Zuerst hörten wir das Stück „Fragile“ vom gleichnamigen Album des Komponisten und Multiinstrumentalisten Robert Len. Das Stück bewegt sich im Grenzbereich zwischen Jazz und Klassik. Was sofort auffiel, ist die Tatsache, dass die Kabel von AudioQuest sehr durchlässig sind, hier wird nichts zurückgehalten, die Musik kommt klar und akzentuiert aus den Lautsprechern. Das bezieht sich durchgängig auf alle Frequenzen, von den höchsten Höhen bis zu den tiefsten Bässen. Die Instrumente sind scharf umrissen und auf der imaginären Bühne präzise ortbar. Was bei diesem und anderen eher ruhigen Stücken ebenfalls auffällig war und einen großen Unterschied zu den Vergleichskabeln darstellt: Der Hintergrund war dank der Black Beauty tiefschwarz und ruhig. Kein störendes Rauschen oder eine durch hochfrequente Störungen produzierte Unruhe war zu vernehmen. Allein diese Tatsache macht das Hören gleich welcher Musik auch immer zu einem viel größeren Vergnügen, man lauscht der Musik viel entspannter und unangestrengter. Als nächstes hörten wir etwas Rockiges: „The Black Cat Neighbourhood“ vom gleichnamigen Debütalbum der dänischen Tänzerin und Gesangsvirtuosin Fallulah, die mit mit bürgerlichem Namen Maria Apetri heißt. Durch den Einsatz einer Nahmikrofonierung und einer gewissen Dynamikkomprimierung entsteht ein sehr ansprechendes akustisches Szenario: Die rhythmischen Elemente werden durch Händeklatschen im Flamenco-Stil intensiviert. Der Hauch exotischer Aromen in der Stimme von Fallulah wird ebenso von den Black Beauty transportiert wie die ein wenig geheimnisvolle Atmosphäre, die The Black Cat Neibourhood vermittelt. Man sitzt und schwelgt und hört zu. Weiter geht’s mit Klassik: Richard Strauss In High Fidelity mit Fritz Reiner und dem Chicago Symphony Orchestra Das wahrhaft epische „Also sprach Zarathustra“ kommt mit einer schier unglaublichen Wucht rüber, es reißt einen fast vom gemütlichen Sofa. Als nächstes beeindruckt die homogene, aber trotzdem hochaufgelöste Wiedergabe der Musik. Die Bläser und Pauken kommen überaus kraftvoll und sind klar im Raum ortbar. Die gut gestaffelten Streichergruppen spielen ergreifend und dynamisch und nehmen einen emotional gefangen. Als letztes Teststück wählten wir „Calypso Minor“ aus dem Album Sotho Blue von Abdullah Ibrahim & Ekaya. Die eingängige Bassmelodie reproduzierten die Black Beauty mit schönen Konturen, die Bläsersätze mit Posaune und den verschiedenen Saxophonen erschallten farbenprächtig, differenziert und dynamisch. So macht Hören Spaß. Hier geht es mit Wohlklang und Spielfreude zur Sache. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Black Beauty“ nichts zurückhält oder hinzufügt, der Klang ist ausgewogen und neutral. Die Maßnahmen zur Rauschreduzierung zeigen Wirkung, noch nie war es in den Pausen so ruhig und das Zuhören entspannter.
Gehört mit
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Streamer | Melco N1 EX |
D/A-Wandler | Mytek Manhattan |
Vorverstärker | VTL TL 2.5 |
Endstufen | QUAD II |
Lautsprecher | Consensus Audio Lightning |
Kabel | Einstein Green Line, SME RCA Audioquest K2, Siltech Classic Legend USB, Audioplan Power Cord |
Zubehör | Sun Leiste, HMS-Wandsteckdosen, AHP Klangmodul IV G |
Herstellerangaben
AudioQuest Black Beauty Analog RCA
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Metallurgie | massives PSC+ |
Geometrie | ZERO-Tech (keine charakteristische Impedanz) |
Dielektrikum | Polyethylenschaum |
Rauschableitung | ZERO-Tech + Graphen/Carbon-Mesh-Netz |
Ummantelung | schwarzes Geflecht |
Gehäuse | HF-Ableitung kupferbeschichtet |
Stecker | Hanging-Silver auf Red-Copper |
Preis (1 Stereometer) | 869 Euro |
Vertrieb
AudioQuest BV
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Anschrift | Hoge Bergen 10 4704RH Roosendaal Niederlande |
Telefon | +31 165 54 1404 |
rdrees@audioquest.nl | |
Web | www.audioquest.de |
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