Zeit Pause hatte, darf es sich bei Orexis' Communication ein wenig auflockern. Die Musik des rein akustischen deutschen Quartetts erinnert entfernt an Oregon. Auf „Six o'Rock“ rückt die fette Bass Drum noch kurz Hifi-Kriterien ins Blickfeld: Lyra und J.Sikora verwöhnen mit einer Menge bestens definierter Tieftonenergie. Nach einer ebenso harmonischen wie rhythmisch spannenden Passage steigert sich „Büdi“ Siebert in ein expressives Saxophon-Solo mit weiten Ausflügen in freie Gefilde: so spannend, dass man technische Aspekte schlicht vergisst. Aber die beiden J.Sikoras mit dem Etna können nicht nur emotionale Energie freisetzten, wie „Septemberly“ zeigt. Das Stück lebt von den Klängen einer akustischen Gitarre und denen einer Flöte über mal gezupftem, mal gestrichenem Kontrabass und sparsamer Perkussion. Wirklich traumhaft!
Ein wenig treibt mich die Frage um, wie viel zum beeindruckenden Klang der Bass Drum auf „Six o'Rock“ die Aufnahme und wie viel das analoge Wiedergabe-Trio beigetragen hat. Da sollte Jonas Hellborgs Elegant Punk mehr Aufschluss geben können: Auch bei größtem Tiefton-Druck auf „Drone“ sind die filigranen Saitenberührungen deutlich herauszuhören. „Little Wing“ erfreut mit Kraft, Geschwindigkeit und einem hohen Maß an Kontrolle. Auch hier reihen sich Reference und MAX locker in die Riege der besten Laufwerke und Arme ein, die je in meinem Hörraum musizierten. Bei „It's The Pits, Highlight Return“ geht es nicht nur darum, blitzartig eine riesige Menge Punch im Bassbereich freizusetzen, sondern auch darum, die Töne ohne Verzögerung stoppen zu lassen. Ich kann mich spontan an keine Laufwerk/Arm/Tonabnehmer-Kombination erinnern, die das Tieftonspektakel besser durchgezeichnet und kontrollierter reproduziert hat, ohne dabei die emotionale Wirkung des Songs zu schmälern. Absolut überzeugend! Dieses Verdienst dürfte wohl dem Kevlar-Tonarm zuzuschreiben sein.
Dass man beim Etna im Vergleich zum Aidas keinesfalls auf eine realistische Raumdarstellung verzichten muss, beweist es in Kooperation mit den beiden J.Sikoras beim ersten Satz von Schostakowitschs Symphonie Nr. 15 mit den Duisburgern Philharmonikern unter Jonathan Darlington. Schon der Beginn ist so überzeugend, dass ich nicht wie so oft bei der Wiedergabe des entsprechenden Files nach etwa zwei Minuten aussteige. Das analoge Trio stellt das Orchester auf einer breiten und tiefen Bühne fein differenziert und plastisch dar. Tonal stimmt alles: Die Pauken kommen mit Wucht, der Hochtonbereich hat – wenn gefordert – durchaus Biss und wirkt kein bisschen weichgezeichnet. Auch wenn der Scheibe eine Hi-Res-Aufnahme zugrunde liegt, macht mir die Vinyl-Version mehr Spaß als das File – zumindest wenn die LP auf einem J.Sikora Referenz mit MAX und Etna abgespielt wird.
Da ich bisher mit allen Testscheiben – und der Raumpatrouille-LP – nicht den geringsten Kritikpunkt am J.Sikora-Duo finden konnte, gebe ich dieses Unterfangen auf und höre nur zum Vergnügen die erste Seite von Deep Purple's =1, dem neuen Doppelalbum, das mit 45 Umdrehungen abzuspielen ist. Er überrascht nicht, dass zumindest die ersten vier Songs keinerlei Überraschung bieten. Wo Deep Purple draufsteht, ist Deep Purple drin. Erstaunlich ist allenfalls, wie gut Ian Gillan noch immer bei Stimme ist und wie perfekt Simon McBride sich ins Band-Gefüge einpasst, bei dem aus den In-Rock-Zeiten noch Drummer Ian Paice und Bassist Roger Glover mit dabei sind. Im Vergleich mit dem Klassiker kommen die neuen Aufnahmen eine Spur glatter rüber: ein paar Synthie-Sounds statt fast ausschließlich „klassischer“ Hammond auf „Show Me“ und immer mal wieder weibliche – zum Glück sparsame – Backing Vocals. Aber dafür versöhnt sofort das Gitarren-Solo auf „A Bit On The Side“ – und die Fußarbeit Ian Paices an der Bass Drum. Obwohl ich nur noch sehr selten alte Rockscheiben auflege, muss ich zugeben, dass mich das farbige Vinyl unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Daran hat natürlich auch die Energie, mit der die J.Sikoras die Songs in den Hörraum drücken, einen beträchtlichen Anteil. Außerdem sorgen sie bei den etwas opulenteren Arrangement für eine hervorragende Durchzeichnung. Aber das ist eigentlich nebensächlich. Die Scheibe spricht mich einfach direkt an. Man fühlt sich gleich ein paar Jahre jünger.
