Bricasti Design war mir bisher nur auf dem Gebiet digitaler Hallgeräte ein Begriff. Nun nehmen die Amerikaner, die lange Zeit für Lexicon entwickelten, auch den Hifi-Markt ins Visier. Während man sich bei der Ablehnung von DSD mit Antelope völlig einig ist, unterscheiden sich die Konzepte, wie man Jitter bekämpft, grundlegend. Statt auf Hardware setzt Bricasti – vorausgesetzt der Lärm der Messe hat meine Erinnerung an die detailreichen technischen Ausführungen von Bricasti Design-President Brian Zolner nicht getrübt – hier auf die digitale Synthese eines idealen PLL-Oszillators. Je einer davon arbeitet in unmittelbarer Nähe des jeweiligen Wandler-Chips des strikt kanalgetrennt aufgebauten Gerätes. Mit Hilfe eines DSPs sollen die beiden Oszillatoren synchronisiert werden. Für die Auslegung der analogen Ausgangsstufe zog Bricasti einen Spezialisten zur Rate, der auch schon für Madrigal tätig war. Das Gehäuse wird nicht zugekauft, sondern auf den Bricasti-eigenen CNC-Maschinen gefertigt. In Kürze werden die ersten Geräte mit USB Eingang zu haben sein. Ich habe beim deutschen Vertrieb Mega Audio schon ein Exemplar zum Test in Hifistatement bestellt.
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