Ich gebe gern zu, dass einige Passagen zur Technik im ersten Teils des Interviews keine leichte Kost waren. Natürlich geht es auch hier um einige von Michael Børresens konstruktive Lösungen, aber auch um die kommende Generation von Hifi-Fans und – wie angekündigt – um einen Geheimdienst, Kirchen, einen Filou und nukleares Material.
Dirk Sommer: Wie hoch ist der Dämpfungsfaktor der P-880?
Michael Børresen: Hoch, weil wir so viel Verstärkung haben und acht Ausgangstransistoren. Das kann man ausrechnen: Wir haben 120 Dezibel Open-Loop-Verstärkung. Wir brauchen 30 Dezibel. Das sind also 90 Dezibel. Fangen wir bei den Ausgangstransistoren an: Der Emitterwiderstand beträgt nur 0,22 Ohm. Teilt man das durch acht, erhält man eine Zahl für den Widerstand, die man mit 90 Dezibel multiplizieren kann, was unsere Rückkopplung ist. Wir erhalten also eine große Zahl, die wir durch acht oder vier, die Impedanz des Lautsprechers, teilen müssen. Dann erhält man den Dämpfungsfaktor. Ich glaube, dieser liegt bei 12.000 oder 16.000, jedenfalls ist es ein sehr hoher Dämpfungsfaktor. Das ergibt sich, wenn man eine hohe Verstärkung hat und viele Ausgangstransistoren parallel schaltet.
Ich hatte neulich eine Diskussion mit einem anderen Hifi-Reviewer, und wir haben viel darüber gesprochen, dass es bei 99,9 Prozent der Lautsprecher sehr attraktiv ist, einen hohen Dämpfungsfaktor zu haben, weil man damit die Tieftöner unter Kontrolle hat. Dadurch wird die Qualität der verwendeten Kabel ausgenutzt, und alle Qualitäten der Lautsprecher werden genutzt. Es gibt jedoch einige Lautsprecherkonstruktionen, die einen sehr niedrigen Dämpfungsfaktor bevorzugen, nämlich solche, die für den Betrieb mit Single-Ended-Röhrenverstärkern ausgelegt sind, die einfach keinen Dämpfungsfaktor haben, mit dem sie sich brüsten können.
Wenn man sich anschaut, wie Geräte klingen oder welche Qualität sie haben, denke ich, dass es viel damit zu tun hat, dass die Transistoren nicht schalten. Bei vielen Verstärkern heißt es, sie seien Class A/B. Nein, das sind im Grunde Class-B-Verstärker, aber der erste Teil ihres Betriebs ist in Class A, aber sie nehmen nichts von Class A mit in den Class-B-Bereich. Wenn man eine Verstärkerschaltung in seinen Simulator schickt und sich die Ströme und die Belastung der Schaltung beim Abschalten der Endstufe ansieht, sind die Stromtransienten, die dabei auftreten, unglaublich: Alles zittert. Ich glaube, der Grund, warum Transistoren wie Transistoren und nicht wie Röhren klingen, ist dieses Schalten. Dieses Schalten kann an vielen Stellen stattfinden. Wenn man ein großes lineares Netzteil hat, wo die Dioden 50 mal pro Sekunde umschalten müssen, um es aufzufüllen, dann rüttelt das auch alles durch. Man wird Erschütterungsspitzen in der Stromversorgung haben, die direkt in den Signalweg gehen. Man muss also vor allem das Schalten vermeiden oder abschwächen oder das Schalten auf 400 oder 500 Kilohertz verlagern, wo ein Class-D-Verstärker schaltet. Und dann kann man es wegfiltern. Aber das Schalten im Audioband ist eine schreckliche Sache.
DS: Und wie hoch ist die Schaltfrequenz des Netzteils im C-880 und P-880?
MB: Ich glaube, es sind 400 Kilohertz. Aber das ist eine Sinuswelle, weil es ein Resonant-Mode-Netzteil ist. Es ist also kein aggressives Schalten, sondern ein sehr sanftes Schalten, und das kann man glätten. Ein Resonant-Mode-Netzteil kann 400.000 Mal pro Sekunde Strom aus dem Netz saugen. Das bedeutet, dass die Kondensatoren in den Ausgangsstufen nie durchhängen. Wenn eine Transiente kommt, füllt sich das Netzteil schneller auf, als die Lautsprecher die Transiente brauchen, weil es die Ladung der Kondensatoren immer wieder erneuert. Für mich ist das Resonanznetzteil also eine Revolution in Bezug auf die Leistung von Endstufen. Ich glaube, Soulution waren mit die ersten, die medizinische Netzteile, also Schaltnetzteile, eingesetzt haben. Und sie haben sofort einen sehr guten Ruf auf dem Markt erlangt, weil sie diese fantastische Basskontrolle haben, sie haben diesen Griff auf die Dinge, aber sie sind auch sehr frei von Rauschen. Ich glaube, die Inspiration durch die Arbeit von Cyrill Hammer mit Soulution hat mich dazu veranlasst, ein Resonant-Mode-Netzteil auf dem Markt zu finden. Ich denke, das ist ein Fortschritt gegenüber dem Schaltnetzteil, weil es weniger Rauschen hat, einfach weniger Hochfrequenzrauschen. Natürlich gelten 400 Kilohertz als Rauschen, aber eigentlich ist es nur eine Sinuswelle, die dort steht. Es ist eine sehr dichte Sinuswelle, und man braucht nur den DC-Teil davon: So kann man die Restwelligkeit wegfiltern.
Wenn man sich in einem Analysator ansieht, was aus unseren Netzteilen kommt, wird man eine Restwelligkeit sehen. Aber die Restwelligkeit liegt im Mikrovoltbereich. Bei einem linearen Netzteil beträgt die Restwelligkeit 50 Hertz, und es handelt sich um Voltbeträge. Das Resonant-Mode-Netzteil ist also viel, viel leiser. Das ist auch der Grund, warum wir Resonant-Mode-Netzteil direkt in der gleichen Box mit einer Phonostufe verwenden können, ohne dass es zu Störungen kommt. Aber das hast Du ja schon selbst erlebt.
DS: Ja, Du hast die Signalplatine wirklich direkt neben dem Netzteil platziert. Als ich das gesehen habe, habe ich mich gefragt, wie Du das machen konntest.
MB: Das liegt daran, dass die Spannungswelligkeit im Mikrovoltbereich liegt und man nur eine sehr kleine Induktivität und eine gute Kondensatorbank braucht. Bei der Auswahl der Stromversorgungen muss man jedoch darauf achten, dass sie eine zusätzliche Kapazität vertragen können. Nicht alle können das. Man muss also ein bisschen recherchieren. Wir stellen das Resonant-Mode-Netzteil nicht selbst her, weil das eine sehr spezialisierte Arbeit ist und wir nicht die Leute haben, die diese spezialisierte Arbeit machen können. Wir haben uns auf die Audioschaltungen konzentriert. Darin liegt unsere Stärke.
DS: Gibt es bereits eine Mono-Version des Verstärkers auf dem Markt?
MB: Nein, aber es wird eine Mono-Version geben, wahrscheinlich spät im nächsten Jahr. Aber das wird ein anderes Design sein, eine Art Turm. Ich kann es Dir zeigen.
DS: Wenn man einen Stereo-Verstärker hat und einen Mono-Verstärker baut, ist das normalerweise ein Brückenverstärker.
MB: Nein. Weißt du, der P-880 hier hat ungefähr 250 Watt. Unsere Monoversion wird vielleicht 100 Watt mehr leisten. Wenn man einen Mono-Verstärker macht, braucht man plötzlich nur noch die Hälfte des Stroms aus denselben Netzteilen. Man kann also dieselben Netzteile verwenden, bei der Monoversion die Lautstärke ein wenig erhöhen und den Strom durch die Treiberstufe steigern. So bleibt man trotz der zusätzlichen Spannungsschwankungen in Class A. Denn es ist immer das letzte bisschen Spannungshub, das die meiste Wärme und den meisten Strom benötigt. Es ist also schwieriger, einen Mono-Verstärker zu bauen als einen Stereo-Verstärker.
DS: Du erwähntest gerade das Design der Mono-Endstufen. Ist Design für Dich ein Thema?
MB: Ja, aber die Hi-Fi-Branche ist sehr konservativ. Natürlich müssen High-End-Lautsprecher wie Lautsprecher aussehen, Verstärker müssen wie Verstärker aussehen und man darf nicht zu esoterisch im Design werden.
DS: Aber Ihr habt Euch mit der C-Serie ein wenig vom konventionellen Look entfernt.
MB: Ich glaube, das liegt daran, dass wir diesen verrückten Künstler von etwas weiter unten im Süden importiert haben, diesen Filou. Wenn man sich die Kirchen anschaut, haben wir in Dänemark die konventionelle Martin-Luther-Kirche, die sehr, sehr schlicht ist. Aber Flemming ist eher katholisch. Die Katholiken haben das Gold und die Gemälde und die großen Dinge. Flemming ist ein Künstler. Er hat auch eine Ausbildung als Künstler. Er war auf der Kunstakademie und schafft Gemälde und all diese Dinge. Er ist sehr künstlerisch veranlagt und spielt mit Formen und Gestalten, während ich eher der Ingenieur bin. Ich muss etwas Quadratisches haben, weil das einfach ist. Durch die Zusammenarbeit mit Flemming, mit seinem Bleistift und seinem Skizzenblock und dieser und jener Idee, habe ich viele von Flemmings Ideen in meine Auffassung von den Materialien einfließen lassen. Schau Dir diese Verstärker an, das sind gute Beispiele für Strukturen, die für mich in einem Verstärker notwendig sind. Und Flemming denkt mehr darüber nach, wie wir das gut aussehen lassen können: Okay, wir brauchen eine Kühlung. Wir brauchen also etwas, das Kühlung visuell signalisiert. Wir müssen das als Design-Element verwenden, wobei ich die Kühlung ganz einfach im Inneren unterbringen könnte und nur ein paar Löcher bräuchte. Er ist eher ein visueller Künstler, was das Design angeht, als ich es bin. Aber ich denke, zusammen können wir etwas ganz Fantastisches schaffen.
DS: Bevor wir mit dem Interview begannen, erwähntest Du etwas, das für mich neu war. Du sagtest, dass die jungen Leute, die Musik über Kopfhörer und Streaming hören, an eine sehr gute Qualität gewöhnt sind und es schwer sei, ihnen diese Qualität zu bieten, wenn sie über Lautsprecher hören wollen.
MB: Ja, denn die Lautsprecher sind immer noch der schwierigste Teil. Wenn man Aufnahmen macht, hat man ein Mikrofon mit einer winzig kleinen Membran, vielleicht 12 Millimeter, vielleicht ein Zoll, mit einer sehr geringen schwingenden Masse, die den Klang mit sehr hoher Qualität aufnimmt. Das Kontinuum, das man vom tiefsten bis zum höchsten Ton hat – eine Membran, ein Signal – ist sehr schwer am anderen Ende zu reproduzieren. Mit einem Kopfhörer ist das viel einfacher, denn das ist im Grunde ein umgekehrtes Mikrofon, das man vor den Ohren hat. Die Qualität, die man mit den besten Kopfhörern erreicht, ist wirklich sehr gut, denn sie haben keine Frequenzweiche. Bei einem Lautsprecher wie diesem – zeigt auf die Børresen Acoustics 05 SSE –, der anderthalb Meter hoch und 30 Zentimeter breit ist und sechs Treiber hat, muss man dafür sorgen, dass er sich wie ein umgedrehtes Mikrofon verhält. Das ist schwierig. Ich denke also, dass die Lautsprecher der Bereich sind, in dem in einem Hifi-System das größte Entwicklungspotenzial steckt.
DS: Du glaubst also, dass die jungen Leute heute viel anspruchsvoller sind als früher?
MB: Ja, daran gibt es keinen Zweifel. Manchmal spreche ich mit jungen Leuten, die zu den Shows gehen. Einige von ihnen sind in vielen Räumen wirklich enttäuscht und kommen und sagen: „Oh, ich mag, was ihr macht. Es ist das Beste. Es klingt wie meine Kopfhörer.“ Als Lars und ich die Firma Børresen gründeten, haben wir uns gefragt: „Was ist unsere Referenz?“ Die besten Sennheisers oder die besten Spirits-Kopfhörer oder was auch immer sind unsere Referenz. Wir wollen diese Tonalität, wir wollen dieses Gefühl von Luft im Bass, das sie liefern können, gepaart mit dem benötigten Schalldruck in Räumen. Ich denke, dass die Weiterentwicklung von Lautsprecher-Chassis immer in Richtung Geräuscharmut geht. Wenn etwas weniger Rauschen hat, erzeugt es automatisch ein besseres Bild. Wenn wir also von Generation zu Generation unserer Lautsprecher gehen, wirst Du sehen, dass die Lautsprechertreiber immer weniger Rauschen haben, und das erhöht das Potenzial, viel bessere Produkte herzustellen. Ich würde mir wünschen, dass mehr Mitbewerber in diese Richtung gehen, aber das setzt voraus, dass die Hersteller von Lautsprechertreibern anfangen, auf andere Parameter zu achten als nur auf die Rentabilität. Unsere Mitbewerber müssen andere Leistungsparameter in Betracht ziehen, um unserem Beispiel zu folgen. Natürlich gibt es ein paar, die ähnliches tun. Da wären die Leute, die die Göbel-Lautsprecher machen. Sie versuchen, diese Grenze ein wenig zu verschieben. Wir haben in Deutschland auch Thiel und Partner mit ihren Accuton-Chassis. Sie versuchen auch, die Leistung der Chassis zu verbessern. Meiner Meinung nach fehlt es ihnen aber noch an der Freiheit von Eigenklang. Ich denke, ein monokristalliner Diamantlautsprecher hat eine monokristalline Aufbrechfrequenz und es ist sehr schwierig, diesen Ton aus dem Lautsprecher heraus zu bekommen. Aber auch Thiel und Partner werden immer besser. Wir brauchen also mehr Lautsprecherhersteller, die das Preis-/Leistungsverhältnis verbessern, damit die jungen Leute, die ein großes Potenzial haben, in den High-End-Bereich einzusteigen, es sich tatsächlich leisten können, in etwas einzusteigen, das sie mit der Zeit zu den teuersten Produkten führt.
DS: Das ist die Idee hinter Eurer Marke Axxess.
MB: Das ist unsere Idee hinter Axxess. Das ist absolut richtig. Das heißt, dass High End erschwinglich sein sollte. Mit Axxess versuchen wir, Verstärker zu bauen, die wirklich gut sind, die eine wirklich gute DAC-Sektion haben und eine extrem gute Streamer-Sektion eingebaut haben. Sie haben eine sehr gute, nicht die beste, die wir machen können, aber eine sehr gute Endstufe. Die Axxess-Verstärker, der Forté 1, der Forté 2 und der Forté 3, sind für ihr Geld kaum zu schlagen.
DS: Was ich beim Hören von Verstärkern und Lautsprechern in Eurem oder meinem Hörraum erlebt habe, war, dass Zubehör wie die Spakz, Sortz und die Darkz einen großen Einfluss auf den Klang haben. Aber das sind wohl keine Dinge, die man zu erschwinglichen Preisen anbieten kann.
MB: Es ist sehr schwierig, eine Zirkoniumscheibe erschwinglich zu machen, weil es fast unmöglich ist, an Zirkonium heranzukommen. Als wir anfingen, Zirkonium zu kaufen und es durch den Zoll in Dänemark brachten, kam dieser Block aus den USA, dieses teure Stück Metall, und der dänische Geheimdienst rief uns an und fragte: „Was machen Sie damit?“ Weil es ein Material ist, das im nuklearen Bereich verwendet wird. Es wird also für Brennstoffpellets, Umhüllungen und Verkleidungen von Brennstoffpellets für Kernkraftwerke verwendet. Es ist ein dehnbares Material, aber es hat die Eigenschaft, keine Neutronen zu absorbieren. Man kann also angereichertes Uran für den Betrieb eines Kernkraftwerks umhüllen oder in Pellets verpacken. Wenn man mit der Spaltung beginnt, wird ein großer Teil des Urans zu Salzen. Das Brennstoffpellet dehnt sich also aus und diese Ausdehnung nimmt zu. Und sobald man etwa zwei Prozent des möglichen Brennstoff-Wertes ausgenutzt hat, muss man aufhören, denn dann ist die Hülle so groß geworden, dass sie zerbrechlich wird, weil sie sich bei der Ausdehnung verformt. Also muss man aufhören. Die heutigen Kernkraftwerke sind also nicht sehr effizient, wenn es darum geht, wie viel des Brennstoffs sie tatsächlich verbrennen können. Aber man braucht diese Zirkoniumverkleidung, um sie zu betreiben. Als wir anfingen, Zirkonium für Darkz zu verwenden, waren einige Behörden sehr neugierig darauf, was wir in Aalborg tatsächlich machen.
DS: Ihr versucht, gutes Hifi erschwinglich zu machen. Aber das, was in euren Systemen den großen Unterschied macht, kann nicht zu einem erschwinglichen Preis produziert werden.
MB: Wir können die Struktur, die wir von einem Zirkonium-Darkz erhalten, in andere Materialien einbringen, die weniger teuer sind. Dann erhalten wir immer noch einen Teil des Effekts. Für den Axxess werden wir auch Axxess-Entkopplungsfüße haben. Wir haben die Entkopplungsfüße Darkz genannt, weil sie den Hintergrund schwarz machen. Jetzt nennen wir sie auf Französisch Noirz – weil wir Pinot Noir mögen. Wir überlegen, ob wir auch in Sachen Entkopplung die Dinge erschwinglicher machen können. Natürlich kann man dennoch unendlich aufrüsten. Wir bringen keine Axxess Sortz heraus, zumindest nicht im Moment.
Wir brechen an dieser Stelle ab, da der Schluss des Interviews die Technik des Streamer/Wandlers Aavik SD-880 zum Thema hatte, den Ihnen Roland Dietl in nicht allzu ferner Zukunft an dieser Stelle vorstellen wird. Dabei wird er entweder auf Michael Børresens Erläuterungen zurückgreifen oder sie Ihnen im Wortlauf präsentieren.