Gehört mit
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Laufwerk | Brinkmann La Grange mit Röhrennetzteil |
Tonarm | Einstein The Tonearm 9“, Ortofon AS-309R |
Tonabnehmer | Transrotor Tamino, Lyra Etna, Ortofon SPU Century |
Phonostufe | Einstein The Turntable‘s Choice (sym) |
Vorstufe | WestminsterLab Quest |
Endstufe | Einstein The Poweramp |
Lautsprecher | Børresen 05 SSE |
Kabel | Goebel High End Lacorde Statement, Force Lines, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, Ansuz Speakz D-TC Supreme und Mainz D2, Ortofon TSW-5000 Silver |
Zubehör | AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Degritter Mark II, Acoustic System Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, Acapella Basis, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME |
Herstellerangaben
J. Sikora Reference Line, Reference Power Supply
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Gesamtgewicht | 100kg |
Gewicht des Plattentellers | 18kg |
Material Plattenteller | Delrin® und Gusseisen |
verwendete Materialien | Aluminium, Kupfer, Inox, Bronze, Gusseisen |
Lagertyp | Keramikkugel - invertiert |
Motoren | 4 Gleichstromtoren |
Riemen | Gummi |
Geschwindigkeiten | 33, 45 UpM |
Anzahl von Tonarmen | 1 (+2 optional) |
Armboard | ja |
Klemme | ja |
Glasmatte | ja |
Stromversorgung | ja |
Abmessungen (B/T/H) | 560/560/380mm |
verfügbare Farben | silber / schwarz hochglanz / schwarz matt |
Preis | 33.900 Euro |
Herstellerangaben
J. Sikora KV12 MAX
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Lagertyp | Einpunkt |
verwendete Materialien | Kevlar®, Aluminium, Bronze, Messing, rostfreier Stahl |
Öl-Dämpfung | ja |
Tonarm-Rohr | konisch (Kevlar®) |
VTA-Einstellung | ja |
Azimuteinstellung | ja |
Gewicht | 250g |
VTA-Masse | 225g |
Effektive Länge | 304,8mm |
Montageabstand | 291mm |
effektive Masse | 12,5g |
verfügbare Farben | naturgelb / schwarz matt lackiert |
Verdrahtung | 24kt-vergoldetes 6N-OCC-Kupfer |
Preis | 12.500 Euro |
Herstellerangaben
Aidas Mammoth Gold
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Körper | 21.000 Jahre altes Mammut-Elfenbein Aufgabe |
Freischwinger | Namiki / Adamant Bor Verbundwerkstoff |
Nadelschliff | Namiki MicroRidge |
Ausgangsspannung | 0,28mV |
Magnetsystem | AlNiCo5 |
Pins | 24kt-Pressgold über Messing |
Auflagekraft | 1,9g |
Nachgiebigkeit | lateral: 12µm/mN |
Gewicht | 11,2g |
empf. Lastwiderstand | 100 - 1.000 Ohm |
Impedanz der Spulen | 3 Ohm |
Montage | Gewinde M2.5x0.45, 1/2 Zoll / 12.7mm Standard zwischen den Löchern |
empf. Tonarmmasse | mittel |
Preis | 8.900 Euro |
Vertrieb
LEN HIFI
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Anschrift | Exklusive Musiksysteme Björn Kraayvanger Herkenweg 6 47226 Duisburg |
Telefon | +49 2065 544139 |
Mobil | +49 176 64772261 |
info@lenhifi.de | |
Web | www.lenhifi.de |
Das Magazin meines Kollegen Wojciech Pacuła, highfidelity.pl, und hifistatement.net zeichnen zu den Messen in München und in Warschau schon traditionell jeweils eine Komponente aus, die uns im vorausgehenden Halbjahr begeisterte. Im Mai hätten wir fast versäumt, die Preisträger vor der High End zu nennen, diesmal sind wir lieber etwas früher dran.
Bei der Bekanntgabe der Gewinner für die Deutsche Ausgabe der Awards konnten Sie an dieser Stelle lesen: „Wojciech Pacuła kann es einfach nicht lassen. Auch in diesem Jahr entschied er sich mal wieder für einen CD-Player, der Kollege ist eben alles andere als ein Streaming-Fan…“ Und natürlich bleibt er sich treu: Er zeichnet diesmal den „dunkel klingenden“ CD-Player Ancient Audio Lektor Joy aus: „Beim sogenannten „dunklen Klang“ geht es nicht um einen Mangel an Details. Es geht auch nicht darum, Details auszulöschen, geschweige denn die Höhen zu verdecken. Es geht um etwas viel Grundlegenderes – darum, den Klang so zu formen, dass nicht die Menge an Details, Höhen, oder wie auch immer wir es nennen, zählt, sondern die Fülle an Informationen. Wenn wir einen fein aufgelösten Klang haben, wirkt alles innerlich deutlich ruhiger, weniger nervös und damit natürlicher. … Der polnische CD-Spieler baut solide, dreidimensionale Phantombilder auf, verleiht ihnen Fülle und zeigt sie in einem glaubwürdigen Raum. ... Bleiben wir beim Begriff „natürlicher Klang“: Das ist etwas, das man zu schätzen wissen sollte, was Jarek Waszczyszyn in diesem Gerät auf brillante Weise getan hat, und zwar ohne auf Röhren zurückzugreifen. Bravo!“
Nachdem hifistatement.net zuletzt mit dem Vorverstärker Keces S4 einen preislich überaus moderaten Preisträger ausgewählt hatte, scheue ich mich nun nicht, die Komponente zu nomminieren, die mich in den vorausgegangenen sechs Monaten am meisten beeindrucht hat: den MSB Technology Cascade DAC. Schon beim ersten Funktionstest verwöhnte der MSB mit einem sehr großen, luftigen Raum, einem intensiven musikalischen Fluß und diesem gewissen Etwas, das sich der Zuordnung zu den üblichen Hifi-Disziplinen entzieht. Am Ende des Berichts stand für mich fest: „Das MSB-Cascade-System ist extrem kostspielig – und dennoch preiswert im besten Sinne des Wortes. Da braucht man nicht über den enormen Aufwand für die perfekt verarbeiteten Gehäuse zu reden und auch nicht darüber, dass im Preis eine wirkliche High-End-Vorstufe enthalten ist. Wenn man den Cascade DAC unter adäquaten Bedingungen gehört hat …, gibt es keinen Weg zurück!“
Die zweiten Statements in High Fidelity in diesem Jahr gehen also an den Ancient Audio Lektor Joy und den MSB Technology Cascade DAC. Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern!
Die bisherigen Statements in High Fidelity:
2024 GERMAN EDITION
Norma Audio Electronics REVO CDP-2
Keces S4
2023 POLISH EDITION
J.Sikora KV12 MAX
WestminsterLab Quest und Rei
2023 GERMAN EDITION
Ayon Crossfire Evo
dCS Vivaldi APEX DAC
2022 POLISH EDITION
Crystal Cable Da-Vinci-Serie
Raidho X1t
2022 GERMAN EDITION
Børresen 05 Silver Supreme Edition
Soulnote P-3 SE
2021 POLISH EDITION
Siltech Classic Legend Kabelserie
Thiele TA01
2021 GERMAN EDITION
Ferrum Hypsos
RCM Audio Big Phono
2020 POLISH EDITION
Ayon CD-35 II HF Edition
Transrotor TRA 9
2020 GERMAN EDITION
2019 POLISH EDITION
Nordost QPOINT
Audioquest NIAGARA 1000, 5000, 7000, TORNADO, THUNDER, NRG-Z3
A week ago, the focus here was on the professional career of the darTZeel founder and the circuitry features of his patented output stage. This week, we will discuss the company's employees, upcoming new devices, the special darTZeel 50-Ohm connection and Hervé Delétraz's musical preferences.
Dirk Sommer: Since when have you been able to make a living from your hi-fi company?
Hervé Delétraz: Only very recently! From about 2010, it took quite a long time before I was able to make a living from it. In 2010, I was able to give up my other job. But it's still difficult. You really have to be passionate about it. Otherwise, I would have given up many times because it wasn't that easy. But I love it, so I'm not going to stop. You know, it's getting easier to make a living out of it now.
DS: How many employees do you have today?
S2: Today we are nine in the area you visited, plus the guys from PRO, the reintegration company who do the pre assembly (“PRO: Entreprise Sociale Privée d'Intégration et de Réinsertion Professionnelle" is a foundation, that also owns the building where darTZeel is located. ds) They are between two and six. It depends on our needs. Not all the nine employees have a full time job, some work part-time. For example, the engineers in R&D department work 60 or 80 percent because I like to give the people some freedom. When they are more relaxed they simply work better. I don't want to stress them. The results are much better when they are not stressed. We now concentrate everything in the facility where you were today. Before we also did some R&D at a place further away. But it wasn't so easy to archieve good synergy when you couldn't talk to your engineer directly. Spontaneous solutions are not possible when you are 100 kilometers away. Because it's too complicated. When colleagues the in U.S. or in other countries are 1000 or 2000 kilometers apart, it's not easy to create a design that you can be sure is your baby. I want to have something that pleases me first and I hope that it will please the others too. So far it's beenokay. I hope that I will be able to continue this way.
S1: What are your next developments?
S2: In fact we have a lot of things in the pipeline. On our website you can see that we are currently launching the anniversary edition of the pre and power amp. We have made some changes to the electronics. We will only produce a limited series. 25 years ago, the 108 made its debut, and that's why we will produce 108 sets of the amplifier and preamplifier. With the 108, we made a slight change to the power supply to increase the output power. When we went from model 1 to model 2, we were able to increase the output power without changing the power supply because we made a slight change to the circuitry to make better use of the voltage swing and get closer to the maximum swing. With the first model, maybe 5 or 6 volts of the voltage swing went unused. That made a difference in the power output. But in the next step, we can't do that anymore because we're already very close to the maximum voltage swing. Now we're going to swap the transformer and the capacitors inside to increase the voltage. We'll increase the power output from 150 to 250 per channel at 8 ohms.
We now started the Anniversary Edition. But these are nice days in the summer and everybody is on holidays. Nevertheless we have already received some orders, but I think there will be many more next month and the months after that. The goal is to start production in October, Depending on how many orders we receive, we may be able to purchase all the parts sooner or later. So it depends. But the goal is to start on 20 October, because that date will also mark the 20th anniversary of darTZeel Audio, as we started as a registered company in October 2004. So all these numbers come together, but the Anniversary Edition is not really a completely new product because we will improve the existing power amplifier. We will also upgrade the preamplifier with an even quieter phono stage and we will improve the internal power supplies. In the old power supplies, we use high-efficiency voltage regulators. But all these regulators have their own negative feedback to compensate for voltage fluctuations. So my goal is to develop a new type of regulation without negative feedback and to implement this in the preamplifier. This alone will make a big difference in terms of sound quality. So much for the Anniversary Edition.
Then we have to two more entry level products that we launch soon: It's a small stand-alone phono stage and a small stand-alone streamer/DAC like the LHC 208 but without an amplifier inside. It will be smaller without screen but with some indication by LEDs for sampling rate and so on. This way we can maintain the high quality but archive a more affordable price. We expected to launche these two devices this summer – but as usual there have been some delay and maybe it will be more like the end of the year or early next year. I had planned to release the streamer/DAC first, but maybe we will launch the phono stage first, because this small phono stage is being developed together with a larger one that fits our high end cartridges.
DS: And what will the price of the new phono stage be?
HD: I hope that the price for the new two smaller devices will be around 12.000 to 15,000 SFR, The problem with the Swiss products is that many people complain: “Your products are getting more and more expensive.” Yes. But that's not up to us, but rather the Swiss franc. The exchange rate of the Swiss franc is bad for the euro currency. This June, prices in dollars and euros fell slightly for the first time because these currencies were slightly stronger against the Swiss franc. But that is very rare. Usually the opposite is the case. Prices keep going up and up and up. The price of the LHC 208 is now around 25,000 or 27,000 euros, I'm not sure exactly. The goal is to make entry-level products at almost half the price. For darTZeel, these are really entry-level products. And on the other hand, we also have a new flagship preamplifier in the drawer, which should go better with the big monoblocks.. We are on it for a long time But it's not easy to beat our existing pre-amplifier because it's so good. It's not easy to build a better one. So we think about it and will not release something which is not really better. If it's not, I'm not the guy that says: “This is new. So it's better.” No, I only want to release it if it's really better. That's not easy because the original pre-amplifier uses some optical and analogue devices to build the volume control, and it's very transparent and it's very difficult to improve on that. We are working on it. The plan is also to release a smaller mono blocks in between the 108 and the big mono blocks, both in terms of price and power. We have a lot of projects. The only thing we lack is the time and money to develop more and faster.
DS: Aren't your 50-ohm-inputs a problem because your customer don't have anyother components that match them?
HD: Yes. But in our devices we also have RCA, BNC and XLR connectors. So if you have a darTZeel preamp and a power amp from a different brand, our the other way around, you can always connect them together. But there is no question: If you have two darTZeel devices with our 50-ohm-connections and use the appropriate cables, you will immediately hear a difference. So if you connect two darTZeel devices, that we call instruments, with our cable, you have more than the as sum of the of the separate parts, you have something bigger because the cable helps them shine more.
DS: What's the technical advantage of this connection?
HD: I wrote a paper 20 years ago about the advantage of having a fully matched connection. I chose 50 ohms because it was the termination that was already there. So I didn't need to to develop a special cable because there were already some 75 and 50 ohms. 75 ohms were used for digital. I didn't want to cause confusion, so I chose 50 ohms for myself. 50 ohms cables were also used for telecommunication networks and the internet. If they were in coaxial they were also used in the measurement labs and for antennas for broadcast. Everything was 50 ohms then. I choose this because so I had a wider choice of cables in this industry. If you would choose 75Ω, you would not have the same choice. So I wrote my paper and I showed that with end-to-end impedance matching, you cancel all the echoes in the cable.