Gehört mit
|
|
---|---|
Laufwerk | Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil |
Tonarm | Thales Simplicity II, AMG 12JT, Ortofon 309 (klassisch und aktuell), Einstein The Tonearm 9“ und 12“ |
Tonabnehmer | Lyra Olympos, DS Audio W3, Ortofon Diamond und SPU Century, Tranrotor Tamino |
Phonostufe | Einstein The Turntable‘s Choice (sym), DS Audio, Gold Note PH-1000 lite |
NAS | Melco N1Z/2EX-H60 mit externem Audiaz-Linearnetzteil |
Streamer | Auralic G2.2 |
Up-Sampler | Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos |
D/A-Wandler | Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil |
LAN-Switch | Ansuz PowerSwitch D-TC Gold Signature, SOtM sNH-10G |
Vorstufe | Einstein The Preamp |
Endstufe | Einstein The Poweramp |
Lautsprecher | Børresen 05 SSE |
Kabel | Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, Ansuz Speakz D-TC Supreme, Signalz D-TC Supreme, Digitalz D-TC Gold Signature und Mainz D2 (2x), PowerBox, D-TC Supreme, Audiaz |
Zubehör | AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Waversa Isolator-EXT-1, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P6 und SBooster MK II, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME, Thixar Silent Feet 20 |
Herstellerangaben
Aavik C-880 Vorverstärker
|
|
---|---|
Verstärkung der Eingänge 1-4 | 5-15dB; maximale Eingangsspannung 4,5V RMS |
Verstärkung Eingang 5 | 1-11 dB; max. Eingangsspannung 6,5V RMS |
Eingangsimpedanz | 10 kΩ |
Ausgänge | 2 x Cinch (Vorstufe), 1 x Cinch Low Pass, 1 x Cinch High Pass, 2 x Trigger Out |
Max. Ausgangsspannung | 7,5V RMS |
Verzerrung | <0,005% (THD bei 1 kHz, 1 V Eingang) |
Ausgangsimpedanz | 50Ω |
Lautstärkeregelung | 76dB in 1dB-Schritten |
Aavik Rauschunterdrückung | 314 aktive Teslaspulen, 663 aktive quadratische Teslaspulen, 36 Dither-Schaltungen, 2 aktive Zirkonium-Anti-Aerial-Resonanz-Tesla-Spulen |
Leistungsaufnahme | <1W (Standby), 12W (Leerlauf) |
Abmessungen (B/H/T) | 580/510/155 mm |
Gewicht | 35 kg |
Preis | 67.000 Euro |
Herstellerangaben
Aavik P-880 Stereoendstufe
|
|
---|---|
Eingänge | 1 x Cinch |
Verstärkung | 25 - 34dB |
Eingangsimpedanz | 6kͨΩ |
Ausgangsleistung | 2 x 250W an 8Ω, 2 x 500W an 4Ω |
Verzerrung (THD) | <0,007% (10W, 1kHz, 8Ω) |
Aavik Rauschunterdrückung | 182 aktive Teslaspulen, 411 aktive quadratische Teslaspulen, 18 Dither-Schaltungen, 4 Anti-Aerial-Resonanz-Spulen |
Leistungsaufnahme | <1W (Standby), 150W (Leerlauf) |
Abmessungen (B/H/T) | 580/510/155 mm |
Gewicht | 40 kg |
Preis | 67.000 Euro |
Hersteller
Aavik Acoustics
|
|
---|---|
Adresse | Rebslagervej 4 DK-9000 Aalborg |
Telefon | +45 40 51 14 31 |
sales@aavik-acoustics.com | |
Web | aavik-acoustics.com |
In den letzten zwei Jahren hat sich die WORLD OF HEADPHONES als Spezialmesse zum beliebten Treffpunkt der Kopfhörer-Community entwickelt. Nun lädt die High End Society zur WORLD OF HEADPHONES am 2. März 2024 im Tankturm in Heidelberg, einem denkmalgeschützten Veranstaltungsort mit industriellem Charme und attraktiven Räumlichkeiten, ein.
Kopfhörer sind für die meisten Musikliebhaber ein unverzichtbaren Begleiter, um Musik unterwegs oder zu Hause ungestört zu genießen. Ob mit kabelloser Bluetooth-Technik oder als kabelgebundes High-End-Modell, ob In-Ear-Variante oder mit Noise Cancelling, die tragbaren Modelle sind in den unterschiedlichsten Varianten erhältlich und aus der Audiowelt nicht mehr wegzudenken. Es ist die unmittelbare Art Musik zu hören, die viele Menschen begeistert und die sie häufig als die schönste der Musikreproduktion empfinden. Der Hörer nimmt seine Lieblingsstücke besonders intensiv wahr, denn störende Nebengeräusche und Raumeinflüsse können weitgehend ausgeblendet werden. Darüber hinaus sorgen erstklassige Kopfhörerverstärker insbesondere bei audiophilen Nutzern für den entscheidenden Unterschied.
Namhafte Produzenten, Vertriebe und Händler zeigen auf der WORLD OF HEADPHONES eine große Auswahl des mobilen und stationären Sound-Equipments. Besucher:innen können hier in aller Ruhe unterschiedliche Kopfhörer anfassen, ausprobieren und miteinander vergleichen. Als Sonderausstellung hat sich die WORLD OF HEADPHONES während der HIGH END als wahrer Publikumsmagnet bewiesen. Aufgrund des großen Erfolgs in München präsentiert High End Society die Spezialmesse als ausgekoppeltes Event auch in Heidelberg und Essen. Hier wählt sie außergewöhnliche Eventlocations aus, die der Veranstaltung einen attraktiven Rahmen geben.
Die Ausstellere werden folgende Marken präsentieren: Abyss, ALO, Astell & Kern, audioNEXT® Kefine inEar, Austrian Audio, Campfire Audio, CEN.GRAND, COPLAND, Custom Art, DALI, Dan Clark Audio, Dekoni Audio, Eleven Audio, Empire, Enleum, Etymotic, ever-solo, Feliks Audio, FINA, Fir Audio, FISCHER AMPS, HEDD Audio, HiFi Rose, ifi Audio, InEar , Jerry Harvey, Klangfarben LPs und CDs , Kubala Sosna, Lotoo, Magaudio, Malvalve, Meze, Portento, PRO-JECT, RAAL, RAAL requisite, Rosson Audio Design, Sendy Audio, Serbian Audio, Sivga Headphones, Spirit Torino, SPL, STAX, Technics Headphones, ULTIMATE EARS, Warwick Acoustics, WAVERSA, Weiss, Westone Audio, Zeitgeist, ZMF Headphones, Zähl
Information
WORLD OF HEADPHONES Heidelberg
|
|
---|---|
Location | Tankturm Eppelheimer Straße 46 69115 Heidelberg (direkt neben „Bauhaus“ Heidelberg) |
Veranstaltungsdatum | 2. März 2024 |
Öffnungszeiten | 10:00 bis 19:00 Uhr |
Eintritt | frei |
Veranstalter | HIGH END SOCIETY Service GmbH Vorm Eichholz 2g 42119 Wuppertal +49 202 702022 info@highendsociety.de www.highendsociety.de |
Hersteller/Vertrieb
AUDIOSAUL
|
|
---|---|
Anschrift | Wolfgang Saul Neukölner Str. 116 46147 Oberhausen |
Telefon | +49 208 671424 |
hifistudio@audiosaul.de | |
Web | audiosaul.de |
Streamen oder nicht streamen, ist das hier die Frage? Eigentlich nicht so richtig, denn mit dem PrimeCore A7 hat niemand eine Ausrede mehr, nicht zu streamen. Bei der Beschäftigung mit diesem spannenden Audio-Server für Roon von Wolfgang Saul ging es um viel mehr als das: Ich habe mein Audionetzwerk neu kennengelernt.
Der als Audiosaul bekannte Händler Wolfgang Saul hat sich der möglichst perfekten digitalen Musikwiedergabe verschrieben und möchte diese so zugänglich und damit fair bepreist machen wie möglich. Für diese Sache setzt er sich mit Herzblut und Verstand ein. Angefangen hat alles 2014, als Streaming ganz allmählich begonnen hat, Fahrt aufzunehmen. Obwohl Wolfgang die analoge Wiedergabe liebt, war er von den sich eröffnenden Möglichkeiten und besonders von Roon beeindruckt. Trotzdem dauerte es bis 2019, bevor Wolfgang sich intensiv mit Hardware für das dedizierte Roon-Betriebssystem ROCK beschäftigte und nicht nur passende, sondern auch gut klingende Komponenten wählte. Bei der Suche nach einem geeigneten lüfterlosen Gehäuse stieß er dann auf Prime Computer aus der Schweiz, die sich ebenfalls bereits mit der Selektion von Hardware beschäftigt hatten. So war eine ideale Hardwarebasis für Roon ROCK gefunden. Als Prime Computer im Jahr 2022 in finanzielle Schwierigkeiten geriet, sah Wolfgang die Notwendigkeit, für die Audiogemeinde weiterhin eine möglichst optimale und preiswerte Hardwarelösung anzubieten. So wurde der PrimeCore Audio unter Regie von Wolfgang Saul geboren.
Der PrimeCore Audio ist für den Betrieb von Roon ROCK vorgesehen. Das Betriebssystem ROCK ist zwar seit jeher kostenlos downloadbar, für den Betrieb von Roon ist jedoch eine Lizenz notwendig. Sie kann entweder monatsweise für 15 Dollar, jährlich für 150 Dollar oder als lebenslange Lizenz für 830 Dollar direkt von Roon erworben werden. Für alle, die mit dieser Software nichts zu tun haben möchten, ist dieses Gerät nichts. Alle, die bereits um die Vorzüge von Roon wissen, werden sicherlich mit Neugierde weiterlesen, und alle, die erfahren möchten, was sie denn jetzt eigentlich genau bei Roon verpassen, lade ich ebenfalls zum Weiterlesen ein.
Zwar gibt es inzwischen wahrscheinlich kaum noch jemanden, der noch nichts von Roon gehört hat, aber ich möchte trotzdem kurz erläutern, was Roon ist, was es kann und warum es für mich inzwischen zum Optimum geworden ist. Grundlegend ist Roon eine Schnittstelle zu unseren Audiobibliotheken. Dabei wird Musik von unseren Musikservern, Festplatten und den Streamingdiensten Qobuz und TIDAL in einer grafischen Bedienoberfläche zusammengefasst, die es in sich hat. Das Design hat mich leider nie wirklich angezogen und deshalb dafür gesorgt, dass ich Roon lange Zeit vernachlässigt habe – ein Fehler. Inzwischen schätze ich Roon für die fantastische Integration von Hintergrundinfos über Künstler, Album-Credits, -reviews und deren Verknüpfungen untereinander. An das Design habe ich mich gewöhnt, denn funktional ist es allemal. Oft fange ich an, eine CD aus meiner digitalisierten Musiksammlung zu hören und entdecke dabei beispielsweise das tolle Nebenprojekt des mitwirkenden Schlagzeugers aus einem vollkommen anderen Genre auf Qobuz, lande dann aber wiederum bei einem experimentellen Duo des Trompeters der letztgehörten Combo und so weiter und so fort. Musik auf diese Weise zu entdecken, macht unheimlich Spaß. Selbst die automatische Wiedergabe nach dem Ende der Wiedergabe-Playlist, die sich natürlich auch abschalten lässt, liefert sehr oft sehr passende und musikalisch spannende Beiträge, die nicht selten in meinen Favoriten landen. Was mir dabei besonders gefällt, ist die respektvolle Behandlung der eigenen Musiksammlung. Man kann beispielsweise einstellen, ob die Albumtitel entsprechend der Roon-Datenbank betitelt, oder ob in jedem Falle, die selbst hinterlegten Metadaten ausgelesen werden sollen. Ich habe beispielsweise die Angewohnheit, meine Alben in folgendem Format abzulegen: [Erscheinungsjahr] Albumtitel. Ich habe beides gerne auf einen Blick vor mir. Nicht nur bügelt Roon nicht nach eigenem Willen über meine Metadaten und ändert diese, sondern lässt mir wie erwähnt die Freiheit, diese auch angezeigt zu bekommen. Darüber hinaus kann beispielsweise eingestellt werden, welches Format bevorzugt werden soll, wenn ein Album in mehreren Formaten vorhanden ist. Sie merken: Inzwischen bin ich sehr glücklich mit Roon. Das mit Abstand wichtigste Argument für Roon ist für mich die Möglichkeit, eine DSP-Entzerrung meiner Lautsprecher über Konvolution respektive Faltung, also vereinfacht ausgedrückt dem mathematischen Hinzufügen meiner Korrekturdatei zum Audiomaterial, in der Quelle umzusetzen. Dabei fällt mit Abstand der geringste Qualitätsverlust an. Weder muss ich zwei zusätzliche Wandlungen (DA-AD) vornehmen, um einen DSP in meine Kette einzuschleifen, noch muss ich mich mit einem elektrisch mittelmäßigen Analog-Equalizer zufriedengeben. Roon rechnet intern mit 64-Bit-Fließkomma. Von dieser Genauigkeit konnten wir bis vor wenigen Jahren nur träumen. Ich bilde mir sogar ein, dass der Faltung ein vorgeschaltetes Upsampling zuträglich ist, obwohl ich sonst ein Fan von nativer Formatbehandlung bin. Diese Idee kam mir bei der Beschäftigung mit dem PrimeCore Audio und ich habe sie noch nicht abschließend bewertet, aber sie zeigt, was mit Roon alles möglich ist.
Roon umfasst nicht nur die grafische Oberfläche und verwaltet unsere Musikbibliothek, sondern kümmert sich mit der MUSE-Audio-Engine auch um die Handhabung der eigentlichen Musikdateien. Diese Funktionen, also die Medienverwaltung und die Audio-Engine werden in dem sogenannten Roon-Core zusammengefasst. Roon nennt den Core auch Server oder „Gehirn“. Dieses Gehirn läuft als ein Programm auf Windows, Mac oder Linux und kann dann gleichzeitig auch als grafische Benutzeroberfläche genutzt werden. Über diese können dann an das Betriebsgerät über USB angeschlossene Geräte, also DACs, oder wahlweise die integrierte Soundkarte als Audioausgang genutzt werden. Es ist sogar möglich, verschiedene Ausgänge gleichzeitig mit verschiedenem Audiomaterial zu bespielen. Der physische Speicherort der Musikdatenbank ist dabei variabel und muss nicht zwangsläufig die Systemfestplatte, sondern könnte beispielsweise auch ein Netzlaufwerk sein. Ebenso verhält es sich mit Audiogeräten, denn wenn diese RoonReady sind, können sie auch über RAAT (Roon Advanced Audio Transport) mittels einer Netzwerkverbindung abgesprochen werden und müssen nicht direkt am Computer hängen, auf dem der Core läuft. Es gibt folglich nahezu endlose Möglichkeiten, Roon zu betreiben und einige spezielle habe ich Ihnen sogar vorenthalten. Jetzt befinden Sie sich in einer Situation, in der Sie nach meinen Ausführungen das Roon-Erlebnis eventuell sogar reizt, sie aber keine Lust haben, sich Gedanken darüber zu machen, welche Konfiguration denn jetzt die einfachste und vor allem klanglich optimale ist. Außerdem können Sie sich auch nicht damit anfreunden, einen, im herkömmlichen Sinne, Computer in ihrer Audiowiedergabekette zu betreiben? An dieser Stelle komme ich endlich auf den Punkt und der PrimeCore Audio ins Spiel. Mit ihm liefert Wolfgang Saul eine mögliche Antwort auf Ihre Fragen. Um einen Computer in ihrer Audiokette kommen Sie zwar auch mit dem PrimeCore nicht umhin, denn etwas anderes ist er am Ende des Tages nicht, aber er ist eben kein „normaler“ Computer, sondern ein Audio-Spezialist. Sein Herzstück ist eine von Intel ins Leben gerufene Mini-Computer-Platine namens NUC (Next Unit of Computing). Das ROCK-Betriebssystem ist für diese Platinen optimiert und offiziell auch nur auf diesen lauffähig. Es ist Betriebssystem und Core-Software in einem. Der Unterschied zu einem Roon-Core auf einem normalen PC ist, dass der ROCK selbst keine grafische Benutzeroberfläche besitzt, sondern diese auf einem externen Gerät aufgerufen wird und den ROCK fernsteuert. Dazu kann wiederum jeder Windows-, MAC- oder Linux-Rechner genutzt werden, aber auch, und dies ist in den meisten Fällen deutlich komfortabler, jedes Android- oder iOS-Smartphone oder -Tablet.
Aber warum genau ist ein PrimeCore Audio einem normalen PC überlegen, auf dem einfach Roon installiert wird? Der erste große Vorteil ist ROCK. Wenn man nüchtern darüber nachdenkt, sollte es doch eigentlich egal sein, auf welchem Betriebssystem Roon läuft. Wenn man sich allerdings ein bisschen mit Computerarchitektur und der Funktionsweise des Prozessors, also des Rechenkerns beschäftigt, bekommt man schon eher eine Vorstellung davon, warum dies relevant sein könnte. Zwar können moderne Prozessoren sehr viel gleichzeitig, aber dennoch müssen die Rechenanfragen in irgendeiner Weise strukturiert und geordnet abgearbeitet werden. Dabei können besonders wichtige, oft zeitkritische Anfragen andere Anfragen unterbrechen. Auf Prozessorebene ist es also nicht so, dass beim Abspielen einer Audiodatei, dessen kleinste Bestandteile Bits, also entweder der Wert 1 oder 0, ununterbrochen Bit für Bit abgearbeitet, sondern zwischendurch auch andere Rechenanfragen bearbeitet werden. Gleiches gilt für den Datenstrom von der Festplatte selbst. Der Prozessor muss ja nicht nur auf die Audiodaten, sondern gleichzeitig beispielsweise auch auf den Programmcode der Abspielsoftware, des Betriebssystems und aller anderen laufenden Programme zugreifen. Noch komplexer wird es, wenn die Daten parallel aus dem Internet heruntergeladen und zwischengespeichert werden müssen. Somit ist der sogenannte Buffer bei der Audiowiedergabe unabdingbar. Im Buffer werden bereits fertig berechnete Audiobits zwischengespeichert, damit sie vom DAC verarbeitet werden können. Schafft es der Prozessor nicht, den Buffer rechtzeitig, bevor der DAC ihn vollständig abgearbeitet hat, aufzufüllen, kommt es zu Aussetzern. Für diesen Worst-Case ist man mit ROCK tatsächlich nicht besser aufgestellt als mit jedem anderen Betriebssystem, allerdings bekommt man eine Idee davon, dass ein Betriebssystem, dessen Aufgabe ausschließlich die Audiowiedergabe ist, den Prozessor durchaus effektiver nutzen können sollte. Wie sich das auf die Qualität der Wiedergabe auswirkt, kann man letztendlich nur ausprobieren. Das geht prinzipiell mit jedem NUC. Wolfgang Saul hat jedoch festgestellt, dass es durchaus eine Rolle spielt, welche Komponenten man dabei einsetzt. Einen ganz entscheidenden Beitrag hierzu leistet das Mainboard. Beispielsweise hat sich das NUC-Mainboard der 12. Generation der 13. Generation klanglich als klar unterlegen gezeigt. Aber auch der Arbeitsspeicher und die Systemfestplatte machen einen Unterschied.