A lot of cable manufacturers say that their cables have a rise time. If you have a rise time in the cable, it is only because of the echoes, because the echoes go back and forth. If you enlarge the image on an oscilloscope, you can see that it is not a slope, but steps. I have shown this in my paper. But if you match the impedance, you don't have any echos and the square wave is a square, no matter how long the cable is. The signal has a rise time of of five nanoseconds at the other end. The signal is delayed in time because the propagation time in the cable is about five nanosecond per meter or so. That's it. When I published the article in Stereophile in 2001, it was funny: All the cable manufacturers told me that I was a crook and I was telling lies. But it was just physics. Then they said that the echoes only appeared at very high frequencies. It's okay. But, you know the human hearing system is quite complex and you can hear things you can't measure, for sure. If you listen to music with a matched or an unmatched impedance, you can hear the difference immediately. As soon as the impedance is matched, it sounds as if you lifted a veil: It's just clean, crystal clear. So I decided to make all my connections that way.
It's different with loudspeakers because unfortunately speakers don't have a constant impedance. So it's difficult to build a suitable cable or you have to do it with a network at the back of the speaker to control the impedance. But that's a bit complicated because you would have to make one for each speaker model individually. Anyway, I will introduce a speaker cable soon that's based on different physical approach. I don't like making things that I can't explain. Snake oil is not my cup of tea, you know? I'm not criticising people who make speaker cables: There are many very good speaker cables out there, but we don't have an explanation why one cable sounds different from another, because we can't measure it. That's the challange to find the explanation why. You know, I'm close to the answer.
DS: My last question: What is your taste in music?
HD: At the time when I was young I didn't listen to French music. Not at all. Because we were teenagers - and we were idiots. French music is nice when you are older because you can listen to the lyrics. Do you listen to German music now? Maybe when you were young, you might not have heard it.
DS: Not in my youth and not now either.
HD: I liked all the English and American groups and back then was pop/rock. We listened to Led Zeppelin, Deep Purple, Asia, Supertramp, Jethro Tull, Genesis and of course Pink Floyd, a lot of those pop/rock groups at that time. I only got into jazz later, in the late 90s. But I didn't start with jazz, I started with pop and rock. My parents didn't listen to music, you know, so I didn't have a guide to classical music. My mother liked it very much when I played pop music: I played it very loudly in my bedroom and she could hear what I was listening to in the kitchen. Then I made her some cassette tapes for her car. So she was listening to my music in her car.
We never had that classical music education. Now of course, I know quite a lot of people who like classical music. When they play classical music, I like it, yes, I even love it. But for me it's difficult to pick a record off the shelf and tell you, why I like listening to it. I have no clue about this music. Classical music in particular is very complicated for me because you can't simply choose Mozart or Beethoven: There are so many symphonies and each symphony has been conducted by so many conductors, there are so many versions from so many places. So for me it's a world of its own. But I appreciate it when a friend who is familiar with it, plays vinyl with classical music for me. Not only in classical music, but also in jazz, I have a slight problem: I don't like it very much if only one instrument plays, because I tend to fall asleep, you know. For example the very prestigious Köln Concert by Keith Jarrett: I can't listen to it because I fall asleep in the middle because only the piano is played. I like it, when there is more than one instrument. Even in classical music I sometimes miss the voices. That's why I prefert to listen to operas or operettas because for me they are something more alive than classical instrumental music. They are richer. With instrumental music I miss something.
DS: Thank you very much.
HD: It was a pleasure.
Mit der Einführung des Michi Q5 Transport DAC erweitert das Unternehmen sein hochwertiges Sortiment an audiophilen Produkten um seine erste Quellkomponentet. Der audiophile Michi Q5 vereint ein erstklassiges Top-Loading- Laufwerk und einen State-of-the-Art-D/A-Wandler in einem eleganten, stilvollen Gehäuse.
Das Herzstück des Michi Q5 Transport DAC ist der hochwertige ESS ES9028PRO DAC, der wahrscheinlich leistungsstärkste 8-Kanal Digital-Analog-Wandler der Welt. Michi hat den DAC in einem vollständig symmetrischen Schaltungsdesign implementiert, um einen extrem niedrigen Rauschpegel zu erreichen, der einen unverfälschten Klang mit minimalen Verzerrungen an den analogen XLR- und Cinch-Ausgängen garantiert. Jeweils vier Kanäle des D/A-Wandlers sind dem linken und rechten Audiosignalpfad des Q5 zugeordnet und sorgen für eine außergewöhnlich detaillierte Wiedergabe und ein weiträumiges Klangbild, das jede Nuance der Musik zum Leben erweckt. Für zusätzliche Flexibilität liefert der Q5 auch die digitalen Signale des CD-Laufwerks an die koaxialen und optischen Ausgänge, so dass das Gerät auch als reines Laufwerk mit einem externen DAC verwendet werden kann.
Mit dem Q5 unterstreicht Michi einmal mehr sein Engagement für herausragende Handwerkskunst. Der maßgeschneiderte, von oben ladende CD-Mechanismus besteht aus einem präzisen optischen Abtaster, der in einem hochwertigen, CNC-gefrästen Aluminiumgehäuse untergebracht ist, das eine außergewöhnliche Langlebigkeit und eine schlanke, moderne Ästhetik bietet. Der CD-Mechanismus ist auf einer speziell entwickelten Feder montiert, die unerwünschte Vibrationen reduziert und eine stabile Plattform für eine einwandfreie CD-Wiedergabe bietet. Dieses Design wertet den Q5 nicht nur optisch auf, sondern sorgt auch für maximale Leistung, da die empfindlichen elektronischen Schaltkreise vor physikalischen Störungen geschützt sind.
Der Q5 verfügt über zwei speziell entwickelte Ringkerntransformatoren für die Spannungsversorgung der digitalen und analogen Bereiche, um die Reinheit der Audiosignale zu gewährleisten und Rauschen und Interferenzen deutlich zu reduzieren. Auch die Spannungs- und Stromversorgungen des CD-Laufwerksmotors sind von den empfindlichen Audiosignalen galvanisch getrennt, so dass eventuelle Motorgeräusche die Klangqualität nicht beeinträchtigen können. Michis Liebe zum Detail ist außergewöhnlich und führt zu einem intensiven und originalgetreuen Hörerlebnis.
Neben seinen hervorragenden CD-Wiedergabefähigkeiten ist der Michi Q5 ein vielseitiger digitaler Musik-Hub. Er unterstützt eine Vielzahl zusätzlicher Audioeingänge, darunter PC-USB (bis zu 32 Bit/384 kHz) mit MQA- und DSD256-Unterstützung sowie koaxiale und optische Eingänge mit 24 Bit/192 kHz. Diese Funktionen machen den Q5 zu einem hochleistungsfähigen D/A-Wandler, der mit allen digitalen Quellen kompatibel ist.
Die elegante Vorderseite des Q5 ist ein Beweis für Michis minimalistische Designphilosophie. Sie verfügt über ein TFT-Farbdisplay, auf dem CD-Albumcover angezeigt werden, um den Hörgenuss visuell anzureichern. Die im Lieferumfang enthaltene Michi-Fernbedienung sorgt für eine intuitive und nahtlose Bedienung, während RS232- und Ethernet-Schnittstellen die Integration in gängige Automationssysteme ermöglichen und so eine einfache Verwaltung des Audio-Setups gewährleisten.
Der Michi Q5 Transport DAC wurde für alle entwickelt, die höchste Ansprüche an Leistung und Ästhetik stellen. Sein hochwertiges Design, seine außergewöhnliche Audioqualität, seine vielseitigen Anschlussmöglichkeiten und seine fortschrittlichen Steuerungsoptionen machen ihn zum ultimativen CD-Laufwerk und DAC für High-End-Audiosysteme. Der Michi Q5 Transport DAC wird ab Januar 2025 ausschließlich bei autorisierten Michi- Händlern erhältlich sein. Bestellungen werden bereits vorab entgegengenommen. Der Preis beträgt 6.000 Euro.
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Der MPD-8AI, das neueste Modell der Dream-Serie, nutztdas dieselbe hochentwickelte Schaltungstechnologie wie der beliebte MPD-8 und bietet zusätzlich optimierte analoge Eingänge bietet. Erist speziell darauf ausgelegt, höchste Präzision sowohl bei digitalen auch bei analogen Audiosignalen zu gewährleisten.
Dank seiner analogen High-End-Lautstärkeregelung werden analoge Eingangssignale ohne digitale Wandlung direkt an die analogen Ausgangsstufen weitergeleitet. Diese Eigenschaft macht den MPD-8AI ideal für Anwendungen, bei denen sowohl analoge als auch digitale Quellen genutzt werden. Ein externer Vorverstärker ist nicht erforderlich, da der MPD-8AI analoge und digitale Signale mit der gleichen Sorgfalt und Präzision behandelt.
Das Design des MPD-8AI wurde speziell darauf ausgelegt, sämtliche potenziellen Störeinflüsse zu eliminieren und eine außergewöhnliche Audioqualität zu bieten. So sind beispielsweise die linken und rechten Ausgangskanäle auf separaten Platinen mit unabhängigen Netzteilen untergebracht. Alle digitalen Eingangssignale werden sorgfältig gefiltert und mit proprietären Algorithmen verarbeitet, um mögliche negative Effekte zu minimieren. Der Taktgenerator wurde ebenfalls so konzipiert, dass er vor externen Einflüssen geschützt ist. Der MPD-8AI ist das perfekte DAC-Produkt, das mit dem MPT-8-Transport zusammenarbeitet, um eine vollständige Isolation von digitalen Störsignalen zu gewährleisten.
Dank einer proprietären Glasfaserverbindung (PLINK) mit galvanischer Trennung wird sichergestellt, dass der MPD-8AI ausschließlich das tut, wofür er entwickelt wurde: digitale Signale in höchster Qualität in analoge Signale umzuwandeln. Der MPD-8AI bietet zudem eine breite Palette an digitalen Eingängen, die ihn als eigenständigen DAC in jeder Konfiguration einsetzbar machen. Nicht verwendete Eingänge werden automatisch deaktiviert, um mögliche Störungen durch asynchrone Datenströme zu verhindern. Mit dem MPD-8AI setzt Playback Designs neue Maßstäbe in der audiophilen Klangwiedergabe und bieten eine Lösung für alle, die sowohl analoge als auch digitale High-End-Audioquellen in ihrer vollen Qualität genießen möchten.
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2018, 2019 und 2022 fanden die Süddeutschen Hifi-Tage in einem Holiday Inn vor dern Toren Stuttgarts statt. Im letzten Jahr verlegte Ivonne Borchert-Lima die Veranstaltung ins Radisson Blu in Ettlingen, wo die Besucherzahlen leider reichlich Luft nach oben ließen. Heuer bot das Le Meridien in der Stuttgarter Innenstadt der Messe ein neues Zuhause.
Und das war die richtige Wahl, nicht nur, weil das Hotel verkehrsgünstig gelegen war und Zimmer und Säle recht gute Bedingungen für die Vorführungen boten, sondern vor allem, weil die Hifi-Tage wieder eine Vielzahl von Besuchern anlockten – des freundlichen Spätsommerwetters zum Trotz. Da wir nur am Samstag vor Ort waren, haben wir am Montagmorgen einige Aussteller telefonisch befragt: Sowohl mit der Zahl als auch der Qualität des Publikums war man rundum zufrieden. Von einer Regionalmesse gerade mal vier Monate nach der High End darf man natürlich keine Fülle an Neuheiten erwarten, aber dennoch gab es einiges Interssantes zu entdecken, und sei es nur deshalb, weil es im Überangebot in München ein wenig untergegangen war. Schön, dass die Süddeutschen Hifi-Tage auf dem besten Wege sind, zu alter Stärke zurückzufinden.
Der japanische Tonabnehmer-Spezialist Hana hat seine renommierte S-Serie umfassend überarbeitet und mit der MkII-Version eine bemerkenswerte Weiterentwicklung geschaffen. Masao Okada-san, der Chefentwickler von Hana, hat leistungsstarke Alnico-Magnete sowie die Kreuzspule des bekannten Umami Blue in die neuen S-MkII-Modelle integriert.
Ein neu entwickelter, konischer Aluminium-Nadelträger mit einem Shibata-Diamanten an der Spitze führt zu einer signifikanten Gewichtsreduzierung und verbessertem Abtastverhalten. Eine schwarz lackierte Messingplatte sowie der Korpus, der mit einer Soft Feel Elastomerharz-Beschichtung versehen ist, tragen zur effektiven Resonanzdämpfung bei. Wichtige Komponenten des Generators sind zudem kryogenisch behandelt. Das resultierende Klangbild ist natürlich und fein aufgelöst. Es wird getragen von einer substanziellen Dynamik, die das hervorragende Preis/Leistungs-Verhältnis der Hana S MkII-Serie unterstreicht. Zu dieser Serie gehören neben der SL MkII-Version mit 0,4 Millivolt Ausgangsspannung auch das High-Output-Modell SH MkII sowie eine Mono- Variante. Die neuen Hana S-MkII-Tonabnehmer sind ab Oktober 2024 in Deutschland zu einem Preis von jeweils 750 Euro erhältlich. Hana gewährt auf seine Tonabnehmer eine Herstellergarantie von 2 Jahren.