Für meinen Test hat mir Wolfgang einen PrimeCore Audio A7 in Vollausbau zur Verfügung gestellt. Die 7 weist auf den eingesetzten Intel-i7-Prozessor hin. Zusätzlich sind zweimal 16 Gigabyte Arbeitsspeicher, eine 126-Gigabyte Systemfestplatte und eine zusätzliche, für die eigene Musiksammlung vorgesehene Festplatte mit vier Terabyte Speicher installiert. Als Option werden auf vielfache Nachfrage zweimal acht Gigabyte Arbeitsspeicher angeboten. Eine Variante mit einem i5-Prozessor und zweimal acht Gigabyte Arbeitsspeicher, die minimal anders klingen soll, ist ebenfalls erhältlich. Die Kernaufgabe beider Geräte ist das Streamen von Musik aus dem Internet über Qobuz oder TIDAL. Auch von der Festplatte soll der PrimeCore in hoher Qualität spielen, aber hier liegt nicht unbedingt seine Kernkompetenz. Wolfgang setzt deshalb auf Samsung 870 Evo Festplatten als Musikspeicher. Ihr Speichertyp und moderater Preis sind ein sehr guter Ausgangspunkt für eine überzeugende musikalische Performance. Natürlich kann man sich einen PrimeCore Audio auch ohne Datenfestplatte ordern, wenn man selbst ein spezielles Modell verbauen möchte, schon eine Festplatte besitzt oder ohnehin nur streamen möchte.
Für die Inbetriebnahme ist kaum Computerwissen notwendig. Normalerweise genügt es, den PrimeCore mit seinem Netzwerk zu verbinden. Über das Gerät, auf dem man die grafische Roon-Oberfläche installiert hat, kann man den PrimeCore finden. Bei einem Neueinstieg in Roon muss man den PrimeCore dann als Roon-Core festlegen. Betreibt man bereits einen Roon-Core beispielsweise testweise auf seinem normalen PC, kann man diese Konfiguration auf den PrimeCore übertragen. Um Roons Möglichkeiten voll auszuschöpfen, macht es natürlich Sinn, sich näher mit der Software vertraut zu machen. Darum soll es in meinem Test gar nicht vordergründig gehen. Wer tiefer einsteigen möchte, findet hier eine ausführliche, von Wolfgang Saul verfasste Anleitung in einem eher allgemeinen Teil und einem Teil, in dem es konkret um die Konfiguration von Roon geht. Ich möchte mich hauptsächlich damit beschäftigen, wie der PrimeCore Audio klingt und was man tun kann, um aus ihm das Klangmaximum herauszuholen. Auch dafür hat Wolfgang einige Empfehlungen ausgearbeitet und mich zusätzlich zum PrimeCore mit allem versorgt, was ich zur Umsetzung benötige.
Da wir für Streaming zwangsläufig einen Router benötigen, kann an dieser Stelle bereits mit der Optimierung begonnen werden. Es gibt spezielle Router, die für den Betrieb in einer Audiokette optimiert sind, aber das muss gar nicht unbedingt sein. Es ist der Wiedergabe bereits zuträglich, wenn am vorhandenen Router das Netzteil ausgetauscht wird. Hier muss es ebenfalls nicht zwangsläufig das high-endigste Netzteil am Markt sein. Ein Sbooster BOTW ist als Einstieg vollkommen ausreichend. Vor dieser Maßnahme habe auch ich mich bisher gedrückt, obwohl ich noch ein Sbooster erster Serie untätig im Regal stehen hatte. Als Schritt zwei ist ein hochwertiges LAN-Kabel vom Router zur Anlage vorteilhaft. Auch hier muss nicht zwangsläufig übertrieben werden. Ich habe bereits oft gute Erfahrungen mit einem ungeschirmten UTP-Kabel erzielt. Obwohl man annehmen sollte, dass ein geschirmtes Kabel grundsätzlich bessere Ergebnisse erzielt, ist dies nicht zwangsläufig der Fall. Aus diesem Grund hat Wolfgang das sehr günstige Klangtipp-Kabel im Portfolio. Es ist ein handelsübliches LAN-Kabel aus der Industrie, das über den von mir beschriebenen Aufbau verfügt und sich gegen viele andere günstige Industriestrippen klanglich durchgesetzt hat. Wolfgangs generelle LAN-Kabel-Empfehlung ist Furutechs LAN-8 NCF, das ich für den Test zwischen Glasfaserbox, Fritz!box, Audioswitch und Prime Core Audio überwiegend einsetze. Empfehlung Nummer drei ist der Einsatz eines gesonderten Switches in der Audiokette. Hier habe ich bisher kaum optimiert und nutze einen Netgear ProSAFE GS108 mit linearem Keces P3 Netzteil. Für den Test weicht er einem Silent Angel Bonn N8. Mit ihm wirkt die Wiedergabe noch ruhiger und souveräner. Die einzelnen Maßnahmen bringen isoliert betrachtet nur kleine und teilweise marginale Veränderungen mit sich, in Summe jedoch wird aus einem gut spielenden System eine Anlage, die einen mitreißt. Natürlich kann man den PrimeCore auch ohne ein optimiertes Netzwerk betreiben, aber es gilt zu bedenken, dass alles, was auf dem Weg zum PrimeCore und auf dem Weg vom PrimeCore zum DAC an Wiedergabequalität hängen bleibt, nie wieder aufgeholt werden kann. Eine Investition in ein solides Netzwerk ist demnach definitiv zuträglich oder wie Wolfgang Saul sagt, eigentlich Pflicht und als unabhängige Grundinvestition zu betrachten.
Noch relevanter ist meiner Meinung nach die Stromversorgung des PrimeCore Audio selbst. Zwar kann er mit dem beigelegten Netzteil problemlos betrieben werden, aber akustisch überzeugt mich das Ergebnis nicht. Wolfgang hat mir ein speziell für ihn gefertigtes Progressive-Audio-Schaltnetzteil mitgeschickt. Mit ihm ist die Wiedergabe deutlich detailreicher, dynamischer, impulsiver und vor allem von einer enormen Schnelligkeit geprägt. Leider ist dies neben dem Keces P8 Single, P14 und P28 eines der wenigen Netzteile, die offiziell für den Betrieb des PrimeCore Audio zugelassen sind. Intel fordert für seine NUC-Platine 125 Watt. Sind Defekte oder Mängel auf unzureichende Stromversorgung zurückzuführen, erlischt die Garantie. Als letztes sollte man sich Gedanken über das USB-Kabel zwischen PrimeCore Audio und DAC machen. Wolfgang empfiehlt hier ein Audioquest Diamond USB als sehr neutrale und durchlässige Lösung. An dieser Stelle spielt Geschmack durchaus eine Rolle. Ein SupraCables USB Excalibur, das mir Wolfgang ebenfalls für den Test lieh, musiziert beispielsweise etwas geerdeter und weicher, dafür aber weniger neutral und detailreich als das Audioquest.
Nachdem ich mein Netzwerk umfassend auf Vordermann gebracht habe, ersetze ich meinen selbstgebauten NUC auf Basis eines i5-Boards aus der 10-er Reihe durch den PrimeCore Audio. Am ersten Abend höre ich zunächst nur Musik im Arbeitszimmer, während ich einige Aufgaben am Rechner erledige. Hier spielen zwei Neumann KH 120 A Studiomonitore, die ich auch zum Arbeiten nutze mit einem günstigen, aber hochauflösenden DAC aus China, dem durch eine Violectric-Vorstufe etwas mehr Geschmeidigkeit und Musikalität eingehaucht wird. Obwohl sich der PrimeCore überhaupt gar nicht direkt in dieser Wiedergabekette befindet, gewinne ich einen ersten Eindruck seiner unheimlich hohen akustischen Durchsichtigkeit. Beim Arbeiten höre ich mit Vorliebe schnellen und technisch anspruchsvollen Metal wie beispielsweise Triviums The Sin and the Sentence mit gleichnamigem Titeltrack – gestreamt von Qobuz. Das funktioniert auf den Neumännern viel besser, als es sollte. Generell haben sie, obwohl sie Studiolautsprecher sind, die mir sehr willkommene Eigenschaft, Aufnahmen jeglicher Güte mit Spielfreude und auf wohlklingende Art und Weise zu reproduzieren. Dank Roon sind die Lautsprecher ebenfalls über eine Faltung entzerrt, die sich im Gegensatz zu meiner Hauptanlage nicht auf den Bassbereich beschränkt. Vom Sbooster-Netzteil an der Fritz!box profitiert hauptsächlich die Abbildung. Die schnellen Läufe über und auf verschiedenen Becken, überhaupt die verschiedenen Trommeln des Schlagzeugs, werden in einem viel leichter zu erfassenden räumlichen Kontext abgebildet. Ihre Positionierung im Stereopanorama, der Stereotiefe, Auftreffpunkt der Sticks auf dem Becken, Ausschwingen der Beckenkörper, sämtliche Details sind unheimlich klar und differenziert abgebildet. Zugeliefert wird diese Detailfülle eindeutig durch den A7. Insgesamt wird mir sämtliches Musikmaterial kommentarlos präsentiert, der PrimeCore Audio verfügt in meinen Ohren nicht über einen Eigenklang, sondern stellt das Quellmaterial genauso zur Verfügung wie es vorliegt. Die Verpackung in eine mitreißende Präsentation wird den KH 120 überlassen. Es beweist sich mal wieder: Je besser die Quelle, desto stärker können die nachfolgenden Komponenten brillieren.
In meiner Hauptstereokette höre ich zum Einstieg „New America“ von Flim & the BB’s Big Notes – ebenfalls gestreamt von Qobuz. Den Song höre ich in letzter Zeit sehr häufig und bin ihn somit auf meiner Anlage gewohnt. Meinem DAC vor- und somit dem PrimeCore nachgeschaltet ist wie üblich mein Mutec-Reclocker, über dessen Auswirkung auf die Gesamtreproduktion ich mir zu diesen Zeitpunkt noch keine Gedanken mache. Der Song beginnt mit einem langgezogenen Synth-Streicher-Intro und Saxophon. Mir ist sofort klar, dass ich hier Details höre, die vorher definitiv nicht aus meiner Anlage kamen – genau genommen noch nie. Den hohen, schnell unangenehm werdenden Streichern zum Ende des Intros, wird dank der Auflösung sogar etwas an Schärfe genommen. Nach dem Intro erfolgt ein weiteres kurzes Vorspiel auf einem Flügel. In die gehaltenen Akkorde in den tiefen Oktaven bin ich vollkommen vernarrt. Meine Anlage reproduziert dieses kleine Klangereignis mit einer Innbrunst und Energie, die mich begeistert. Mit dem PrimeCore wirkt es beim ersten Hören zunächst etwas unspektakulärer, da es nicht ganz so großspurig aus den Lautsprecher plumpst. Beim zweiten Hören ist dann klar, weshalb. Der Akkord wird in seine einzelnen Töne aufgefächert, wunderbar differenziert mit absoluter Treffsicherheit vor mir ausgebreitet. Darüber schweben die höheren Töne vollkommen befreit, luftig und mit einer anmutigen Eleganz. Sobald der Rest der Band mit einsteigt, wird es nur noch besser. Der PrimeCore beweist, dass er sich auch auf musikalisches Agieren versteht. Die Instrumente spielen charaktervoll und mit einer unheimlichen Lässigkeit. Jetzt fallen auch die feinen Dynamikabstufungen auf, die der PrimeCore liefert.
Das Album Dónde Son Estas Serranas, eine Entdeckung der automatischen Wiedergabe von Roon auf Qobuz, nutze ich, um noch einmal nachzuvollziehen, welche Veränderungen die Furutech-LAN-Kabel vor dem Silent Angel Switch im Vergleich zu den Klangtipp-Kabeln erzeugen. Das erste Stück „Los bracos traygo cansados“ interpretiert von Lee Santana an der Vihuela (Spanische Kastenhalslaute) und Andreas Wahl an der mit E-Bow gespielten E-Gitarre entfaltet einen sphärischen Klangteppich. Mit dem Klangtipp-Kabel spielen die Instrumente mit etwas weniger Tiefenabbildung, aber dafür etwas schlichter. Mir persönlich gefällt das sehr und ich könnte mit dem sehr günstigen Klangtipp oder meinem bereits eingesetzten Kabel gut leben. Das Furutech zeigt aber unmissverständlich, dass mehr geht. Die Instrumentenseparation fällt mit ihm ungleich höher aus. Die doch sehr flächige Gitarre verschleiert die Vihuela deutlich weniger und sie kann sich viel prominenter gegen die E-Gitarre behaupten. Obwohl das Furutech-LAN im Allgemeinen einen eher präsenten Eindruck auf mich macht, nimmt es im auf dem Album folgenden Stück dem Gesang sogar etwas an Härte. Die feinsinnige Reproduktion der Instrumente begeistert mich, sie wirken genauso sensibel und fragil, wie ich es mir wünsche und von den wenigen Gamben, die ich in natura aus nächster Nähe hören konnte, kenne. Die Wiedergabe ist absolut unbeschwert, organisch und emotional.
Mit dem PrimeCore im Gepäck, besuche ich meinen Redaktionskollegen Wolfgang Kemper, um den A7 dort in zwei weiteren Ketten hören zu können. Gleich vorweg beantworte ich die große Preisfrage, die ohnehin früher oder später jeder gestellt hätte, der mit Wolfgang Kempers Kette vertraut ist: Ja, der Antipodes Oladra spielt tatsächlich noch einmal mit glaubhafterer, körperhafterer Instrumentenreproduktion. Das lassen sich die Neuseeländer allerdings auch entsprechend bezahlen. Besonders bei orchestralen Werken wie beispielsweise dem Concierto de Aranjuez mit Narciso Yepes (Deutsche Grammophon), das wir nicht streamen, sondern jeweils von den internen Festplatten spielen, macht sich dies bemerkbar. Zähneknirschend muss ich mich mit dem PrimeCore geschlagen geben, allerdings gleichzeitig, man könnte sagen zu Ungunsten des Oladra, feststellen, dass er ihm in übrigen Disziplinen wie Detailsauflösung, Dynamikfähigkeit und Impulsivität nicht wirklich viel nachsteht. Besonders, wenn wir mit dem Mutec-Reclocker nachhelfen, wirkt auch der PrimeCore nochmals analoger, ruhiger, insgesamt sortierter, gewissermaßen wohlbedachter. In „Désert Blanc“ des Nicolas Parent Trio vom Album Mirage gibt es eine Solostelle des Basses. Wie selbstverständlich sich die Rauminformation der Aufnahme vom Bass abhebt, aber dennoch beide nicht die Beziehung zueinander verlieren, ist Musikalität auf sehr hohem Niveau.
In der zweiten Kette Wolfgangs (wieder Kemper, nicht Saul – obwohl ich die Anlage des letztgenannten Wolfgangs auch wirklich gerne mal hören würde), wird es nochmal spannend. Hier können wir den PrimeCore in einer reduzierten Umgebung erleben und nochmals testen, wie sich verschiedene Maßnahmen im Netzwerk auswirken. Es spielen Phonar Veritas P9.2 SE an einem Chord Electronics Ultima Vollverstärker, dessen Testbericht bald folgen wird, mit einem PS-Audio-Direct-Stream-DAC. Als USB-Kabel setzen wir ein Habst USB DIII ein. Die Kette arbeitet ohne Switch und die eingesetzte Fritz!box ist lediglich kabellos übers Mesh mit der Hauptfritz!box im Haupthörzimmer verbunden. Bereits „nackt“ spielt der PrimeCore GoGo Penguins „Raven“ vom Album A Humdrum Star einhüllend und musikalisch mitreißend. Nachdem ich das Gerät inzwischen in so einigen Ketten gehört habe, wirkt der A7 mal etwas wärmer und muskalischer, mal etwas analytischer und detailreicher. Tatsächlich wird diese Wahrnehmung jedoch immer davon bedingt, von welchem Gerät man auf den PrimeCore umsteigt. Er liefert konstant dasselbe hochaufgelöste Klangerlebnis. Der Austausch des Beipack-LAN-Kabels der Fritz!box durch ein Furutech bringt einen Hauch mehr Tiefe und Raffinesse in die Wiedergabe, obwohl die Fritz!box selbst ihr Signal kabellos bekommt.
Mit seinen 80 Watt ist es offiziell unterdimensioniert, trotzdem haben wir das Ferrum Hypsos als Netzteil für den PrimeCore getestet. Mit ihm erscheint uns die Wiedergabe vor einem noch ruhigeren Hintergrund stattzufinden und die Instrumente packen leidenschaftlicher zu. Im Vergleich wirkt das Progressive Audio Netzteil etwas nüchterner. Besser spielt keines der beiden, es ist eher eine Geschmacksfrage. Einige prinzipiell zu schwache Linearnetzteile haben ebenso wie das Ferrum für eine Beruhigung des Klangbildes gesorgt, teilweise jedoch auch das Tempo aus der Wiedergabe genommen. Beim Betrieb einer Audiozone mit DSP-Nutzung hat der PrimeCore Audio laut Anzeige am Ferrum nie mehr als 1 Ampere Strom gezogen. Es funktioniert also, eine explizite Empfehlung kann ich Ihnen in diesem Fall trotzdem nicht aussprechen. Der Einsatz eines Ferrum Hypsos erfolgt auf eigene Gefahr. Mit dem Progressive Audio wieder am PrimeCore, wandert das Hypsos an die Fritz!box. Diese Konfiguration macht einfach nochmal mehr Musik als die Fritz!box mit Beipack-Netzteil. Transienten wirken besser kontrolliert, ähnlich, aber natürlich weniger stark ausgeprägt, wie mit dem Hypsos direkt am PrimeCore. Einzelne Klavieranschläge des GoGo Penguin Stücks, die sich über das Bass- und Schlagzeugfundament erheben, offenbaren noch mehr Strahlkraft und Anschlagdetails. Gleich zwei weitere Netzteile sind natürlich eine nicht zu verachtende Investition, ein Netzteil für den PrimeCore selbst bleibt meiner Meinung nach jedoch Pflicht. Dass bereits ein günstiges Sbooster an der Fritz!box Verbesserung bewirkt, hat sich in meiner Kette zu Hause gezeigt, dass ein Hypsos noch mehr kann jetzt „leider“ auch. Als letzten Schritt bringen wir nochmals den Mutec ins Spiel, der das aufbereitete Signal dann per AES/EBU an den PS-Audio-DAC weiterreicht. Vordergründig ist die Wiedergabe nicht ganz so anspringend spektakulär und offensichtlich detailsprühend wie der PrimeCore allein, aber genau das macht den „Mutec-Effekt“ aus. Die einzelnen Instrumente von „Raven“ klingen konzentrierter, greifbarer. Ihr Zusammenspiel wird präziser und unangestrengter. Wie stark sich der Mutec auswirkt, hängt immer auch vom eingesetzten DAC ab, dennoch spielt er dem PrimeCore in den meisten Fällen in die Karten. Der PrimeCore Audio bringt grundsolide Fähigkeiten mit, ohne die es überhaupt gar nicht möglich wäre, ihm durch Optimierung des Heimnetzwerks, hochwertige Netzteile oder den Mutec Reclocker, eine derart hochwertige Wiedergabe zu entlocken, mit der er sogar sehr nah zu absoluten High-End-Servern aufschließen kann. Denn, wie bereits festgehalten, was an der Quelle verloren geht, kann nicht wieder, egal durch wie viel Aufwand, zurückgewonnen werden. Dies spricht vollumfassend für den PrimeCore Audio.
Um es mit den Worten eines Freundes zusammenzufassen, dem ich mit dem PrimeCore ebenfalls einen Besuch abgestattet habe: „Wer Qobuz hören möchte braucht das!“. Mein persönliches Fazit ist eher: „Wenn man nicht vorhat, ein Vermögen in einen Server zu versenken: PrimeCore kaufen und nicht mehr weiter über Server nachdenken müssen.“
Gehört mit
|
|
---|---|
Router & Zubehör | Fritzbox 7530, Netgear ProSAFE GS108 (mit Keces P3) |
Server | Roon ROCK (Intel NUC10i5FNH) |
Transport | Silent Angel Munich M1T 4GB (mit Keces P3) |
Reclocker | Mutec MC-3+ USB |
DAC | Mytek Brooklyn DAC+ (mit Ferrum HYPSOS), Soncoz SGD1 (mit iFi iDefender+) |
Pre-Amp | Violectric Pre V630 |
Endstufe | NAD C 275BEE, IOTAVX PA3 |
Lautsprecher | Magnat Quantum 807, Neumann KH 120 A |
DAP | FiiO M11 Plus ESS (FiiO Music App, Qobuz), HiBy R6 (HiBy Music App, Qobuz) |
Smartphone | Motorola One Zoom, 128GB, 4GB RAM, Android 10 (BubbleUPnP, Qobuz, HiBy Musikapp) |
Kopfhörerverstärker | iFi Micro iDSD Black Label |
Kopfhörer | Sennheiser HD 800 s, Beyerdynamic dt 880 black edition |
In-Ears & Zubehör | Vision Ears VE7, Vision Ears VE6 X2, Etymotic ER4SR, iFi IE-Match |
Kabel | Audioquest, Chord Company, Belden, Boaacoustic, Furutech, Glockenklang/Eupen, Sommer |
Herstellerangaben
PrimeCore Audio® Streamer A5/A7
|
|
---|---|
Gehäusematerial | Spezial-Aluminium, aus dem Vollen gefräst, mit Kühlungsoptimierung für die CPU und die SSD |
Breite x Höhe x Tiefe | 25,5 x 4,7 x 11,3 cm |
Gewicht | 2,12 kg (ohne Netzteil) |
Füße | geschraubt / M3 |
Stromanschluss | 19 V/6 A – 2,5mm Hohlstecker-Buchse |
Stromversorgung | Schaltnetzteil, empf. 120 W |
Mainboard | Intel NUC13L5Bv7 oder NUC13L5Bv |
M.2-SSD | Xmore 128 GB, M2CC128GXACTS-024N |
RAM-Riegel | 2x 8 GB (i5), 2x 16 GB (i7); A4F16QG8BNWEME; A4F08QG8BNWEME; DDR4, SO-DIMM, 3200MHz |
Garantie | 3 Jahre |
Preis | A5 (I5, 2x 8GB RAM) 2.000 Euro; A7 (I7, 2x 8GB RAM) 2.200 Euro; A7 (I7, 2x 16GB RAM) 2.400 Euro |
Herstellerangaben
Progressive Audio PSU 1 mit 19V/6A Special Edition
|
|
---|---|
Breite x Höhe x Tiefe | 10,5 x 5,5 x 23 cm |
Gewicht | 1 kg |
Preis | 869 Euro |
Hersteller/Vertrieb
AUDIOSAUL
|
|
---|---|
Anschrift | Wolfgang Saul Neukölner Str. 116 46147 Oberhausen |
Telefon | +49 208 671424 |
hifistudio@audiosaul.de | |
Web | audiosaul.de |
Audio Technology Switzerland – besser bekannt als Nagra – kündigt die Einführung eines neuen Plattenspielers an. Der Reference Plattenspieler ergänzt die limitierte Auflage des Reference Anniversary Plattenspielers in der Nagra Reference Produktlinie.
1951 erfand der Firmengründer Stefan Kudelski das erste tragbare Aufnahmegerät, die Nagra I. Nagra kommt aus dem Polnischen und bedeutet „es nimmt auf“. Auf die Nagra I folgte eine beeindruckende Reihe bahnbrechender Produkte, die die Welt der Tonaufnahme revolutionierten. Ihr Einfluss auf Kunst, Wissenschaft und Ethnologie war enorm. Sie veränderte die Art und Weise, wie wir Töne aufnehmen, und brachte einen Soundtrack in die Welt, indem sie Aufnahmen machte, wo vorher nichts aufgezeichnet wurde. Nagra-Recorder werden in der ganzen Welt für Tonaufnahmen eingesetzt. Unsere Beiträge zu grossen Hollywood-Filmen wurden mit mehreren Academy Awards für ihre Leistungen im Bereich der Tonaufnahme ausgezeichnet. Nagra war bei der Erforschung des Weltraums dabei und unterstützte die NASA im Rahmen des Apollo-Raumfahrtprogramms. Diese lange Tradition von Spitzenleistungen wird seit Generationen fortgesetzt. Seit 1998 ist Nagra ein Synonym für die Klangwiedergabe zu Hause für anspruchsvolle Musik- und Hi-Fi-Liebhaber.
Die tragbaren Aufnahmegeräte Nagra I und Nagra II nutzten einen Thorens-Federaufzugsmechanismus, um die Spulen und den Capstan zu drehen. Bei diesem bahnbrechenden tragbaren Aufnahmegerät wurde für die Signalaufzeichnung und -wiedergabe Elektronik eingesetzt. Die frühen Nagra-Recorder haben also eine gemeinsame Wurzel mit Plattenspielern. Während des goldenen Zeitalters der Analogtechnik wurde die Idee, einen Nagra-Plattenspieler zu bauen, oft diskutiert. Stefan Kudelski meldete 1972 sogar ein Patent für ein spezielles Tonarmabtastsystem an.
Obwohl oft in Erwägung gezogen, wurde erst vor sechs Jahren mit der Entwicklung eines Plattenspielers, der den Namen Nagra verdient, begonnen. Das Team von Nagra, bestehend aus äusserst talentierten Designern und Ingenieuren, arbeitete unermüdlich an der Perfektionierung der angewandten Physik, der Mechanik, der Elektronik und der Materialwissenschaften. Nach vier Jahren und Hunderten von wissenschaftlichen Arbeitsstunden, begleitet von ausgiebigen Hörtests, war das Ergebnis der Reference Anniversary Plattenspieler, der den Stand der Technik in der LP-Wiedergabe erweiterte. Es war der erste Schritt zu einer Rückkehr zu unserem Erbe der analogen mechanischen Wiedergabe. Jetzt, nach zwei weiteren Jahren der Forschung und Entwicklung und dem absoluten Beharren von Nagra auf Hörprüfungen, freut sich Nagra, die Einführung des Reference-Plattenspielers bekannt zu geben.
Der Reference-Plattenspieler ist ein analoges Produkt, das den unumstösslichen Gesetzen der Physik und Mechanik unterliegt, ganz ähnlich wie die legendären Nagra-Spulenrekorder. Als solches unterliegt er nicht den schnell fortschreitenden und sich ständig verändernden Entwicklungen der digitalen Domäne. Dies bedeutet, dass der Reference-Plattenspieler über Generationen hinweg technologisch relevant bleiben wird. Für viele wird es der letzte Plattenspieler sein, den sie kaufen, und ein Produkt, das mit Stolz von Generation zu Generation weitergegeben wird. Wie viele Nagra III Recorder aus den 50er Jahren, die heute noch aktiv genutzt werden, ist der Nagra Reference Plattenspieler ein Produkt fürs Leben.
Die Highlights des Nagra Reference Plattenspielers sind:
Der Reference-Plattenspieler wurde als System entwickelt. Das bedeutet, dass der Plattenspieler und sein Tonarm von Grund auf als ein einheitliches Wiedergabesystem konzipiert wurden. Bei der Entwicklung des Tonarms wurde sorgfältig darauf geachtet, dass seine Leistungsfähigkeit der des Plattenspielers entspricht. Für diejenigen, die ihren eigenen Tonarm bevorzugen, bietet Nagra eine armlose Version des Reference-Plattenspielers an, die mit Armbasen für die meisten Tonarme ausgestattet ist.
Der Preis beträgt128.000 Euro, der Versand ist ab sofort möglich.
Im Bericht über Aaviks C-880 und P-880 ging es um die Geräte und ihre Menüs, vor allen aber um die enormen klanglichen Leistungen des Verstärker-Duos. Die technischen Besonderheiten seiner Entwicklung erläutert Michael Børresen nämlich im folgenden Interview. Ein Geheimdienst, Kirchen, ein Spitzbube und nukleares Material werden ebenfalls zum Thema.
Dirk Sommer: Warum baut Aavik keine symmetrischen Verstärker?
Michael Børresen: Ich denke, es ist ganz natürlich, dass Du diese Frage stellst, weil Du Dich in gewisser Weise in einer professionellen Welt bewegst. In der professionellen Welt gibt es keinen Zweifel daran, dass Symmetrie eine sehr gute Sache ist, weil man oft Kabel in unmittelbarer Nähe hat. Man will also nicht, dass Störungen von einem Kabel auf das andere übertragen werden. Das gilt natürlich für die professionelle Welt, wo man das wirklich braucht. Aber in einer HiFi-Umgebung möchte man die besten Schaltungen schaffen, und wenn man die besten Schaltungen schaffen will, sind sie immer so einfach wie möglich. Und symmetrische Schaltungen erfordern wirklich den doppelten Aufwand. Das heißt, wenn man einen Lautstärkeregler bauen will, ist es sehr schwierig, ihn symmetrisch zu machen. Es ist viel einfacher, eine Schaltung mit geringem Rauschen und guter Leistung zu bauen, wenn man dafür nur eine Verstärkerstufe verwenden kann und nicht zwei. Ein symmetrisches Signal lässt sich nur schwer verstärken und in der Lautstärke reduzieren, ohne einen Lautstärkeregler zu verwenden, der vor allem die Signale mit niedrigem Pegel beeinträchtigt. Die Topologie, die wir haben, ist also auf Single-Ended-Eingänge ausgelegt. Unsere Schaltungen im Verstärker sind Single Ended, um die maximale Leistung zu erreichen. Das bedeutet, dass wir, wenn wir symmetrische Kabel verwenden wollen, im Wesentlichen symmetrische Signale in unsymmetrische und unsymmetrische in symmetrische umwandeln müssen, wodurch mehr Schaltkreise in den Signalweg gelangen, was die Qualität beeinträchtigt. So etwas wie ein kostenloses Mittagessen gibt es nicht.
DS: Was würdest Du für das symmetrische Signal von einer Tonbandmaschine empfehlen?
MB: Ein Signal von einer Tonbandmaschine ist ein bisschen so wie das von einem Tonabnehmer. Im Grunde ist es ein erdfreies Signal. Das heißt, wenn es schwebend ist, kann man eine Seite ohne Probleme mit der Masse verbinden. Man kann also einen einfachen Symmetrisch-zu-Single-EndeD-Adapter verwenden, indem man eines der Signale mit der Masse verbinden. Und hier brummt die Masse in keiner Weise. Damit erhält man also ein gutes Ergebnis.
DS: Die einzige symmetrische Schaltung, die Du verwendest, ist also die der 580er Phonostufe.
MB: Das ist sie, weil ein Tonabnehmer im Grunde eine symmetrische Quelle mit einer separaten Masse ist. Und die Schaltung, die wir dort gemacht haben, ist eine erdfreie symmetrische Schaltung. Es ist also keine Masse vorhanden. Aber wir haben das symmetrische Signal weiter hinten in der Kette einseitig geerdet, damit es Single Ended weitergeht. Wenn man Transistoren mit dem geringsten Rauschen verwenden will, dann sind das bipolare Transistoren vom industriellen Typ mit einem großen Gehäuse. Wir haben hier Transistoren, die das gleiche Rauschen erzeugen wie ein Zwei-Ohm-Widerstand. Sie haben also ein sehr, sehr geringes Rauschen. Aber wenn man sie verwenden will, muss man eine symmetrische Schaltung mit einem hoch selektierten Paar aufbauen. Wenn man das nicht tut, treten Basisströme auf, und dann muss man einen Kondensator zur deren Entkopplung einsetzen, was zu einem erheblichen Qualitätsverlust führt. Der natürliche Weg, eine Phonostufe mit einem Bipolar zu bauen, besteht also darin, eine erdfreie Symmetrie zu schaffen und dann einen Servo einzusetzen, um den Basisstrom auszugleichen. Die Spannung an der Basis ist dann genau dieselbe. Sie ist nicht Null, sie liegt nicht auf Masse, aber ist sind genau gleich. Es fließen also keine Ströme durch die Wicklung des Tonabnehmers. Um also etwas wirklich Rauscharmes zu machen, ist die beste Schaltung eine erdfreie symmetrische Schaltung. Das ist der Grund, warum ich sie dort verwende.
DS: Ich habe mich gefragt, warum man das von außen nicht sehen kann, warum ihr Cinch-Stecker verwendet.
MB: Wir schreiben es ja in unser Handbuch. Weißt du, die Pins am Tonabnehmer sind potentialfrei und du hast eine Masse. Es gehen also immer fünf Drähte zur Phonostufe. Einer davon ist eine Abschirmung. Der Anschluss kann also Cinch sein, aber auch XLR. Aber das Problem ist, wenn man XLRs einsetzt, was macht man dann mit der Masse? Wenn man die auf einen oder zwei Stecker aufteilen will, wie soll man das verbinden? Die Signale sind nur zwei. Deshalb verwenden wir dort Cinch-Buchsen .
DS: Du hast bereits die Lautstärkeregelung des Vorverstärkers erwähnt. Wie hast Du die konstruiert?
MB: Wir arbeiten da mit diskreten Operations-Verstärker. Einen davon betreiben wir invertiert. So können wir die Rückkopplung nutzen, um eine Verstärkung unter Null zu erreichen. Wenn man also die Lautstärke verringert, erhöht sich die Rückkopplung. Und dadurch erhöhen wir die Klangqualität der Verstärkerstufe, weil sie eine höhere Rückkopplung hat, aber wir senken das Rauschen mit dem Signal. Wir behalten also das gleiche Signal-Rausch-Verhältnis bei. Bei herkömmlichen Lautstärkereglern auf Relais- oder MOS-Schalterbasis besteht das Problem, dass sich das Rauschen erhöht, wenn man die Lautstärke verringert. Wir vermeiden dieses Problem. Um die Widerstände in der Rückkopplungskette einzustellen, verwenden wir einen 12-Bit-DAC, der per Laser getrimmt wird. So wissen wir, dass die Widerstände, die wir im Rückkopplungsnetzwerk einsetzen, genau gleich sind. Wenn sie in einer Position offen sind, schalten sie nicht. Es ist eine sehr, sehr gute Lautstärkeregelung. Aber wir haben verschiedene Typen verwendet. Wir haben auch Lautstärkeregler mit Fotowiderständen (LDRs, Light Depended Resistors) gebaut. Und die sind auch sehr gut. Aber sie haben das Problem, dass sich LDRs mit der Zeit verändern, was bedeutet, dass man die Kalibrierung verliert. Wenn man also einen LDR-Lautstärkeregler hat, muss man jedes Mal, wenn man den Verstärker einschaltet, eine Kalibrierungsroutine ausführen, um die Lautstärke der beiden Kanäle anzupassen. Andernfalls wir man in eine Situation geraten, in der sich ein Kanal vom anderen unterscheidet. Wir haben dies durch den Lautstärkeregler in der Vorverstärkerstufe vermieden, die invertiert läuft. Danach haben wir einen Buffer, der das Signal wieder in einen nicht invertierten Zustand versetzt. Es gibt also im Wesentlichen eine Verstärkungsstufe im Vorverstärker, die gleichzeitig der Lautstärkeregler ist.
DS: Ihr habt also nur zwei Verstärkungsstufen.
MB: Ja, und wir haben einen LDR-Schalter am Eingang. Wir verwenden also LDRs zum Schalten, weil ich sie für die am wenigsten störenden Schalter von allen halte. Denn es ist nur ein Widerstand, der sich auf und ab bewegt. Wenn er ganz offen ist, hat er einen durchschnittlichen Widerstand von etwa 50 Ohm. Und wir verwenden ihn als Eingangsfilter, weil man den Eingang eines Breitbandverstärkers vor einfallenden Funkfrequenzen Schützen muss. Wir müssen also das Hochfrequenzrauschen außen vor halten. Wir brauchen dort ein kleines Eingangsfilter. Und das machen wir mit dem LDR und einem Kondensator gegen Masse, und dann gehen wir in die Vorverstärkerstufe zur Lautstärkeregelung.
Wir sind nun schon seit ein paar Jahren im Geschäft mit Vorverstärkern und Verstärkern, und wir probieren immer wieder neue Möglichkeiten aus. Die beschriebene Eingangswahl ist eine Sache, bei der wir geblieben sind. Die am besten klingenden LDRs, die Zelox-LDRs, sind nicht mehr zu haben, weil man kein Blei mehr verwenden darf und sie Blei an den Beinen hatten. Die alten, wirklich guten Typen sind also nicht mehr erhältlich. Jetzt gibt es verschiedene Typen mit Gallium, die gut klingen, aber nicht so gut wie die alten. Der Vorteil dieses älteren Lautstärkereglers ist also weggefallen. Wir bevorzugen jetzt den 12-Bit-DAC mit Lasertrimmung in der Rückkopplungsschleife eines invertierten Verstärkers. Ich glaube, dass ein Vorverstärker vielleicht der schwierigste Verstärker ist, weil er einen Lautstärkeregler hat, und der Lautstärkeregler ist oft das, was dem Signal schadet. Wenn man anfängt, ihn herunterzudrehen, muss man etwas dämpfen. Und damit neigt man dazu, Transienten und Rauminformationen wegzuwerfen. Die Klangbühne kollabiert und wird flach.