Merkmale der Hana-S-MkII_Serie:
1. Shibata Diamant: Um eine verzerrungsarme Schallplattenwiedergabe zu gewährleisten, setzen die Hana S-MkII-Modelle erneut auf einen Diamanten mit Shibata-Nadelschliff, der bereits in der Vorgängerserie verwendet wurde. Im Vergleich zu den elliptischen Diamanten der kostengünstigeren Hana E-Serie verteilt sich die Auflagekraft beim Shibata-Schliff, trotz des schärferen Profils, auf eine nahezu doppelt so große Fläche. Dies verbessert sowohl die Abtastfähigkeiten als auch die musikalische Auflösung erheblich.
2. Konischer Aluminium-Nadelträger: Die MC-Tonabnehmer der Hana S-Mk-II-Serie sind mit einem neu entwickelten, konischen Aluminium-Nadelträger ausgestattet. Dieser wurde so gestaltet, dass er durch seine gewichtsoptimierte Form eine höhere Steifigkeit und eine entscheidende Massenreduzierung an der Tonabnehmerspitze bietet, was sich insbesondere bei Dynamikspitzen und im Tieftonbereich positiv auf die Klangqualität auswirkt.
3. Alnico-Magnetsystem: Das für die neuen S-Mk-II-Tonabnehmer verwendete Alnico-Magnetmaterial, das bereits im Hana ML-Generator zum Einsatz kommt, gewährleistet eine authentische Musikwiedergabe. Alnico-Magnete zeichnen sich durch hervorragende Linearität und reduzierte Sättigung aus, was zu einer reichen und nuancierten musikalischen Darbietung führt. Die hochwertigen Kupferdrähte (High Purity Copper) werden fachmännisch von Hand auf den Queranker aus Permalloy gewickelt, der ebenfalls im Umami Blue- Generator zu finden ist.
4. Beschichtetes Gehäuse mit Messingträger: Der verbesserte, resonanzfreie Korpus, der sich an der Form der Hana M-Serie orientiert, ist bei der S-Mk-II-Serie mit einer mattschwarzen Soft-Feel-Elastomer-Beschichtung versehen, die nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern vor allem die akustischen Eigenschaften optimiert. Der oben angebrachte Messingträger verfügt über integrierte Gewinde, die eine sichere Montage des Tonabnehmers gewährleisten. Die S-Mk-II- Tonabnehmer sind im Vergleich zur Vorgängerserie deutlich schwerer, was zu einer verbesserten Kopplung mit dem Headshell führt und die Kompatibilität mit einer Vielzahl von Tonarmen auf dem Markt erhöht. Klanglich äußern sich diese Optimierungen in einer verbesserten Tieftonwiedergabe und dynamischen Fähigkeiten, die man bisher nur von größeren Hana-Tonabnehmern kannte. Diese Kombination aus durchdachtem Design und hochwertigen Materialien sorgt für ein herausragendes Hörerlebnis.
6. Kryotechnik: Das „Kaltglühen“ bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt wird zur Behandlung des Polschuhs, des vorderen und hinteren Jochs im S-Mk-II-Generator sowie bei den hinteren, vergoldeten Signalausgangsstiften angewendet. Kritische Komponenten der neuen S-Mk-II-MC-Systeme sind somit kryogenisch behandelt, um – wie bei den größeren Hana-Modellen – einen natürlichen Klang mit gesteigerter Auflösung zu erzielen. Durch den kryogenen Prozess verändert sich die molekulare Struktur der leitenden Materialien, was den drei Tonabnehmern der S-Mk-II-Serie den letzten Feinschliff verleiht.
Herstellerangaben
Hana S MkII MC-Tonabnehmer
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Nähere Informationen zur Hana S MkII-Serie sowie einen Händlernachweis hält der deutsche Hana Vertrieb, das High-Fidelity-Studio, auf der Website www.high-fidelity- studio.de oder telefonisch unter 0821-37250 bereit.
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Even before the High End, I had planned to review darTZeel's NHB-18S and NHB-108 pre/end amplifier combination. In the showroom, I asked company founder Hervé Delétraz about the technical details of his creations. He suggested that we talk about it in detail at the company headquarters and in his private listening room near Geneva.
In the first half of July, the time had come: we visited darTZeel in Plan-les-Ouates. The company is based there in a spacious building complex owned by a foundation, whose employees also carry out some of the production for the high-end company. But you can find out more about this directly from Hervé Delétraz, who proved to be pleasantly open and willing to provide information in the following interview - regardless of whether it was about constructive solutions for his electronics or details of his CV. I find his comments so fascinating that I have decided to present them to you virtually unedited and unabridged but in two parts due to their length. But before we start with the first part, you should know that the company name darTZeel is an artificial word that Hervé Delétraz made up from the letters of his surname, an anagram. There is probably no better way to document the developer's attachment to his product.
Dirk Sommer: How did you come to HiFi? Normalerweise sagt fast kein Firmeninhaber oder Entwickler, dass er geplant habe, in der HiFi-Branche zu arbeiten. Sie kamen mehr oder weniger zufällig dorthin. Wie ist Deine Geschichte?
Hervé Delétraz: I was born in 1962. In the mid 70s you didn't have a lot of leisure activities only music und cinema, no telephone, no internet whatever. So I like to play some music. I first started by listening to the radio. My parents had a Philips tube radio with an old turntable, and I was listening not to music at the beginning, but some stories on vinyl. There were some stories like fairytales or whatever. I liked this. And one day I decided to to remove the radio that was inside a piece of furniture. So I removed it and I put it in my bedroom, and started to to listen to the radio. At that time you had the long wave radio statios like France Inter and Europe 1. In the night there were programms with very nice music. And they were talking about the music and the musician and they already talk about jazz at the time. But I didn't like it so much because it was new for me. But I've got used to listening to this music.