DS: Warum hast Du ein Filternetzwerk für tiefe und hohe Frequenzen im Vorverstärker?
MB: Oh, das liegt an unseren neuen Lautsprechern der M-Serie. Sie haben eine Option für Bi-Wiring und wir haben einen Filter in den Vorverstärker eingebaut, bei dem der Tiefpass und der Hochpass individuell eingestellt werden können. Wenn man also in eine Situation kommt, in der man einen schwierigen Raum hat, vielleicht eine Raumresonanz von 80 Hertz oder so, dann hat man die Möglichkeit, diese Frequenzen auseinanderzuziehen. Wenn man also einen Monitor mit einem Subwoofer betreibt, kann man den Monitor bei 90 Hertz ausblenden und den Subwoofer bei 70 Hertz einblenden, wodurch dort ein Einschnitt entsteht, wo der Raum dröhnt. Räume neigen dazu, ein paar Resonanzen zu haben. Es gibt eine Breiten-, Höhen- und Tiefenresonanz, aber das sind nicht die schlimmsten. Es gibt eine Art Kompressionsresonanz, bei der alle diese Dimensionen zusammenspielen. Dort neigt die Luft dazu, sich zu komprimieren und zu entspannen und zu komprimieren und zu entspannen. Und das ist der Punkt, an dem alles dröhnt. Und diese Volumenresonanz ist die einzige, die man wirklich behandeln muss. Unsere psychoakustische Fähigkeit ist sehr gut darin, eine Reflexion von einer Wand oder einem Boden oder was auch immer quasi herauszufiltern, aber diese Druckresonanz neigt dazu, uns sogar körperlich anzugreifen, sie verursacht Übelkeit. Wenn man in manchen Räumen laute Musik spielen will, ist es sehr schön, diese Volumen-Resonanz wegzubekommen. Diese Option bietet das analoge Filter. Für mich ist ein analoges Filter die einzige Wahl, denn wenn man einen DSP einsetzt, hat man vielleicht 20 oder 25 Millisekunden Verzögerung, und es gibt keine Möglichkeit, die Frontlautsprecher und die Subwoofer zusammenspielen zu lassen, wenn man eine solche Verzögerung hat. Es handelt sich im C-880 also um ein rein analoges Filter, das auf die Subwoofer zugeschnitten ist, die keine eingebautes Filter oder einen direkten Eingang haben wie die von Revel oder JL.
DS: Wie steil sind die Filter?
MB: Das sind 24 Dezibel für den Tiefpass und 12 Dezibel für den Hochpass. Der Grund für die 12 Dezibel liegt darin, dass der Mitteltonbereich der meisten Lautsprecher ohnehin mit einem 12-Dezibel-Rolloff versehen ist. Weil ein Gehäuse also so eine Flankensteilheit besitzt, es ist ein Filter zweiter Ordnung. Die akustische Flankensteilheit allein durch ein Gehäuse beträgt 12 Dezibel dazu kommt das Filter mit 12 Dezibel macht 24 Dezibel. Hoch- und Tiefpassfilter passen also zusammen.
DS: Gibt es sonst noch etwas, was Du über Deinen Vorverstärker sagen möchtest?
MB: Es ist ein guter Vorverstärker. Ich weiß, dass ein Vorverstärker in der Lage sein sollte, die Lautstärke auf eine sehr, sehr gute Art und Weise hoch- und runterzuregeln. Natürlich ist es das erste Mal, dass wir diskrete Operationsverstärker verwenden, die wir selbst gebaut haben. Wenn man sich unsere kleineren Baureihen anschaut, haben sie alle sehr gute Operationsverstärker, AD825 oder andere in der Hifi-Welt anerkannte ICs. Aber der C-880 besitzt komplett diskrete Operationsverstärker.
DS: Und mit welcher Spannung werden sie versorgt?
MB: Sie laufen mit plus/minus 24 Volt. Es gibt also reichlich Headroom.
DS: Was kannst Du über Deine Klasse-A-Endstufe sagen?
MB: Die Schaltung des Class-A-Verstärkers und der diskrete Operationsverstärker sind exakte Nachbildungen voneinander. Es ist genau die gleiche Topologie. Wir haben eine ganz eigene Art, die Ströme in der Eingangsstufe zu spiegeln. Dann falten wir eine Treiberschaltung ein, die dann den Ausgang steuert. Wenn man sich also die Topologie des Operationsverstärkers ansieht, handelt es sich im Grunde um eine Verstärkerstufe, und auch im Leistungsverstärker ist es eine Verstärkerstufe. Wenn wir sehr hochohmige Stromquellen für die Eingangsstufe verwenden, machen wir eine gefaltete Kaskode und wir haben eine Kaskode, die die Eingangstransistoren abschirmt. Ich weiß nicht, ob Du weißt, dass es früher eine so genannte Speicherverzerrung gab. Man erhält Verzerrungen, wenn das Signal die Arbeitsbedingungen der Geräte in dieser Schaltung verändert. Wir achten sehr genau auf all diese Dinge und stellen sicher, dass wir sehr hochohmige Stromquellen haben, die nicht mit dem Signal moduliert werden. Und jedes Mal, wenn wir eine Kaskode um Dinge herum machen, erhöhen wir die Verstärkung. Wir haben also in diesem und in jenem eine sehr, sehr hohe Verstärkung: 120 Dezibel. Aber wir haben es geschafft, gleichzeitig fast zehn Kilohertz an offener Bandbreite in der Verstärkungsschaltung zu erreichen. Und das bedeutet, dass wir eine Menge Verstärkung in die Rückkopplung stecken können. Die Rückkopplung ist ein gutes Mittel zur Optimierung der Qualität. Ich weiß, dass sie einen schlechten Ruf hat, aber bedenke, dass es sich um eine einstufige Schaltung handelt. Andere Leute sprechen von lokalen Rückkopplungsschleifen. Wir haben nur eine Schleife, und die ist lokal, weil wir nur eine Verstärkungsstufe haben. Wir übertragen also nicht viel Verstärkung über viele Stufen. Und weil wir nur eine Verstärkungsstufe haben, ist unsere Phasenverschiebung sehr, sehr moderat. Eine Verstärkungsstufe hat eine 90-Grad-Phasenverschiebung. Normalerweise, wenn man zwei oder mehr Verstärkungsstufen hat, dann hat man eine Phasenverschiebung von 180 Grad. Das bedeutet, dass man die Bandbreite begrenzen muss, um eine Oszillation zu vermeiden. Wir haben also eine Verstärkungsstufe da drin.
Es ist ein vollsymmetrisches Design. Es ist ein bisschen wie die Eingangsstufe eines Leach-Verstärkers. Aber mit dem ganzen Drumherum, den Stromquellen und allem, was dazugehört, betreiben wir ein Paar laterale Mosfets, die unsere Treiber sind, aber wir fahren sie extrem heiß. Wir lassen 150 Milliampere durch die lateralen Mosfets fließen, und darin haben wir einen Bias-Spreader, bei dem ein Teil davon eine Diode ist, die einen Spannungsabfall von 0,6 Volt hat, was fast ausreicht, um die Ausgangstransistoren eingeschaltet zu halten. Es gibt acht Paare von Ausgangstransistoren, aber der Spannungsabfall über die Schottky-Diode reicht fast aus, um sie in Betrieb zu halten. Wir haben also einen kleinen Widerstand darüber, um immer diese 0,63 Volt über dem Signal zu halten, damit die Ausgangstransistoren eingeschaltet bleiben. Und das bedeutet, dass sie nie ausschalten. Sie bleiben immer in Class A. Ganz gleich, wie stark man sie wegen dieses Ruhestromnetzwerks belastet. Stell Dir vor, dass normalerweise ein Ausgangstransistor, wenn er anfängt, Strom zu liefern, einen Teil des Stroms in die Treiberstufe abgibt. Wenn wir also 150 Milliampere haben und fünf in die Treiberstufe gehen, ist die prozentuale Änderung über den Widerstand sehr gering und der Widerstand muss vielleicht nur eine Spannungsanhebung von 0,05 Volt bewirken. Und wenn man die Spannung auf 0,04 V senkt, weil ein Teil des Stroms nach außen fließt, liegt sie immer noch über 0,63 V, was erforderlich ist, um die Transistoren offen zu halten. Auf diese Weise können wir die Ausgangstransistoren die ganze Zeit über offen halten, selbst wenn wir sie im Leerlauf mit 20 Milliampere vorgespannt lassen. Aber die Treiberstufe ist heiß, es handelt sich um ein laterales Mosfet-Paar, das normalerweise für eine 200-Watt-Ausgangsstufe verwendet wird. Aber es speist nur die Ausgangstransistoren. Die lateralen und die Ausgangstransistoren werden also als eine Ausgangsstufe betrachtet, und die Eingangsstufe ist jetzt eine Stufe, und um diese Eingangsstufe herum haben wir die Rückkopplungsschleife.
In Kürze geht’s weiter mit dem zweiten Teil des Interviews.
Gehört mit
|
|
---|---|
Laufwerk | Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil |
Tonarm | Thales Simplicity II, AMG 12JT, Ortofon 309 (klassisch und aktuell), Einstein The Tonearm 9“ und 12“ |
Tonabnehmer | Lyra Olympos, DS Audio W3, Ortofon Diamond und SPU Century, Tranrotor Tamino |
Phonostufe | Einstein The Turntable‘s Choice (sym), DS Audio, Gold Note PH-1000 lite |
NAS | Melco N1Z/2EX-H60 mit externem Audiaz-Linearnetzteil |
Streamer | Auralic G2.2 |
Up-Sampler | Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos |
D/A-Wandler | Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil |
LAN-Switch | Ansuz PowerSwitch D-TC Gold Signature, SOtM sNH-10G |
Vorstufe | Einstein The Preamp |
Endstufe | Einstein The Poweramp |
Lautsprecher | Børresen 05 SSE |
Kabel | Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, Ansuz Speakz D-TC Supreme, Signalz D-TC Supreme, Digitalz D-TC Gold Signature und Mainz D2 (2x), PowerBox, D-TC Supreme, Audiaz |
Zubehör | AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Waversa Isolator-EXT-1, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P6 und SBooster MK II, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME, Thixar Silent Feet 20 |
Herstellerangaben
Aavik C-880 Vorverstärker
|
|
---|---|
Verstärkung der Eingänge 1-4 | 5-15dB; maximale Eingangsspannung 4,5V RMS |
Verstärkung Eingang 5 | 1-11 dB; max. Eingangsspannung 6,5V RMS |
Eingangsimpedanz | 10 kΩ |
Ausgänge | 2 x Cinch (Vorstufe), 1 x Cinch Low Pass, 1 x Cinch High Pass, 2 x Trigger Out |
Max. Ausgangsspannung | 7,5V RMS |
Verzerrung | <0,005% (THD bei 1 kHz, 1 V Eingang) |
Ausgangsimpedanz | 50Ω |
Lautstärkeregelung | 76dB in 1dB-Schritten |
Aavik Rauschunterdrückung | 314 aktive Teslaspulen, 663 aktive quadratische Teslaspulen, 36 Dither-Schaltungen, 2 aktive Zirkonium-Anti-Aerial-Resonanz-Tesla-Spulen |
Leistungsaufnahme | <1W (Standby), 12W (Leerlauf) |
Abmessungen (B/H/T) | 580/510/155 mm |
Gewicht | 35 kg |
Preis | 67.000 Euro |
Herstellerangaben
Aavik P-880 Stereoendstufe
|
|
---|---|
Eingänge | 1 x Cinch |
Verstärkung | 25 - 34dB |
Eingangsimpedanz | 6kͨΩ |
Ausgangsleistung | 2 x 250W an 8Ω, 2 x 500W an 4Ω |
Verzerrung (THD) | <0,007% (10W, 1kHz, 8Ω) |
Aavik Rauschunterdrückung | 182 aktive Teslaspulen, 411 aktive quadratische Teslaspulen, 18 Dither-Schaltungen, 4 Anti-Aerial-Resonanz-Spulen |
Leistungsaufnahme | <1W (Standby), 150W (Leerlauf) |
Abmessungen (B/H/T) | 580/510/155 mm |
Gewicht | 40 kg |
Preis | 67.000 Euro |
Hersteller
Aavik Acoustics
|
|
---|---|
Adresse | Rebslagervej 4 DK-9000 Aalborg |
Telefon | +45 40 51 14 31 |
sales@aavik-acoustics.com | |
Web | aavik-acoustics.com |
With the Pagode Signature MK II, the German specialist for hi-fi racks, Finite Elemente GmbH, located in the North Rhine-Westphalian city of Paderborn, is offering a new line with a particularly attractive price-performance ratio for all those who don't want to compromise, but still want to keep their feet firmly on the ground in terms of price point. We took a close look at the E14 model.
Finite Elemente has made a name for themselves in the hi-fi scene thanks to its extremely sophisticated hi-fi rack solutions, which have been successfully established on the market for many years. For me personally, these products are a prime example of "Made in Germany" transported into the present day. So to say from the good old days, when this term still had a meaningful value in contrast to today. But hi-fi racks, hi-fi furniture or equipment bases, what is actually the right designation for these, well, "solutions" from Finite Elemente? As soon as you browse or scroll through the product pages, it becomes clear that these are not simply mundane "racks". Personally, I would even be inclined to speak affectionately of a "harbourage" for hi-fi components.
Following the Pagode Carbon Edition, Pagode Edition MK II and Pagode Master Reference MK II lines, Finite Elemente has now introduced the new Pagode Signature MK II range, which comprises also our review sample E14 at a price of 5,490 euros. This can certainly be understood as a friendly entry-level offer, because anyone reaching out for the Paderborn company's top lines mentioned at the beginning is prone to invest the equivalent of a well-equipped small car. Let’s then look at the keyword "Pagode": Each product line is preceded by this name. Wikipedia defines the English spelled “Pagoda” as follows (quote): "A pagoda is a distinctive, multi-storey, tower-like structure whose individual storeys are usually separated by projecting cornices or eaves." How appropriate!
But even those who are prepared to spend "only" five and a half thousand euros on four levels in order to position their hi-fi components on them will, on the one hand, put this amount in a reasonable relation to the price of their system and, on the other hand, expect decisive added value in terms of sonic performance. So, what does the buyer get? For such a price, you would actually have to grant a rack component status, but I wouldn't go quite that far yet. Or, should I actually have to? I'll defer this question for a while. Nevertheless, the purpose is to keep high-quality and sensitive hi-fi equipment, especially turntables and tube amplifiers, from being affected by impact noise and other annoying vibrations, so that the equipment can tap its full sonic potential. And this is precisely where Finite Elemente reaches deep into their bag of tricks, but first of all, the formalities.
The E14 model presented here in natural Canadian maple veneer has four levels and a height of 85 centimetres, whereby the bottom level can hold up to 75 kilograms and the upper levels up to 25 kilograms each. The upper levels can be positioned in three-centimetre increments using a grid of micro-holes in the side pillars for the side spikes. In terms of the overall height, I found the 85 centimetres to be ergonomically perfect for me; however, heights of 45, 60, 70 or 110 centimetres and a minimum of two to a maximum of five levels are also possible. So, everyone should find the right model or combination for their components.
Thanks to what I consider to be a very convincing, simple and timeless design in combination with the various finish options, the E14 model blends easily into any existing living environment. All well and good so far, but in the past I've had my fair share of experience with hi-fi racks from a wide range of manufacturers and price ranges when it comes to proper horizontal alignment and I've occasionally wondered why it has to be so fiddly. Not so with Finite Elemente! Here, height-adjustable conical feet with an integrated protective plate are used, which are easily accessible and have sufficient height clearance. Thanks to the high-quality tool supplied, which is worthy of the name, this challenge is also child's play: instead of having to screw the thread by hand, the floor cones are turned using a small steel rod that is inserted into a hole in the cone. So it's all sunshine and roses here!
After the compulsory part now comes the optional part: the technology. In principle, the design of the Signature line is based on that of the Edition series ranging above it in the hierarchy, but dispenses with the "Resonator Technology" used there, which was developed in collaboration with Prof. Dr Borchert from Dortmund University of Applied Sciences and Arts. The elaborate frame construction with shelves resting on ceramic ball bearings has also been cancelled. Instead, resonance-optimized HCCT component shelves are used, which are not only lightweight but also very torsion-resistant thanks to honeycomb core technology. A multi-layer wood panel forms the core of each bottom level, with a honeycomb core matrix of hexagonal elements made of polymer plastic on the top and bottom. This construction is encased by an HDF layer, on which the veneer or lacquer is then applied. For the upper levels, only a honeycomb core matrix is used instead of the multiplex board with a double honeycomb core structure as in the bottom level element.
Incidentally, Finite Elemente uses Canadian maple wood because it has particularly important properties in terms of resonance behaviour. Because this type of tree grows particularly slowly, the structure of the wood is demonstrably homogeneous and even and, for example, harder than European maple woods or the even softer cherry woods. It is therefore no coincidence that Canadian maple is also used as tonewood or instrument wood. Each of the upper levels has two recessed stainless steel spikes with counter discs on both sides. These fit exactly into the micro holes arranged in a grid in the side aluminum pillars. The very detailed and well-made assembly instructions recommend masking the aluminum surfaces with masking tape during assembly to prevent the spikes from scratching them incidently during assembly.
To be honest, I was initially a little sceptical about the stability of the upper levels if I were to position my devices too far off-centre in relation to their respective centre of gravity - i.e. too far forwards or backwards on the level - because the spikes are relatively close together on each side. But the spikes can really be tightened and locked very firmly, nothing wobbles. And of course, no typical tube amplifier with signal and mains transformers positioned far back on the chassis belongs at the rear edge on one of the upper levels. No, heavy whopping amplifiers belong on the higher load-bearing bottom level anyway. As a reminder: The top levels can bear up to 25 kilograms of weight (in fact, they still have a calculated reserve of around 20 per cent) and it goes without saying that devices positioned on them should be positioned as centrally as possible.
However, the real secret of this rack lies in the resonance tuning of the individual assemblies. Thanks to this "balancing", there are no identical natural resonances that could potentially overlap and thus amplify each other. Which ultimately brings me back to the question raised at the beginning, whether a hi-fi rack, in other words a piece of furniture, can be granted component status, or not. In a very invigorating telephone conversation with Luis Fernandes, the founder, owner and developer of Finite Elemente, I learnt a lot more detailed information, some of it confidential, and was given an explanation of the design context. When I consider the engineering effort that has gone into this, together with the fact that an environment that is as free of interference as possible is an absolute prerequisite for sensitive hi-fi components to be able to realize their full sonic potential, I come to the conclusion that a hi-fi rack like this really is a hi-fi component in its own right. I was all the more curious to see if I could notice a significant difference to my own rack made by the British company Hi-Fi Racks Ltd.