My brother, who was more serious than me worked in the summer to make some money. So he had more money than me to buy a Hi-Fi system. He had a nice Hifi system. So I lead long cables from his room to my room to be able to listen to his music through my radio. It was nice at the beginning. He had some Japanese components and Thorens speakers, the flat panels that were made a long time ago with 98 dB of efficiency. I don't remember the names of the big models. They were nice and but I was not satisfied with the sound of the Japanese amplifiers, to me it was a little bit harsh, hard and dry. So I started to buy some Revox amplifiers and Revox Hifi, because I liked the sound much more, because to me it was softer, better, less harsh. But I never had the money to buy a tape machine. So I had all the equipment from Revox, but not the tape machine. I always had the last version they made as I worked also in the summer to buy them. And when I was in school at the age 13, I decided to study electronics because I liked these things and was interested in what's going on inside the gear. So I went to the Engineers School of Geneva. In 1984, I graduated. I got my diploma as an engineer in the field of electrical engineering. It was called ‘Génie Électrique’ in French. I did my diploma in the electrical faculty with a specialisation in telecommunications.
My degree dissertation consisted of building an amplifier. That was fun because back then, in 1984, I built a digital amplifier, Class-D. That was nice because there were no complete chips, so everything was discrete with integrated circuits. You had to build your own discriminator and comparator, and that was a challenge. Then after school I decided to develop my own amplifier, but analogue rather than digital. It was a long, long, long time of trial and error. Then one day my father said to me: ‘Maybe it would be nice if you started working and had a job.’ ‘Okay, Dad.’
So I started my first job at LeCroy. I don't know if you remember: LeCroy was a company that made digital oscilloscopes, and they were one of the first. It was an American company, but they had a division in Geneva. And there were some very brilliant engineers there. They developed a new digital oscilloscope that beat all the brands like Tektronix or Phillips. I only worked there for two years. Then I opened a business with a friend to import and distribute telecoms products. It wasn't about hi-fi, but about products such as fax and communication systems. At that time, mobile phones were emerging, which were called the Nordic mobile phone. It was not GSM, it was much earlier than this. But to make the story short, in the 90s we had to give up this business because the economy was not going well. Before we stopped, we moved into computers and my former colleague still works there. But I didn't know what I wanted to do.
Then I saw a job ad in the newspaper about to work for the city of Geneva as a civil servant. I got the job and was in charge to get the first portable computers for the 80 politicians of Geneva. And I was in responible for choosing the computer model. Then I became the 'guru 'because when the policians had a problem, they called me. At the time we had Windows 3.1 oder 3.1.1. It was a long time ago. I worked for the city of Geneva for eight years, but my my passion grew stronger and stronger: I wanted to build amplifiers. And so I never stopped thinking about my project. I tried, I failed, I tried again and failed again. So I was happy to have this job in the city because we had to have something to eat the end of the month.
It took me 16 years in total long to think about my first amplifier. In 1999 I built a prototype of the first darTZeel amplifier, it was called Model Zero. It was very huge because I didn't know which size I need inside. So I made it bigger than I needed. Now it's still there and when you look inside, it's almost empty. When I switched on the amplifier for the first time, I was afraid it would burst into flames. But everything was fine. I remember my son coming into the basement and me hugging him and saying, ‘It's working. It's working.’ I was so happy. That was 1999, and then I started to just enjoy my first creation.
Friends came to listen to it and said: “You can't make only one. You have to make one for me and for me and for me. Because we want it.” “Okay, guys.” Well, at that time it was quite complicated because we didn't have all these modern programmes to do drawings and stuff. At the time I didn't have the means to use AutoCAD, but there was a little software for designing called AutoSketch, which was derived from AutoCAD, but for beginners. To design the shape, all the electronics, the mechanics and everything else for this amplifier took me maybe two to three years.
DS: Were you still working for another company at that time?
HD: Yes. I still was a civil servant for the city of Geneva and in this job you don't have a lot of trouble. Your work is secure, and you can have some free time. I used this free time to develop my amplifiers. And they were ok, they were really good. Around the year 2000 I was building the first amplifiers and planed to exhibit them on a show. But I wanted to go to the US because for me that seemed to be the right place for us. If started in Geneva, Switzerland, it wouldn't be possible to become known. So in 2002 I exhibited in New York at the show organized by Stereophile. I remember the show took place at the Hilton Hotel in June in. I brought a lot of of stuff to make sure I had everything except speakers because they were too big. Two really nice American guys offered me to put two pairs of speakers in the room, I could listen to them and could keep to ones I preferred to to make my demonstration. The American guys are really nice.
When I came to the room, I saw two big wooden boxes. What was it? I didn't know that they put the speakers in a wooden box. I was used to speakers in a cardboard box. I didn't have any tools to a open the boxes. I needed an electric screwdriver. I went into the corridor and somebody borrowed me a screwdriver. I made the setup and there were quite a lot of people interested to listen to my system. I used a Nagra Preamp because I didn't have my own preamp at that time. And I also had a Goldmund Studietto turntable. I brought almost one ton of material there. That was incredible and it was a great show. The year after, in 2003, I had my first distributor. I started with him in the US and he was my distributor for more than 20 years. He died last year because he had cancer. And then we had to find a replacement. Now we have a new man in the US.
But it all started in the U.S. For me U.S. is just the best place for High End, because people know what it is. And they can understand the difference between supposed High End and the real High End and appreciate the quality of the products. I'm not saying that there aren't people like this in Europe, but far fewer. But in the U.S, it's more common for them to make the difference between Hifi and High End. I still make my my biggest sales in USA even though Asia is quite a competitor because they buy a lot too. In Asia the people still buy more because they want something expensive than something good. Yes, that's a bit short-sighted and It's changing, but that was the case in the past.
DS: You said that you have a patent for your amplifier. What did you get it for?
S2: It's for the electronic circuit in the audio part. You can even see the patent on the internet. My circuit is so simple that when I built the prototype, my mother told me: „You know, it's fantastic, but you have to patent it.“. “Why Mom?” “Because you cannot use it, if somebody copies you.” I asked a lawyer how I should proceed. He researched all over the world to see if anyone had built a similar circuit and found out: No. So I was able to apply for the patent. My work was based on the conviction that negative feedback is not good for the sound. At that time I read about Matti Otala. He fought against global negative feedback and made three designs with very low negative feedback. It was one design for Harman Kardon, one for B&O and one for Revox. Matti Otala designed the big power amplifier with the VU metres, the A740. I love it. It doesn't have global negative feedback, but it has a lot of local feedback loops that respond faster. But for me it still had too many stages, too many components.