I quickly realized that sensitive tube amplifiers in particular gained significantly as soon as I placed them on the Pagode Signature rack. Sensitive tubes in particular tend to exhibit intense behaviour of their own when they are over-excited by impact or ambient sound. Even buzzing, chirping or chirring antique tubes, which I had previously believed to have a defect in their internal construction, became at least partially usable again. This is absolutely amazing! Noise artefacts were generally reduced, making the sound clearer and cleaner overall. Luis Fernandes described this phenomenon as "the noise floor gets reduced", which I found very apt. It all happened on a very subtle level that is difficult to pinpoint. Rather, it seemed like a curtain was being pulled aside, like a veil being torn away to reveal a slightly clearer view. Or like a clearing shroud of fog. The same applied to turntables, which benefit even more from the resonance-free - or rather: resonance-optimized - environment. Due to a lack of suitable equipment and, above all, a lack of experience with such devices, I am unable to answer the question of whether digital components would also benefit in a similar way from being placed on this rack.
I was able to experience the described tonal improvements particularly well with classical music, such as Vivaldi's "The Four Seasons" (Yehudi Menuhin, His Master's Voice, 1985). Individual instruments always seemed to maintain their position as if cemented in place and subtle ramifications and nuances of individual notes seemed to be reproduced even more cleanly than I was used to. If I wanted to, I could follow them even more easily than before. The room also seemed to me to be more "stable" in all dimensions and the background seemed blacker in pauses or quieter passages, which meant that instruments and notes rich in higher frequencies in particular seemed to gain in radiance. However, all these descriptions are merely my pitiful attempt to somehow verbally convey what I experienced and they can in no way replace one’s own impressions. So, if you want to squeeze every last bit of sound out of your high-quality music system and realize its full potential, simply try out a rack like the Pagode Signature MK II model E14 from Finite Elemente presented here with your own setup. It could be worth it.
Listened with
|
|
---|---|
Pre amp | KECES S4 stereo pre amp with phono stage |
Power amp | EternalArts OTL Mk III stereo tube power amp |
Turntable | Pro-Ject Debut PRO + record clamp PRO |
Cartridges | Pro-Ject Pick it PRO, Ortofon Quintet Red |
Loudspeakers | various DIY full-range drivers: Open baffle (Ciare CH250), Transmission line (Seas FA22RCZ & Seas Exotic F8), Tapered Quarter Wave Tube (Tang Band W8-1772), Backloaded horn (Fostex FE206En) |
Accessories | Dynamikks! Speakerlink I, Phono interconnect Pro-Ject Connect-it RCA-E |
Manufacturer's Specifications
Finite Elemente Pagode Signature MK II
|
|
---|---|
Type | Hi-Fi furniture |
Model | E14 with 4 levels |
Features | Middle levels adjustable in increments of 3 centimetres, resonance-damped HCCT® honeycomb core shelves, Stainless-steel floor cones with integrated protection plates, Side-spike Technology |
Finish | Canadian maple wood, side pillars and front logo insert, aluminum silver-grey matt anodized |
H x W x D | 85cm x 66cm x 54cm |
Dimensions usable area (W x D) | 55cm x 50cm (upper levels), 59cm x 54cm (bottom level) |
Load capacity | 25kg (upper levels), 75kg (bottom level) |
Weight | 27kg |
Variants | available in 7 wood finishes resp. lacquer colours: P01 natural maple (test model), P02 walnut, P03 makassar, P04 palisander, P05 cherry, P06 pearl white, P07 pearl black, Available in 5 heights (45/60/70/85/110cm) |
Price (test model) | 5,490 euros |
Options | 960 euros per additional level, 540 euros side pillars and front logo insert high-polished |
Warranty | 2 years (5 years upon online registration) |
Manufacturer
Finite Elemente GmbH
|
|
---|---|
Address | Am Heimekesberg 11 33106 Paderborn |
Phone | +49 5254 64557 |
info@finite-elemente.eu | |
Web | www.finite-elemente.eu |
Thorens, ein führender Hersteller von High-End-Audiogeräten, freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen in Deutschland und Österreich den exklusiven Vertrieb für alle Produkte von EMT-Tontechnik übernimmt.
Die enge Verbindung zwischen Thorens und EMT hat ihre Wurzeln im Gerätewerk in Lahr, in dem beide Unternehmen ihre Produktion und Entwicklung während fast 30 Jahren zusammengeführt hatten. Diese erfolgreiche Vergangenheit bildet das Fundament für die erweiterte Partnerschaft, die nun die Vertriebsübernahme für Deutschland und Österreich durch Thorens umfasst. Durch diese Zusammenführung werden die herausragenden Produkte von EMT-Tontechnik, bekannt für ihre Präzision und audiophile Exzellenz, nun über die etablierten Vertriebskanäle von Thorens in Deutschland und Österreich verfügbar sein. Dieser Schritt festigt die Position beider Unternehmen als Vorreiter im Bereich hochwertiger analoger Audiotechnologie.
„Unsere Geschichte mit EMT in Lahr war von Innovationsgeist und gemeinsamer Leidenschaft für erstklassige Audiotechnik geprägt“, sagt Thorens-Inhaber Gunter Kürten. „Die Übernahme des Vertriebs für EMT-Produkte ist ein bedeutender Meilenstein in unserer Partnerschaft und ermöglicht es uns, diese herausragenden Produkte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.“ EMT-Inhaber Micha Huber freut sich über die Zusammenarbeit: „Mein oberstes Ziel ist es, die professionell hohe Klangqualität aller EMT-Produkte als audiophile Erfahrung für den Kunden in den eigenen vier Wänden erlebbar zu machen. Ich bin überzeugt, dass die strategische Partnerschaft mit Thorens uns alle auf diesem Weg einen guten Schritt weiterbringt.“
Die Produkte von EMT-Tontechnik werden ab sofort über ausgewählte Vertriebskanäle von Thorens erhältlich sein. Weitere Informationen zu den Produkten finden Sie auf der offiziellen Website von EMT-Tontechnik: www.emt-tontechnik.de und www.thorens-shop.de.
Hersteller
Thorens GmbH
|
|
---|---|
Anschrift | Lustheide 85 51427 Bergisch Gladbach |
Telefon | +49 2204 8677720 |
info@thorens.com | |
Web | www.thorens.com |
Auf vielen Messen, in anderen Magazinen und in meiner Geschichte über die Børresen M6 tauchte Aaviks, allein schon wegen seiner Physis beeindruckender Vollverstärker I-880 auf. Eine nähere Beschäftigung damit fand hier jedoch nicht statt. Aus gutem Grund: Lars Kristensen hatte mir ein Paar der ersten Exemplare von C-880 und P-880 zum Test versprochen.
Es könnte natürlich auch spannend sein herauszufinden, wie sich der Vollverstärker klanglich und technisch von der Vor/Endstufen-Kombination unterscheidet. Da die Kollegen und ich aber inzwischen wissen, dass beispielsweise die unterschiedlichen Qualitätsstufen der Ansuz-LAN-Switches und die der ebenfalls von der Audio Group Denmark (AGD) entwickelten und unter dem Markennamen Axxess angebotenen Vollverstärker/Streamer/Wandler-Kombinationen auf einer Grundschaltung beruhen, die dann durch immer mehr Maßnahmen gegen hochfrequente Einstreuungen und mechanische Resonanzen ergänzt werden, gehe ich davon aus, dass auch bei der neuen 880-Serie die technischen Gemeinsamkeiten bei den drei Verstärkermodellen überwiegen.
Um ermüdende Wiederholungen zu vermeiden, verzichtete ich daher an dieser Stelle auf die Vorstellung des Vollverstärkers, um mich nun um so ausführlicher der Vor/Endstufen-Kombination widmen zu können. Das fällt besonders leicht, da Michael Børresen, Chefentwickler und mit Lars Kristensen einer der beiden Gründer der AGD, Hifistatement einen Besuch abstattete, um Roland Dietl und mir seine nicht alltäglichen technischen Lösungen zu erläutern, die man in der Vorstufe C-880 und dem Stereo-Endverstärker P-880 findet. Da wäre zum Beispiel eine im Gegenkopplungszweig liegende Lautstärkeregelung mittels eines 12-Bit-D/A-Wandlers und eine ganz spezielle Class-A-Schaltung, die weder übermäßig viel Energie verbraucht noch Abwärme freisetzt. Aber ich will dem zweiten Teil des Artikels nicht vorgreifen.
Der C-880 ist eine unsymmetrische Vorstufe mit fünf Cinch-Eingängen, von denen einer per Menü für die Verwendung in Heimkino-Anlagen konfiguriert werden kann. Zum Anschluss an Endstufen stehen zwei paar unsymmetrische Cinch-Ausgänge zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten „High Pass“- und „Low Pass“-Ausgänge, deren Funktion Michael Børresen im Interview erläutern wird. Im Menü lässt sich auch einstellen, bei welchen Frequenzen die Filter für die High- und Low-Pass-Ausgänge einsetzen und welche relativen Pegel ihren Ausgängen zugeordnet sind, wie hoch die Verstärkung der Vorstufe ist, wie lange das frontseitige Display nach einer Einstellungsänderung aktiv ist und wie hell es leuchtet. Bei der Endstufe lässt sich im Menü die Helligkeit des Displays, die Zeit bis zu seinem Erlöschen und die Verstärkung einstellen, sowie die Temperatur im Inneren und wie bei der Vorstufe auch die Software-Version anzeigen. Für Updates gibt es an beiden Verstärkern eine RS-232-Schnittstelle. Ansonsten befinden sich auf der Rückseite der P-880 neben der Netzbuchse und je einem Paar Lautsprecher-Terminals pro Kanal nur noch jeweils ein Trigger-Ein- und Ausgang sowie die beiden Cinch-Buchsen für das Signal von der Vorstufe. Die Leistung gibt Aavik mit zweimal 250 Watt an acht und 500 Watt an vier Ohm an.
Vor- und Endstufe werden wie bei der AGD üblich von Resonant-Mode-Netzteilen versorgt, die Aavik zukauft. In den Verstärkern finden sich jeweils hunderte von Aktiven-Tesla-Spulen und die Anzahl der Aktiven-Quadratischen-Tesla-Spulen liegt jeweils über 400. Hinzu kommen noch 36 respektive 18 Dither-Schaltungen und zwei aktive Zirkonium-Anti-Aerial-Resonanz-Tesla-Spulen in der C-880 und vier Anti-Aerial-Resonanz-Spulen im der Endstufe. Da sollten Störung von Außen – seien sie nun hochfrequenter oder mechanischer Natur – keine Chance mehr haben. Vibrationen steht natürlich auch das rigide Gehäuse entgegen, für dessen Design vorrangig Flemming Erik Rasmussen, der Gründer von Gryphon Audio, verantwortlich zeichnet. Unter der äußeren Hülle, die ebenfalls Kupferelemente enthält, befindet sich ein Gehäuse aus Kompositmaterial auf natürlicher Basis, das innen mit Kupferplatten ausgekleidet ist. Lars Christensen und Michael Børresen beschäftigen sich ja schon seit langem mit Materialien und ihren akustischen Eigenschaften. Ihre Affinität zu Titan und Zirkonium zeigt sich vor allem bei den Ansuz-Füßen, den Darkz. Für die Verstärker der 880-er Serie griff man ganz oben ins Regal: Sie werden mit den Darkz Z2 Signatur aus Zirkonium und Kugeln aus Wolfram geliefert.
Schon während der Audio Video Show im Oktober letzten Jahres hatte mich der Kollege Wojciech Pacuła mit seinen Lobeshymnen auf den I-880, den er gerade testete, auf Michael Børresens Verstärkerkreationen neugierig gemacht. Darüber hinaus geben meine bisherigen Erfahrungen mit den Komponenten der AGD allen Grund zur Vorfreude auf den Test der beiden Boliden aus der 880-Serie. Die wird allerdings ein wenig durch das Gewicht der beiden in Flight Cases gelieferten Verstärker geschmälert. Aber auch als die gewichtige Vorstufe endlich auf dem obersten Boden des Artesania-Racks und die Endstufe auf einer d.C.d.-Base von Audio Exklusiv steht – abgesehen davon, dass die dem Klang zuträglich ist, wäre eine wackelfreie Aufstellung der P-880 mittels der Darkz auf dem Fliesenboden ohne sie nicht möglich –, muss ich mich noch ein wenig in Geduld üben. Denn bevor der erste Ton erklingt, sind erst einmal die Kabel vom Wandler und der Phonostufe zum Vorverstärker und von diesem zur Endstufe zu tauschen. Statt meiner symmetrischen Audioquest Dragon kommen nun Ansuz Signalz D-TC Supreme zum Einsatz, die aus dem PowerSwitch und der PowerBox versorgt werden. Egal, ob die beiden Verstärker schon auf Messen eingesetzt worden sind oder nicht, die Cinch-Kabel sind jedenfalls neu und benötigen eine angemessene Einspielzeit.
Auch wenn es ein auf Hifi-Messen viel zu oft gehörter Song ist, beginne ich mit Stevie Ray Vaughans „Tin Pan Alley“, den ich vor Jahrzehnten auch zum Testen nutzte, jetzt aber einfach goutieren kann, ohne gleich über Hifi-Kriterien nachdenken zu müssen. Dennoch hinterlässt auch das Nebenbei-Hören einen ersten Eindruck: Die nicht eingespielten Kabel – und Verstärker? – klingen keinesfalls schlechter als die mit den Dragons verbundenen Einsteins. Aber die Ansuz-verkabelten Aaviks zeigen auch keine spektakulären Auffälligkeiten. Und das ist gut so – selbst wenn man deshalb noch einige Tage voller Musik warten muss, bevor man C-880 und P-880 mit den üblichen Files und LPs konfrontiert. Nach knapp einer Woche sind dann keine größeren Veränderungen mehr wahrzunehmen und es kann losgehen.
Beim in letzter Zeit häufig gehörten und daher bestens vertrauten „Live Goes On“ von Carla Bleys gleichnamigen Album kommt der Flügel sehr sonor rüber. Man glaubt beinahe, die Interaktion der Saiten mit dem Resonanzboden hören zu können. Eindeutig nachvollziehbar sind die einzelnen Anschläge in ihrer unterschiedlichen Intensität und ihr Verklingen im großen Raum. Aber trotz aller Feininformationen ist es vor allem die stimmige Tonalität, die einen sofort begeistert. Sie sorgt auch mit für eine glaubwürdige Größendarstellung der Instrumente. Andy Sheppards Saxophon erklingt detailliert, voller Energie und doch ohne Schärfe. Steve Swallows E-Bass besitzt bei dieser Aufnahme in den tiefen Lagen ungewöhnlich viel Kraft und bleibt Dank der 880-er trotzdem gewohnt konturiert. So tief konnte ich in dieses Stück bisher nicht hineinhören. Es mag zwar auch anderen Verstärkerkombinationen gelingen, eine solche Fülle an Detailinformationen wiederzugeben, allerdings nur, wenn sie die entsprechenden Frequenzbereiche dazu ein wenig überbelichten. Das hat die Aavik-Kombination zum Glück nicht nötig. Sie spielt – wie erwähnt – tonal total ausgewogen. Die enorm feine Durchzeichnung und Detailfreudigkeit dürfte aus der absoluten Schwärze des Hintergrundes resultieren, vor dem sich das musikalische Geschehen entfaltet.
Natürlich war auch der Kollege Dietl als Besitzer einer Børresen 01 Cryo nicht nur an den technischen Details der Vor/Endstufenkombination interessiert, sondern auch an ihrem klanglichen Leistungen in meinem Hörraum – und was wäre aussagekräftiger als ein Vergleich mit meinem auch ihm bestens vertrauten Einstein-Duo? Dafür wählte er Leopold Stokowskis Album Rhapsodies: Liszt, Enesco, Smetana, Wagner aus. Liszt „Ungarische Rhapsodie Nr. 2“ ist so vorzüglich aufgenommen, dass man fast glaubt, die Instrumente des Orchesters auf einer sehr breiten und tiefen Bühne sehen zu können. Da kann man es ganz gut verschmerzen, dass Einsteins The Preamp die Dimensionen des Aufnahmeraumes ein wenig schrumpfen zu lassen scheint, zumal er den Hochtonbereich minimal verrundet, was bei massiven Streichereinsätzen durchaus gefällig wirkt. Der C-880 stellt einen größeren Aufnahmeraum dar, nicht etwa, indem er die Instrumente quasi in einer wabernden Klangwolke abbildet, nein, er fokussiert sie noch konturenschärfer als der Einstein, so dass sie scheinbar von mehr Luft umgeben werden. In Sachen Dynamik und Spielfreude agieren die beiden Vorstufen auf demselben extrem hohen Niveau.
Absolut überraschend, wie zwei Stücke ein und desselben Albums einen zu doch recht unterschiedlichen Einschätzungen bringen können: Während wir bei der „Ungarischen Rhapsodie“ beide das Stück trotz der besseren Raumdarstellung der C-880 auch mit The Preamp rundum genießen konnten, sah es bei Smetanas „Die Moldau“ ganz anders aus: Der etwas verhaltene und verspielte Beginn entfaltet seine Wirkung vor allem über die C-880 – die Endstufe ist übrigens bisher immer noch die P-880. The Preamp schafft es einfach nicht in gleichen Maße, die Instrumente so präzise zu differenzieren und ihnen einen derart konkreten Platz auf der Bühne zuzuweisen wie die Aavik-Vorstufe. Aber das kann man dem Einstein schon mit Blick auf den immensen Preisunterschied zum C-880 nicht zum Vorwurf machen. Grade zu Beginn der „Moldau“ ist die fantastische Durchzeichnung und die ebenso weiträumige wie exakte räumliche Abbildung der Aavik-Vorstufe der Schlüssel zum Genuss. Auch weitere Scheiben festigen die bisherige Einschätzung: Tauscht man bei der Aavik-Kombi die Vorstufe gegen Einsteins The Preamp muss man leichte Defizite in Sachen Raumdarstellung, Durchzeichnung und Auflösung in Kauf nehmen. Die Bühne beginnt dann auf Lautsprecher-Ebene, bei C-880 ein Stückchen weiter dahinter.
Die Unterschiede zwischen meiner Vorstufe und der C-880 sind also klar zu fassen. Doch wie verhält es sich mit den Endstufen? Um das herauszufinden, wechsle ich zurück auf die Aavik-Kombi und nach zweimaligen Hören eines neuen Test-Track dann die P-880 gegen Einsteins The Poweramp. Der klingt eine Spur einschmeichelnder, aber im Tieftonbereich keinesfalls so exakt wie der Aavik und löst das musikalische Geschehen auch nicht ganz so fein auf. Die Vorzüge des C-880, die weit ausladende Raumdarstellung bei präzise fokussierten Instrumenten respektive Instrumentengruppen und seine nie überanalytisch wirkende Detailverliebtheit, kommen aber auch über The Poweramp zur Geltung. Die Vorstufe prägt den Klang der dänischen Kombination deutlich stärker als die P-880. Diese kommt dem Ideal des verstärkenden Stück Drahts ungemein nahe. Den Charakter oder vielleicht besser die Freiheit von jeglichem eigenen Klangcharakter hat aber vor allem die C-880 zu verantworten. Damit erlaubt sie es, viel tiefer in die Musik einzutauchen als alle mir bekannten Vorstufen und dennoch eine Fülle von Details – darunter sehr viele, die die Darstellung des Raumes betreffen – beinahe unmerklich in den musikalischen Fluss zu integrieren: nach meinen bisherigen Erfahrungen geradezu einzigartig!
Zum Schluss noch einmal „Tin Pan Alley“: Jetzt kann ich eine unglaubliche Fülle an Details, und die hervorragende Trennung vom eigentlichen Gitarrenton und dem aus den Effektgeräten wahrnehmen. Die von ihnen erzeugen Nebengeräusche werden dabei aber ebenso hörbar wie die feinsten Griffgeräusche. Den Sound des E-Basses prägt wohlige Wärme und dennoch eine enorme Präzision – und dann dazu dieser große, virtuelle Raum: ein Hochgenuss! Weil's so viel Spaß macht, springe ich zwei Titel zurück zu „Voodoo Child (Slight Return)“. Nach dem kurzen Gitarren-Intro gibt die Bass Drum den Groove vor: So realistisch und druckvoll habe ich sie von dieser Aufnahme nie gehört. Und auch das lange Gitarren-Solo strapaziert nicht wie sonst so leicht das Gehör des von Rock und Blues ein wenig entwöhnten Jazzhörers. Dank der hervorragenden Durchzeichnung des dänischen Duos erschließt sich mir Steve Ray Vaughns Virtuosität viel besser. Die beiden Aaviks besitzen die Gabe, einem Musik viel leichter zugänglich zu machen, die man bisher nicht unbedingt zu seinen Favoriten gezählt hat – was auf „Tin Pan Alley“ natürlich weit weniger zutrifft als zuvor auf Leopold Stokowskis Rhapsodies.
Gehört mit
|
|
---|---|
Laufwerk | Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil |
Tonarm | Thales Simplicity II, AMG 12JT, Ortofon 309 (klassisch und aktuell), Einstein The Tonearm 9“ und 12“ |
Tonabnehmer | Lyra Olympos, DS Audio W3, Ortofon Diamond und SPU Century, Tranrotor Tamino |
Phonostufe | Einstein The Turntable‘s Choice (sym), DS Audio, Gold Note PH-1000 lite |
NAS | Melco N1Z/2EX-H60 mit externem Audiaz-Linearnetzteil |
Streamer | Auralic G2.2 |
Up-Sampler | Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos |
D/A-Wandler | Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil |
LAN-Switch | Ansuz PowerSwitch D-TC Gold Signature, SOtM sNH-10G |
Vorstufe | Einstein The Preamp |
Endstufe | Einstein The Poweramp |
Lautsprecher | Børresen 05 SSE |
Kabel | Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, Ansuz Speakz D-TC Supreme, Signalz D-TC Supreme, Digitalz D-TC Gold Signature und Mainz D2 (2x), PowerBox, D-TC Supreme, Audiaz |
Zubehör | AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Waversa Isolator-EXT-1, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P6 und SBooster MK II, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME, Thixar Silent Feet 20 |
Herstellerangaben
Aavik C-880 Vorverstärker
|
|
---|---|
Verstärkung der Eingänge 1-4 | 5-15dB; maximale Eingangsspannung 4,5V RMS |
Verstärkung Eingang 5 | 1-11 dB; max. Eingangsspannung 6,5V RMS |
Eingangsimpedanz | 10 kΩ |
Ausgänge | 2 x Cinch (Vorstufe), 1 x Cinch Low Pass, 1 x Cinch High Pass, 2 x Trigger Out |
Max. Ausgangsspannung | 7,5V RMS |
Verzerrung | <0,005% (THD bei 1 kHz, 1 V Eingang) |
Ausgangsimpedanz | 50Ω |
Lautstärkeregelung | 76dB in 1dB-Schritten |
Aavik Rauschunterdrückung | 314 aktive Teslaspulen, 663 aktive quadratische Teslaspulen, 36 Dither-Schaltungen, 2 aktive Zirkonium-Anti-Aerial-Resonanz-Tesla-Spulen |
Leistungsaufnahme | <1W (Standby), 12W (Leerlauf) |
Abmessungen (B/H/T) | 580/510/155 mm |
Gewicht | 35 kg |
Preis | 67.000 Euro |
Herstellerangaben
Aavik P-880 Stereoendstufe
|
|
---|---|
Eingänge | 1 x Cinch |
Verstärkung | 25 - 34dB |
Eingangsimpedanz | 6kͨΩ |
Ausgangsleistung | 2 x 250W an 8Ω, 2 x 500W an 4Ω |
Verzerrung (THD) | <0,007% (10W, 1kHz, 8Ω) |
Aavik Rauschunterdrückung | 182 aktive Teslaspulen, 411 aktive quadratische Teslaspulen, 18 Dither-Schaltungen, 4 Anti-Aerial-Resonanz-Spulen |
Leistungsaufnahme | <1W (Standby), 150W (Leerlauf) |
Abmessungen (B/H/T) | 580/510/155 mm |
Gewicht | 40 kg |
Preis | 67.000 Euro |
Hersteller
Aavik Acoustics
|
|
---|---|
Adresse | Rebslagervej 4 DK-9000 Aalborg |
Telefon | +45 40 51 14 31 |
sales@aavik-acoustics.com | |
Web | aavik-acoustics.com |
Viele Kunden fragten nach einem kleineren EPOS-Modell. Deshalb wurde ein kleinerer Baby-EPOS Lautsprecher entwickelt. Dieser sollte ein echter Regallautsprecher sein, der so klein ist, dass er zum Beispiel in typische IKEA-Designs passt. Aber wie kann man das optimal machen?
Vor allem kleinere Lautsprecher bereiten den Entwicklern große Kopfschmerzen. Das hat etwas mit der Größe der vorderen Schallwand und dem Einfluss der kleinen Schallwand auf die Ansprechkurve eines Lautsprechers zu tun. Ein Design für einen freien Raum sollte sich von einem Design unterscheiden, das nahe an einer Wand oder in einem Bücherregal spielt.
Um in einem halbfreien Raum (in einiger Entfernung von einer Wand) und an einer Wand arbeiten zu können, kann bei der EPOS ES-7N der Frequenzweichenfilter mit einem Schalter auf der Rückseite geändert werden. Jetzt man den Standort seiner Lautsprecher frei wählen, ohne Kompromisse bei der tonalen Ausgewogenheit einzugehen.
Herstellerangaben
EPOS ES-7N
|
---|
Yes, you have already seen above lead picture here recently. But you certainly haven't read the associated new text. This is because Carsten Bussler didn't try out neither the input for the DS Audio cartridges, which operate with two light sources and light-sensitive resistors, nor the headphone output. I'll make up for that now.
Carsten Bussler, actually the tube specialist within the Hifistatement crew, owned a small Stax headphone model for a long time, but then lost sight of the subject a bit, even though his interest was recently rekindled: He currently has two promising representatives of this type of device at home. Of course, I could have sent him one or two headphones from my collection to use with the KECES preamplifier, but he preferred to concentrate on familiar territory and therefore left this aspect of the test to me, as I have been working with this type of transducer for years and also have a comparison object to hand in the form of the SPL Phonitor x.
However, things are a little different with the photoelectric cartridges from DS Audio: None of us have gathered any experience in this field. In view of the fact that DS Audio has officially published the specifications for the required phono equalizers, and more and more electronics specialists are now offering or at least announcing phono amps for this special type of cartridge system, it's time for Hifistatement to take up this topic too. But more on that later. So, let's stay with the KECES headphone output for now. This is designed as a 4-pin XLR socket, which leads to the assumption that there are two balanced amplifier sections feeding it. On the KECES website, there is no specific statement about the headphone output, only the rather generalized statement that the S4 has a "fully balanced design and a large selection of balanced (XLR) and unbalanced (RCA) inputs and corresponding outputs".
In any case, there is not the slightest problem when connecting the Sendy Audio Peacock with its balanced cabling to the KECES - on the contrary. The KECES is connected via the balanced Audioquest Dragon to the digital playback gear in the listening room, specifically to Chord Electronics' DAVE. On the record Ruta And Daitya, "Sounds Of Peru: Submerge / Awakening" would be the first track on the almost unheard second side. That's why I'm now skipping the familiar first four files in the digital version. S4 and Peacock do not only reproduce Jack DeJohnette's strikes on the tablas within a virtual room in a precise and dynamic manner, but also, shortly before Keith Jarrett enters on the grand piano, discloses a slight change within the sonic image. Here the sound engineer has just turned up the controls for the second instrument. Fortunately, even such fine details do not distract from the music itself. On "Algeria", Keith Jarrett switches to the flute and the rhythmic drive of these almost archaic instruments doesn't leave me untouched for a second.
"You Know, You Know" continues with a drum kit instead of tablas and a heavily distorted Fender Rhodes with wah-wah effect instead of the flute: This is a melodic indulgence in tonal colours, dynamics and groove. The album then comes to a calm and relaxed close with "Pastel Morning". I will certainly no longer neglect the "second side" as reprehensibly as before - at least if it sounds anywhere near as finely depicted and yet as emotionally appealing through speakers as it does through the S4 and the Peacock combo!
For some time now, I almost can't do without "Deep As Love" from the album Changing Places by the Tord Gustavsen Trio when testing headphones and amplifiers: The calm, melodic track fascinates with an almost hypnotic musical flow, especially with beautiful timbres of the cymbals and brushes on the snare drum, a pleasantly "woody" sounding double bass and extraordinarily dynamic strokes on the strings of the grand piano. All of this can also be enjoyed when played through the Peacock and the S4. But we're not only generally talking about fascinating sounds here, so therefore the KECES must now take up the comparison against the Phonitor x. Of course, it sounds different by a few nuances, but I can't detect any differences in quality with this track. With the SPL, the instruments seem slightly smaller, further away and therefore surrounded by more space, although I have to admit that I am far less convinced when it comes to any kind of spatial imaging with headphones than with good loudspeakers. The KECES shows marginal advantages over the Phonitor with regard to dynamics, especially with the grand piano.
Perhaps it’s Mahler's Symphony No. 5 with the Duisburg Philharmonic under Jonathan Darlington that can reveal more differences: The recording from the Living Concert Series conveys an astonishingly credible sense of spatiality - when played back through headphones. Tonality, vibrancy and transparency as well leave nothing to be desired. The KECES seems to concentrate on the more engaging, somewhat closer rendering of the instrument groups, while the SPL suggests a larger stage with a certain depth. Nevertheless, the differences are surprisingly small when you consider that the Phonitor is a dedicated headphone amplifier with rudimentary preamp capabilities, whereas the KECES is a full-featured preamp with merely a headphone output. Without a direct comparison, I don't miss a thing when listening to music via headphones through the S4.
Although it may be unlikely that anyone will make use of the KECES preamp with headphones that are more expensive than the S4 itself, I'm trying out the Dan Clark Audio Stealth - still my benchmark for closed and open headphones: I simply don't know of a more power hungry model than the Stealth. With "Help Me" from Ten Years After's album Recorded Live, the KECES' volume display shows a three-digit value for the first time during the quiet intro: 105 out of a possible 128. Yeah, now even a slight hiss is to be heard. However, a tap on the virtual pause button quickly makes it clear that the noise must be coming from the analogue master tape, because now sudden silence sets in. No, not even the extremely difficult to drive Stealth can put the KECES in any distress. I should now - during the loud passage of the song - quickly find my way back into the two-digit volume range, otherwise it will get difficult to deal with the upcoming assessment of the input for DS Audio cartridges…
As aforementioned, DS Audio has published the specifications required for phono equalizers to match their cartridges, so that other electronics manufacturers can also offer input stages for these special cartridges. But that's not the end of the line: DS Audio exams their designs and presents them on their website if they meet the requirements. Among such illustrious names as Soul Note, Westminster Lab, Soulution or EMM Labs, also the S4 can be found here. No wonder, since you can spend up to 13,000 euros on a cartridge without an equalizer. However, DS Audio now also offers a kind of entry-level model, the E1, which retails for 1,450 euros, but this is not yet part of the third generation.
Instead of a thin aluminum plate, a much lighter one made of boron is mounted on the cantilever in the modells of the third generation. The plate moves between the LEDs and two light-sensitive resistors, each of which modulates a constant current in time with the music, which equal the signals of the left and right channels. These currents are significantly stronger than those generated by moving magnet and moving coil systems. And since the small plate - even the aluminum version - is much lighter than coils on their cantilever or even magnets, the cantilever with its low mass and the diamond stylus can follow the groove deflections faster and more precisely. More on the theory and practice of DS Audio cartridges can soon be read here. The German distributor, High-Fidelity Studio in Augsburg, kindly made a DS-W3 available to me at short notice for a first approach to the - for me - new technology, and which the chief designer Aoyagi-san declared to be the new in-house reference, although it is listed at "only" 6,000 euros in their price list.
So, although I can explore what the DS Audio concept is sonically capable of in conjunction with the matching equalizer retailing for an additional 8,000 euros, I am ultimately working with a cartridge that is oversized for the S4. In order to be able to assess the capabilities of the KECES' special input reasonably well, I make it the centre of my listening room system by connecting one of its balanced inputs to the DS Audio equalizer first and connecting the tonearm cable directly to the S4's dedicated input later on. The first surprise was just around the corner, when I listened to the KECES in the system instead of Einstein's The Preamp. The imaging remains just as large and stable as before, there are no changes in dynamics and no restrictions in clarity. Well, the sound was a touch warmer with the Einstein. But I don't even want to calculate how many S4s with a phono input and - as I now know - a very good headphone output you can get for the price of one The Preamp.
Of course, you have to accept a few minor losses in terms of openness when the KECES' dedicated input takes on the W3's signals instead of the DS audio equalizers. However, its virtues - speed, resolution and good imaging - also come into their own via the KECES alone. It really doesn't have to be the W3: I strongly recommend to try out the DS Audio E1 or - bearing in mind the enormous sonic performance of the S4 - the 003 as well. What you save on the preamp could then be invested in a cartridge of an even higher quality.
Gehört mit
|
|
---|---|
Turntable | Brinkmann LaGrange with tube power supply |
Tonearms | Thales Symplicity II, AMG 12JT |
Cartridges | Lyra Olympos, DS Audio W3 |
Phono preamp | Einstein The Turntable's Choice (balanced), DS Audio |
NAS | Melco N1Z/2EX-H60 with external AudiaZ linear power supply |
Streamer | Auralic G2.1 with 2TB SSD |
Up-sampler | Chord Electronics Hugo M-Scaler with Ferrum Hypsos |
D/A converter | Chord Electronics DAVE with linear power supply |
LAN switch | Ansuz PowerSwitch D-TC Gold Signature, SOtM sNH-10G |
Pre amp | Einstein The Preamp |
Power amp | Einstein The Poweramp |
Headphones amp | SPL Phonitor x |
Loudspeaker | Børresen 05 SSE |
Headphones | Audeze EL-8 Titanium, Sendy Audio Peakcock, Dan Clark Audio Stealth |
Cables | Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC and Tornado (HC), Dragon XLR, Ansuz Speakz D-TC Supreme, Digitalz D-TC Gold Signature and Mainz D2 (2x), Rossaudio cable, SOtM dCBL-BNC75 |
Accessories | AHP sound module IV G, Audioquest Niagara 5000 and 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS wall sockets, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Resonators, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, finite elemente Carbofibre° HD, Harmonix Room Tuning Disks, Waversa Isolator-EXT-1, ADOT media converter (2x) with KECES P6 and SBooster MKII, Single-mode Duplex optical fibre cable, Ansuz Sparkz, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME, Thixar Silent Feet 20 |
Manufacturer's Specifications
KECES S4 Stereo Preamplifier
|
|
---|---|
Device category | Pre-amplifier with MM/MC/optical phono sections |
Gain | MM: 52dB; MC: 72dB; optical: 32dB |
THD | MM: <0,02%; MC: <0,05%; optical: <0,04%; RCA: <0,0015%; XLR: <0,0015% |
Signal-to-noise ratio | MM: 78dB (A-weighted); MC: 70dB (A-weighted); optical: 75dB (A-weighted); RCA: 110dB (A-weighted); XLR: 110dB (A-weighted) |
Inputs | 1x RCA MM/MC; 1x RCA optical; 1x RCA Line; 2x XLR Line |
Outputs | 2 x RCA Line; 1x XLR Line; 1x 4-pin XLR for headphones |
Input impedance | MM: 47kohms; MC: 56/100/220/470 ohms / 47kohms; Optical: >10kohms; RCA/XLR: 170kohms |
Housing colour | Black (Material: Aluminum) |
Dimensions (WxDxH) | 300 x 279 x 66mm (both devices) |
Weight | 4,5kg (Power supply); 3,5kg (Pre amp) |
Max. power consumption | 90W; 0,5W (in standby mode) |
Others | Remote control |
Price | 4000 euros |
Distribution
Robert Ross Audiophile Produkte GmbH
|
|
---|---|
Address | Alemannenstr. 23 85095 Denkendorf GERMANY |
Phone | +49 8466 905030 |
r.ross@robertross.de | |
Web | www.robertross.de |
Die A700 Limited Edition steht ab sofort zur Vorbestellung bereit. Diese Sonderedition verkörpert Buchardt Audios unermüdliche Hingabe an akustische Perfektion und dänische Handwerkskunst, gepaart mit innovativen technologischen Fortschritten in der Audiowelt.
Die A700 LE hebt sich durch mehrere bemerkenswerte Innovationen hervor:
HifiPilot bietet allen Vorbestellern einen Rabatt von 200 Euro an. Die Auslieferung der A700 LE startet im Laufe des März, damit die Interessenten ohne lange Wartezeiten in den Genuss herausragender Audioqualität kommen können. Hier (https://www.hifipilot.de/Buchardt-Audio-A700-LE) geht's zur Vorbestelleraktion.
Vertrieb
HifiPilot GmbH
|
|
---|---|
Anschrift | Höhenstr. 7 75239 Eisingen |
Telefon | +49 7232 3640155 |
kontakt@hifipilot.de | |
Web | www.hifipilot.de |
Vertrieb
Ortofon Deutschland
|
|
---|---|
Anschrift | Mendelstrasse 11 48149 Münster |
Telefon | +49 251 9801450 |
Als Jelco vor einigen Jahren die Produktion von Tonarmen einstellte, war auch Ortofon davon betroffen, da die unter eigenen Namen angebotenen Arme dort gefertigt wurden. Aber Leif Johannsen wäre nicht Ortofons Chief Officer Acoustics and Research, wenn er nicht neue, qualitativ hochwertigere Arme entwickelt hätte. Die sind jetzt verfügbar.