I contacted Matti Otala and we had some correspondence for some time. And that was nice. He was quite old and retired at the time. And we exchanged ideas and I told him what I wanted to do. He answered: “Nice. Great. Go ahead.” I didn't want to steal his work. So I was going to do my own research and for me it was obvious that the fewer components in the signal path the better. So I tried removing all the stages from my Revox amplifier until it stopped working because it was nothing left in it. So I tried with two stages, three stages, four stages et cetera. At the end my first 108 had three stages: Only one input stage, one gain stage and one output stage and they had no connection via negative feedback. The input stage is independent. There is no feedback on it. The middle stage has a small feedback for the setting of the gain, but is split into one small feedback for the positive leg and the for the negative leg. So it is separated. That helps the amplifier to be more responsive with depending on the voltage if it is not the same. The output stage is a bipolar transistor follower with a fully open loop. Many people and even competitors say their amplifiers have no feedback but it's not exactly like this. If you look at the schematics there is always some feedback at some point. The only schematics I know of where the feedback is extremely low, is my design. The problem was also how to achieve a high bandwidth. Because if you don't have any feedback, the bandwidth is limited to achieve stability.
In the 90s, it was nice: I was lucky at the time because Motorola had just launched a new kind of transistors, the bipolar transistor specially dedicated for audio, and I think I was one of the first to use them bach then. Today everyone uses them. In all amplifiers you find the same transistors, the MJL3…, whatever Motorola called them, they changed their name to Semi and now it's not Motorola anymore. But they still make them, Sanken makes them, Toshiba makes them and all the manufacturers make them under their name. But the original one was made by Motorola in 1995. And it's funny that every amplifier manufacturer used the same transistor. I'm glad I was one of the first to use them back then. These transistors were nice because they keep the gain even if you put a lot of current into them. The more current you take out of a transistor, the lower the gain usually becomes. With these transistors, you can keep the gain constant no matter how high the output current is. So if you don't draw too much current, you can increase the bandwidth. I do that and then my amplifier goes up to 1 megahertz with -6 decibels without negative feedback.
And why 1 megahertz? That supposedly doesn’t make any sense, because we don't hear so high. But the aim was also to have as less as possible phase shift in the audio band. And if you need to have less than one degree of phase shift in the frequency response extremes you need a bandwidth 50 times higher or lower. So 50 times 20 KIlohertz, is just 1 Megahertz. If you archive this, you can have a very low phase shift at 20 Kilohertz and also in the bass. I don't like DC coupling because it's dangerous to my opinion. So the amplifer is AC coupled, but with a very, very low cut-off frequency.
It's very easy to test an amplifier with a square wave, because with a square wave you can see the rise time in the highs and you can see the phase error in the lows if the plateau is flat. What's very funny is that nobody publishes anything about the bass response. Our amplifiers are quite flat up to 20 Hertz. Since the phase shift in the lower range is almost non-existent, you get the feeling that the power amplifier is going down an octave. If you connect a darTZeel amplifier to any speakers, the bass is more consistent, not louder, but more present.
You can read the second part of the interview with Hervé Delétraz here soon.
Heute stellt Ferrum mit dem neuen WANDLA GoldenSound Edition Converting Plugin eine einzigartige Funktion vor: Mit dem Converting Plugin können Besitzer des ursprünglichen WANDLA nun alle Vorteile der WANDLA GoldenSound Edition nutzen.
Die WANDLA GoldenSound Edition entstand, als das Ferrum-Team in einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen unseren eigenen talentierten Mitarbeitern und Cameron Oatley von GoldenSound damit begann, neue Eigenschaften in die Software von WANDLA zu implementieren. Mit der WANDLA GoldenSound Edition wurden Funktionen eingeführt, die im ursprünglichen WANDLA nicht vorhanden waren, wie zum Beispiel Spatial Enhancement, Tube Mode und Impact+. Wir strebten die beste Leistung der DSP-Engine für die neuen Funktionen an und konnten unsere eigene dynamische digitale Filterung beibehalten. Darüber hinaus verfügt die WANDLA GoldenSound Edition über einen erhöhten digitalen Headroom, wodurch sie noch unempfindlicher gegen Verzerrungen durch Intersample-Übersteuerungen ist.
Besitzer des Original-WANDLA können für nur knapp 600 Euro eine Lizenz erwerben und das WANDLA GoldenSound Edition Converting Plugin installieren, um ihr Gerät in die WANDLA GoldenSound Edition zum Preis von 3300 Euro umzuwandeln. Das wichtigste ist, dass das Converting Plugin nach Belieben deinstalliert und installiert werden kann, für Benutzer, die zu den ursprünglichen Funktionen oder zu denen der WANDLA GoldenSound Edition zurückkehren möchten. So gesehen besitzt man mit dem Converting Plugin gleich zwei WANDLAs.
Das WANDLA Converting Plugin bietet folgende zusatzliche Funktionen
Das WANDLA GoldenSound Edition Converting Plugin für den originalen WANDLA ist im Ferrum-Webshop auf ferrum.audio erhältlich
Die Marke Ferrum entstand Anfang 2020 aus der Vision des leitenden Ingenieurs und CEO Marcin Hamerla zusammen mit seinem Team aus talentierten Ingenieuren und Kreativen. Sie machten sich daran, eine komplette Reihe hochwertiger HiFi-Komponenten von Grund auf neu zu entwerfen und kombinierten Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Qualität in kompakten, aber attraktiven Paketen, die sich nur auf eines konzentrierten: das bestmögliche Klangerlebnis zu einem erschwinglichen Preis zu bieten. Das genaue Gegenteil dessen, was bis dahin als „High-End“ galt. Als Inspiration diente ihnen einfach ihre eigene umfangreiche Erfahrung im Bereich des digitalen und analogen Audiodesigns in Kombination mit ihrem reichen lokalen Erbe an handwerklicher Kunstfertigkeit und musikalischem Genie in der Region Warschau in Polen. Die Verschmelzung von Eisenerz mit einem Hauch von Chopin führte sie zum Markennamen Ferrum (was Eisen bedeutet). Da alle für die Muttergesellschaft HEM gearbeitet hatten, einige davon mehr als zwei Jahrzehnte, ermöglichte ihr Wissen über Elektronik und ihr Verständnis für den analogen und digitalen Bereich dem Team, völlig unkonventionell zu denken, als sie ihr erstes Produkt entwickelten, das ganz am Anfang der HiFi-Kette stand, das Netzteil.
Vertrieb
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