Schon auf der letzten High End waren die ersten beiden Vorabversionen zu sehen: der AS-212R und der AS-309R, zwei Arme mit den klassischen Neun- und Zwölfzollmaßen. Für den Test habe ich die längere Version ausgesucht, da ich über eine speziell angefertigte, exzentrische Tonarmbasis für meinen Ortofon RMG 309i verfüge, mit dem ich schon seit Ende des letzten Jahrhunderts gute Erfahrungen machte. Dessen Armrohr bestand aus Stahl, beim AS-309R dürfte es Aluminium sein, wie dessen effektive Masse von nur elf Gramm vermuten lässt. Die neuen Arme sollen ja nicht nur mit den schweren SPU-Klassikern kompatibel sein, sondern auch mit vielen anderen Tonabnehmern aus den Portfolio von Ortofon und anderen Herstellern. Daher spendierten die Dänen ihrem „Static Balanced Reference Tonearm“ auch zwei unterschiedlich schwere Gegengewichte, damit diese auch bei sehr unterschiedlichen Gewichten der Abtaster – und den nötigen Auflagekräften – möglichst nah am Lagerpunkt justiert werden können.
Ein recht gutes Tonarmkabel mit Kupferadern hoher Reinheit – das Ortofon 6NX-TSW 1010 – gehört ebenfalls zum Lieferumfang, war aber nur kurz während des Einsatzes des SPU Century Bestandteil des Test, da ich für Einsteins The Turntable's Choice mit seinen symmetrischen Eingängen ein Phonokabel mit XLR-Steckern verwenden muss. Befestigungsmaterial für die Armaufnahme und die für die Justage benötigten Inbusschlüssel, Justage- und Montage-Schablonen befinden sich ebenfalls in der Box des AS-309R. Die Lehre, die besonders bei Laufwerken mit verschiebbaren oder verdrehbaren Basen die Abstandseinstellung zum Kinderspiel macht, besteht zwar wie beim RMG 309i aus einen Metallstift und dem Kunststoffzylinder, der in die Armaufnahme passt, die Entfernung zum Tellermittelpunkt gibt hier aber ein Streifen aus Karton statt wie beim alten Modell einer aus Metall vor – was für die meisten Käufer des AS-309R ja auch völlig ausreichen und nur beim häufigen Tonarm-Umbauten mit der Zeit ein wenig auf Kosten der Präzision gehen dürfte. Apropos Kosten: Die hatte man bei Ortofon natürlich auch im Blick, als man sich entschied, die neuen Tonarme ohne Headshell auszuliefern: Die meisten Kunden verfügten wohl ohnehin über ein solches oder könnten je nach Anspruch im Zubehörangebot von Ortofon das passende finden, merkt Leif Johannsen dazu an. Auch mit der Preisgestaltung der beiden Arme – die Zwölfzoll-Version ist gerade einmal 100 Euro oder etwas mehr als drei Prozent teurer als die kurze – machen die Dänen klar, dass sie für die Tonarme nicht nur die Käufer ihrer „Exclusive Series“ als Zielgruppe sehen, schließlich haben sie auch ein MC für gerade einmal 350 Euro im Angebot, und das günstigste SPU steht mit 700 Euro in der Preisliste.
Laut Leif Johannsen war es das Ziel, zwei Tonarme zu einem „vernünftigen“ Preis, aber ohne die geringste Qualitätseinschränkung zu entwickeln und fertigen zu lassen. In Japan habe er dafür einen Partner gefunden, der höhere Standards erreiche als zuvor Jelco. Er fertige beispielsweise Hochglanz-Komponenten für Kamerafirmen, produziere Teile für ein sehr renommiertes japanisches Laufwerk und sei auch bei der Neuauflage einer bekannten Tonarmmarke federführend gewesen. Nach seinem Besuch dort sei er vom Maschinenpark und den Gerätschaften zur Qualitätssicherung „hin und weg“ gewesen. Beim neuen Zulieferer würden nicht nur alle Teile – die aus Kunststoff-Spritzguss ausgenommen – hergestellt, sondern auch ROHS zertifiziert.
Das gesamte gemeinsame Projekt sei auf ein längerfristige Zusammenarbeit angelegt, und in den kommenden Jahren seien weitere Modelle und nachrüstbare Upgrades für beiden neuen Tonarme nicht auszuschließen. Ich vermute mal, dass es sich bei letzteren um eine Silberverkabelung und vielleicht auch eine besondere Höhenverstellung handeln könnte. Bisher muss man den vertikalen Abtastwinkel nach dem Lösen von zwei Inbusschrauben per Hand einstellen. Kleiner Tipp dazu: Wenn man eine kleine Plastikwasserwaage so auf den Lagerblock legt, dass ihre Mitte sich über der mittleren Einkerbung befindet und dann die Nadel auf eine 180 Gramm-Pressung absenkt, kann man den Arm leicht parallel zur Platte ausrichten – ohne das System mit einer zu hohen Auflagekraft zu belasten. Letztlich ging die Höheneinstellung leichter als befürchtet von der Hand, wozu gewiss auch beigetragen hat, dass Leif Johannsen anmerkte, dass die Veränderung der Höhe um einen Millimeter eine Zu- oder Abnahme des Abtastwinkels von gerade mal um 0,2 Grad bewirke. Wer die Tonarmhöhe nicht für jede Schallplatte individuell justiert, braucht sich um diese Abweichung gewiss keine Sorgen zu machen. Übrigens: Für alle, die lernen möchten, dass der Aufbau eines Tonarmes kein Hexenwerk ist, hat Ortofon eine Reihe von Videos ins Netz gestellt, in denen Leif Johannsen den Aufbau und die Montage seiner Kreationen erklärt. Das erste finden Sie in der Mitte dieser Seite.
Da ich den Arm nicht mit irgendeinem Headshell ausprobieren wollte und in einer Ortofon-Werbung in einem Englischen Hifi-Magazin ein optisch leicht extravagantes – das LH-10000 – entdeckte, bat ich Leif Johannsen um die Zusendung eines solchen. Zum einen trägt ein Schlitz in umgedrehter S-Form, der zur Dämpfung mit einem von Ortofon entwickelten, weißen thermoplastischen Elastomer gefüllt ist, und zum anderen der Verzicht auf Langlöcher zur Überhang-Justage zum satten Erscheinungsbild bei. Das Headshell funktioniert also nur mit Tonabnehmern, bei denen der Abstand von den Befestigungsgewinden zur Nadelspitze für die Einbauposition passt. Das ist natürlich bei einer Vielzahl von Ortofon-Modellen der Fall, so auch beim MC Diamond, das mich beim Test vor etwa einem Jahr nachhaltig begeisterte, weshalb ich das Angebot, mir für die Beschäftigung mit dem AS-309 noch einmal ein Exemplar zuzusenden, einfach nicht widerstehen konnte.
Eigentlich hatte ich gedacht, die für den RMG 309i justierte Basis unverändert für den AS-309R nutzen zu können. Dem ist aber nicht so, und zwar aus gleich zwei Gründen: Der Schaft des klassischen Arms besitzt einen Durchmesser von 20 Millimetern, der des neuen einen von 18 Millimetern. Also muss ich die Armaufnahmen auf der Basis tauschen, was aber leicht geht, da beide mit drei Schrauben auf einem Lochkreis von 40 Millimetern befestigt werden. Zudem trägt der neue Arm die Bezeichnung 309 nur noch aus traditionellen Gründen. Leif Johannsen hat die Geometrie nach Baerwald für den AS-309R noch einmal neu berechnet und ist auf einen idealen Abstand von Teller- zu Tonarmdrehpunkt von 311 Millimetern gekommen. Ich muss die Tonarmbasis auf dem LaGrange demnach ein ganz klein wenig drehen, was dank der Abstandslehre schnell und präzise zu machen ist. Wenn man das Headshell LH-10000 und einen Tonabnehmer mit passendem Abstand zwischen den Befestigungsbohrungen und der Nadelspitze wie zum Beispiel das MC Diamond verwendet, wird eine Überhangeinstellung obsolet: Das System ins Headshell schrauben und das Headshell mit dem Arm verbinden – und schon passt alles perfekt. Man braucht lediglich noch den vertikalen Abtastwinkel, die Auflage- und die von einer Feder erzeugte Anti-Skatingkraft einzustellen und schon kann's losgehen.
Das Diamond aus dem Vorführbestand von Ortofon ist natürlich schon eingespielt, die Innenverkabelung des AS-309R jedoch noch nicht. Eher zufällig ziehe ich LA4s Album Just Friends, einen Direktschnitt von Concord Jazz, aus dem Regal. Das Ortofon-Trio aus 309R, LH-10000 und Diamond entlockt der seit Jahren nicht gehörten Scheibe eine enorme Fülle von Detailinformationen, die aber in keiner Weise den musikalischen Fluss stört. Das Klangbild ist tonal total stimmig, farbstark und verwöhnt mit fein- und grobdynamischen Akzenten: Da sind sie wieder, die schon vor einem Jahr hochgelobten Fähigkeiten des Diamond – mit dem kleinen Unterschied, dass die damals im Test verwendeten Tonarme mindestens zweieinhalb mal teuer waren, als es der AS309R nun ist: sehr attraktiv. Wo ich schon einmal bei einem Direktschnitt gelandet bin, mache ich mit einem zweiten weiter: Auch bei Dave Grusins Discovered Again! aus dem Hause Sheffield Lab bringt der Zwölfzöller die bekannten Vorzüge des Diamond – eine Homogenität, die aus gleichen Spitzenleistungen in allen Disziplinen resultiert – souverän zur Geltung. Ich bleibe noch eine weitere LP lang bei Dave Grusin, nicht aber bei vorrangig akustischen Instrumenten: Auf dem Album Mountain Dance, dessen Cover ein goldener Sticker mit dem Hinweis „JVC Digital“ ziert, geht es eher elektrisch und funky zu. Bei aller Ausgewogenheit und Auflösung beweisen Arm und System, dass sie keine Kinder von Traurigkeit sind. Sie lassen in Sachen Dynamik und Rhythmus nichts anbrennen: Drums, E-Bass, Fender Rhodes und auch ein paar Synthesizer verbreiten einen mitreißenden Groove. Für mich machen AS-309R und Diamond schon jetzt klar: Auch wenn ein Tonabnehmer letztlich ein Verschleißteil ist, legt es diese so überzeugende High-End-Kombination nahe, in Sachen Investition beim Tonarm Vernunft walten zu lassen und dafür beim Tonabnehmer verschwenderischer zu Werke zu gehen! Der 309R spornt auch deutlich teurere Abtaster zu Höchstleistungen an.
Zu der Zeit, in denen ich die gerade genannten Alben als meine Testscheiben für private Zwecke nutzte, erwarb ich auch die Philips-LP 9500563 mit dem Concierto de Aranjuez und dem Concierto Andaluz mit der Academy of St. Martin-in-the Fields unter Neville Marriner und Pepe Romero oder den Los Romeos als Solisten. Inzwischen höre ich das Speakers-Corner-Reissue noch lieber als das Original, wenn ich die Klangfarben sowie die Auflösung und räumliche Abbildung einer Komponente beurteilen möchte. Aber es war nicht die Frage „Wie gut sind die vier Gitarristen beim Concierto Andaluz voneinander zu unterscheiden und wie sind sie zum Orcherster positioniert?“, die mich jetzt umtrieb. Ich hatte einfach eine wohlbekannte Scheibe aufgelegt, um der Innenverkabelung des Tonarms noch ein bisschen Einspielzeit zu gönnen. Schon bei der ersten Seite, dem Concierto de Aranjuez überraschte mich die ungemein luftige Wiedergabe und die auch in der Höhe raumgreifende Abbildung. Ich hatte das Stück bei meiner ersten Beschäftigung mit dem Diamond nicht gespielt, aber ich bin mir sicher, es nie so rhythmisch packend, lebendig und fein durchgezeichnet gehört zu haben wie jetzt.
Wenn ich den Anteil des AS-309R an dieser klanglich so überzeugenden Darbietung einschätzen möchte, komme ich wohl nicht darum herum, das Stück noch einmal mit demselben Tonabnehmer in einem anderen Arm zu hören. Hat man alles gut vorbereitet, braucht man kaum 10 Minuten, um das Diamond vom AS-309i in den deutlich teureren AMG 12JT umzubauen, woran auch die clever konstruierte Überhanglehre des Armes aus Bayern ihren Anteil hat. Die klanglichen Unterschiede zwischen ihm und dem Ortofon sind marginal: Ersterer umgibt die Instrumente mit ein wenig mehr Luft, fokussiert sie aber auch einen Hauch weniger scharf. Der AS-309R verleiht den Instrumenten hingegen einen Tick mehr Körperhaftigkeit. In Sachen Tonalität, Dynamik und Detailauflösung tun sich beiden Arme aber so gut wie nichts. Die vielfältigen, präzisen Einstellhilfen des 12JT haben eben ihren nicht unbeträchtlichen Preis.
Doch genug mit audiophilen Haarspaltereien, denn die sind so ziemlich das Letzte, was die wahren SPU-Liebhaber interessiert. Die Hard-Core-Fraktion unter ihnen dürfte zwar auch das Century schon für zu modernistisch halten, aber für mich ist es schlicht das beste SPU, das ich kennenlernen durfte, weil es die bekannten Tugenden wie Spielfreude und musikalischen Fluss auf perfekte Art mit sehr guter Durchzeichnung und Raumdarstellung verbindet. Also muss der AMG wieder für den AS-309R Platz machen. Mit dem schweren Gegengewicht lässt sich das nicht gerade leichte Century fein ausbalancieren und die Auflagekraft präzise einstellen. Das geht beispielsweise beim RMG 309i nicht so einfach, wenn man die Auflagekraft per Feder einstellen möchte. Aus Erfahrung weiß ich, dass ein SPU mit dem SPU-T100 Silberübertrager an den meisten Phonostufen am MM-Eingang besser klingt als direkt am MC-Eingang. Deshalb verzichte ich nun auf Einsteins The Turntable's Coice und verbinde den T100 mit einem der beiden unsymmetrischen Eingänge des Soulnote E2, der für MM-Systeme konfiguriert ist.
Um das Century nach einer längeren Ruhephase wieder ein wenig aufzulockern, spiele ich ein paar mit diesem SPU oft gehörten Scheiben. Auch hier fällt wieder auf, dass der AS-309R für Feininformation ungemein durchlässig ist, ohne dadurch den SPU-typischen Sound zu schmälern. In der Direktschnitt-Ära war einer meiner ganz normalen Testscheiben Bilder einer Ausstellung in der Interpretation des Chicago Symohony Orchestras unter Carlo Maria Giulini. Ich weiß nicht mehr, bei wie vielen Veränderungen in meiner Kette ich mir Aufschlüsse über deren Qualität von „Die Hütte der Baba Jaga“ und „Das Große Tor von Kiew“ versprach. Wucht und Dynamik der Deutsche-Grammophon-Produktion sprechen mit auch heute sofort wieder an, aber inzwischen habe ich viele Aufnahmen kennengelernt, die eine größere, vor allem tiefere Bühne suggerieren. Dennoch schwelge ich ein wenig weiter in Nostalgie und höre die beiden Stücke dreimal, bevor ich das Century in den RMG 309i umbaue. Der sorgt wirklich dafür, dass die eher mediokre Aufnahme einen Hauch mehr Tiefe bekommt, aber leider nur, was die Raumanmutung betrifft. Der RMG verschiebt auch ein klein wenig die tonale Balance: Es fehlt ein Tick Druck im Tieftonbereich und die Streicher erklingen nun etwas energiereicher, um nicht zu sagen einen Hauch rauher. So sehr mir die etwas tiefere Bühne dank des RMG auch gefällt, eine in sich stimmigere Wiedergabe gelingt dem AS-309R. Ich ziehe ihn auch in der Kombination mit dem Century vor.
Gehört mit
|
|
---|---|
Laufwerk | Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil |
Tonarm | Einstein The Tonearm 9“, AMG 12JT, Ortofon RMG 309i |
Tonabnehmer | Ortofon Diamond und SPU Century, DS Audio DS-W3 |
Übertrager | Ortofon SPU-T100 |
Phonostufe | Einstein The Turntable‘s Choice (sym), Soulnote E-2, DS Audio DS-W3 |
Vorstufe | Einstein The Preamp |
Endstufe | Einstein The Poweramp |
Lautsprecher | Børresen 05 SSE |
Kabel | Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, ForceLines, Ansuz Speakz D-TC Supreme und Mainz D2 |
Zubehör | AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, Acapella Basis. Thixar Silence MK III, Harmonix Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, PowerBox D-TC SUPREME |
Herstellerangaben
Ortofon AS-309R
|
|
---|---|
Gewicht des Tonabnehmers | 18 bis 26 g.(Standardgewicht, inkl. Headshell), 26 bis 38 g (schweres Gewicht, inkl. Headshell) |
Montageabstand | 311 mm |
Effektive Länge | 323,5 mm |
Überhang | 12,5 mm |
Kröpfungswinkel | 16,75 Grad |
Durchmesser der Armschafts | 18 mm |
Empf. Lochdurchmesser für Armschaft | 22 mm |
Gewicht des Tonarms | 680 g mit Standardgewicht, 730 g mit schwerem Gewicht |
Höhe über der Montagefläche | 59 – 79 mm (bis zur Oberseite des Tonarms) |
Radialer Abstand des Gegengewichts | 85 mm für Standardgewicht, 93 mm für schweres Gewicht (gemessen vom Drehpunkt) |
Abstand der Montagefläche bis zur Oberseite des Plattentellers | 20 – 48 mm |
Effektive Masse | 11g |
Preis | 3100 Euro |
Herstellerangaben
Ortofon LH-10000
|
|
---|---|
Montageabstand | 42,4 mm |
Material des Headshell | hochwertige Aluminiumlegierung mit Zink |
Gewicht ohne Schrauben | 14,5 g |
Länge des Headshell | 52,0 mm |
Breite des Headshell | 19,4 mm |
Preis | 500 Euro |
Hersteller
ORTOFON A/S
|
|
---|---|
Anschrift | Stavangervej 9 DK-4900 Nakskov Denmark |
support@ortofon.dk | |
Web | ortofon.com |
Vertrieb
Ortofon Deutschland
|
|
---|---|
Anschrift | Mendelstrasse 11 48149 Münster |
Telefon | +49 251 9801450 |