Nach den bisher sieben Artikeln zu High End und hifideluxe ist dies nun der letzte. Hier gibt es die Zahlen aus dem Abschlussbericht der High End Society und noch einmal eine Menge interessanter Produkte.
Die High End 2014 hat die Messe des Vorjahres in allen Bereichen übertroffen. Nun gut, die Zahl der akkreditierten Journalisten stieg gerade einmal um zwei Promille. Doch Scherz beiseite: Die Zuwächse bei der Ausstellungsfläche – plus 33 Prozent – und den beteiligten Firmen – plus 25 Prozent – sind nicht nur für sich genommen geradezu sensationell, sondern zeigen gemeinsam betrachtet auch, dass die Aussteller sich in der Mehrheit auf dieser für sie so wichtigen Show breiter aufstellten als zuvor. Die Zahl der Fachbesucher nahm um drei Prozent zu, die der übrigen Besucher um 14 Prozent. Da kann man der High End Society zu ihrer rundum erfolgreichen Arbeit nur gratulieren.
The Block von G Lab Design Fidelity kommt aus Polen, leistet zweimal 5,5 Watt und besitzt neben zwei Line- auch einen Phono-Eingang. Der Preis für dieses Edelstahl-Schmuckstück steht noch nicht exakt fest, soll aber unter 4000 Euro liegen
Die Racks der Akustik Manufaktur im PS-Audio-Raum fertigt und vertreibt Roland Jäger. Ein Test ist geplant
Endlich ist der PS Audio DirectStream DAC (unten) auch in Deutschland verfügbar. Wir haben den Wandler, der alle Formate vor der Konvertierung ins Analoge in DSD umwandelt, schon seit Monaten zum Test bestellt …
Scott McGowan präsentiert hier den PS Audio Alleskönner Sprout für die Studentenbude oder die Zweitanlage des Audiophilen: Das kleine Kästchen leistet zweimal 50 Watt, kommuniziert per Bluetooth oder USB mit der digitalen Welt, bietet zusätzlich einen Phonoeingang und hat auch noch einen Kopfhörerverstärker an Bord – und das Ganze für gerade einmal 800 Euro
The Beast ist eine modular aufgebaute Streamer-Komplettlösung und arbeitet mit einem der besten Wandler überhaupt: einem DAC vom MSB. Jürgen Saile hat ihn schon auf seiner Wunschliste
Bei ReQuest geht es auch ein oder zwei Nummern kleiner: hier der Server Audio 1 mit einer 1TB-Platte zum Preis von 2000 Euro und der Mediaplayer, der auch Video-Blu-Rays streamt
Hier noch einmal die Viola Bravo 2, die auch schon Wolfgang Kempers Aufmerksamkeit erregte. Diesmal jedoch in einer anderen Perspektive, die deutlich macht, dass hier ein Gehäuse die Audioschaltungen beherbergt und das zweite das natürlich mit Chokes aufgebaute Netzteil. Zweimal 700 Watt an vier Ohm schlagen mit 60000 Euro zu Buche
In fast jeder guten Sammlung dürften sich Scheiben finden, die in den legendären Oceanway Studios aufgenommen wurden. Unter dem Namen Oceanway Audio gibt es jetzt Monitore, die dem Anforderungsprofil der Profis entsprechen. Allan Sides präsentierte einen Mid-Size-Monitor mit einer unteren Grenzfrequenz von 18Hz und einem Preis von 48000 Euro
Aalt van den Hul mit seinen Excalibur Monoendstufen zum Preis von 13000 Euro. Sie leisten je 120 Watt, verstärken von 2Hz bis 1,2 MHz und verfügen über eine „analoge“ Kühlung, wie der Meister es formuliert
Die dänischen Raidho Schallwandler runden das Lautsprecherprogramm von Gaudios nach oben ab. Hier die D-5 zum Preis von 190000 Euro. Aber auch schon die kleinsten Modelle brillieren mit extrem aufwendigen, selbst gefertigten Chassis
Bei Nagra war dieses Aufnahme-Rack zu sehen. Bei voller Bestückung mit zwei Nagra VI können bis zu zwölf Spuren mit 192/24 damit aufgezeichnet werden
Nein, keine Neuheit bei Nagra. Aber dass der HD DAC jetzt lieferbar ist, ist allemal ein Foto wert
Vater und Sohn Despotov präsentieren hier stolz die – wie sie es formulieren – erschwingliche Serie von Analog Domain Audio: Der Vollverstärker steht mit 15000, die Endstufe Power Stage mit 13000 Euro in der Preisliste
Der Analog Domain Vollverstärker (oben) leistet 250 Watt an acht und 400 Watt an vier Ohm. Gebrückt stehen 500 respektive 800 Watt zur Verfügung
Thales-Inhaber und -Entwickler Micha Huber freut sich über sein „Einsteigermodell“, den Easy
Selbstverständlich wird auch beim Easy der tangentiale Fehlspurwinkel drastisch reduziert. Der Preis liegt bei 4600 Euro
Der Thales Simplicity wurde überarbeitet und trägt nun den Zusatz II: Die Lager sind nun noch belastbarer, und die Geometrie hat Micha Huber noch minimal verfeinert
Eddie Driessen neben seinem Pluto 10 Reference, den er mit einem Ortofon Anna vorführte. Der Preis ohne Tonabnehmer: 59000 Euro
Revels F-Serie: Bert Seidenstücker wartet schon seit einiger Zeit auf die schwarze Standbox, die F206 zum Paarpreis von 4000 Euro
Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, was an den vertrauten WBT-Steckern und -Buchsen neu sein soll. Alle stromführenden Teile bestehen hier aus Kunststoff und sind mit einer im Vakuum aufgebrachten extrem dünnen Carbon-Schicht überzogen. Massespeicher-Effekte und Wirbelströme sollen deshalb der Vergangenheit angehören. Die Preise für die nanoGen-Serie werden zwischen denen der Silber- und Kupfervarianten der nextGen-Serie liegen
Karl-Heinz Fink stellte seine neueste Kreation namens „Triple-F Concept speaker A“ vor. In der Dreiwege-Konstruktion setzt er im Tief- und Mittelton-Bereich Chassis aus eigener Entwicklung ein. Den darüberliegenden Frequenzbereich übernimmt ein Air-Motion-Transformer von Elac
Hier die Fink-Chassis mit ihrem Flachmembranen noch einmal zu Ansicht ohne Gehäuse. Der Preis für ein Paar der Lautsprecher mit dem ungewöhnlichen, aber funktionalen Design wird um die 30000 Euro liegen
Brodmann überraschte mit diesem 2.1-System, das wie eine Desktop-Lösung aussieht, aber deutlich erwachsener klingt als die meisten Komponenten dieser Bauart. Vor allem die Tiefe der räumlichen Abbildung war verblüffend. Das Set kommuniziert per USB und Bluetooth mit Computer, iPod und Co. Der Preis liegt bei 2000 Euro
Der AVM Inspiration CS 2.2 ist – wie es neudeutsch heißt – eine All-In-One-Lösung, also ein CD-Receiver inklusive Streamer. Und wie es sich schon seit Jahrzehnten gehört, besitzt ein Receiver einen analogen Tuner und einen Phonoeingang. Die Leistung beträgt zweimal 165 Watt
Der Evolution CS 5.2 bietet alle Features des CS 2.2, verfügt zusätzlich aber noch über einen zweiten Lautsprecherausgang und leistet 330 Watt
Den Musikserver ML8.2 gibt es mit verschiedenen Ausgangsstufen. Auch eine Röhrenvariante ist erhältlich
Dr. Roland Gauder war mit der Berlina RC9 nach München gekommen. Der Lautsprecher verfügt über einen Diamanthochtöner und einen Mitteltöner aus demselben Membranmaterial. Der Tiefmitteltöner und die drei 17-Zentimeter-Bässe besitzen Keramikmembranen. Der Paarpreis liegt bei 96000 Euro
Produktmanager Roland Hoffmann präsentiert die zweite Generation von Dynaudios kabelloser Serie: die Xeo 4 und die Standbox Xeo 6. Unter anderem soll ein leistungsfähigerer DSP durch eine Phasenkorrektur für noch besseren Klang sorgen. Der Sender besitzt nun auch einen digitalen Coax-Eingang. Die Preise liegen bei 1700 respektive 3000 Euro
Seit nunmehr 35 Jahren fertigt Dynaudio die Gehäuse seiner Lautsprecher selbst. Dies nahm man zum Anlass, die Contour Limited Sonderserie mit speziellen Furnieren und Oberflächen aufzulegen. Mir gefiel die Version in Makassar ganz links am besten
Oktave-Chef Andreas Hofmann ist kein Freund schneller Modellwechsel. Jetzt aber sah er die Zeit gekommen, eine neue Top-Vorstufe vorzustellen. Die HP 700 ist modular aufgebaut: Es gibt auf Wunsch eine Präzisions-Klangregeleinheit, XLR-Eingänge, deren Signal wie in der Studiotechnik per Trafo desymmetriert wird, so wie eine Phonostufe mit Step-Up-Transformator. Die Preise für diesen spannenden Vorverstärker reichen von 11000 bis 16000 Euro
B.M.C.-Chef Carlos Candeias lehnt hier auf der neuen Pure Vox. Das Gehäuse besteht aus einem Aluminium-Stranggussprofil mit variierenden Wandstärken, wodurch Resonanzen gemildert werden sollen. Restliche Schwingungen werden durch Bitumen bedämpft. Den Air-Motion-Transformer stellt B.M.C. selbst her
Mindestens ebenso überzeugt ist der Entwickler vom Vollverstärker der Pure-Serie, dem Pure-Amp. Er soll sich wie alle Komponenten der Serie durch ein besonders gutes Preis/Klang-Verhältnis auszeichnen
Bruno Ferreni stellte den Acoustic Solid 773 vor: Das Topmodell der schwäbischen Manufaktur wird komplett mit Ständer, zwei Phonostufen, einem Arm und dem Tonabnehmer Shelter 7000 geliefert. Hätten Sie gedacht, dass dieses vollständig ausgestattete Schmuckstück für unter 40000 Euro zu haben ist?
Hifistatement war Mitaussteller auf dem Stand von Lutz Precision – und das hat einen guten Grund: Firmenchef Volker Lange hat im November 2013 damit begonnen, bespielte Tonbänder zu fertigen und zu vertreiben. So waren neben spannenden Produktionen von Kolibri und Mons auch die sechs vom Autor für edel:content neu gemasterten Wiederveröffentlichungen von Oscar Petersons „Exclusively For My Friends“-Reihe auf Band erhältlich. Ein ausführlicher Bericht über dieses neue alte Medium wird in nicht allzu ferner Zukunft folgen
Heute steht zuerst ein Ausflug auf die Hifideluxe an, danach berichte ich über meine Highlights in der Halle 4 der HIGH END. Dort konnte man die ganze Bandbreite unserer Branche erleben, von audiophil grenzwertig, dafür aber optisch ein Hingucker, bis zu kostspieligem Nobelhifi. Und Dirk Sommer beschreibt den neuen Plattenspieler von Wilson Benesch. An meinen ersten Bericht über das Atrium 4.2 auf der HIGH END schließt sich die Hifideluxe im Schwabinger Marriott Hotel nahtlos an:…
Wie üblich nehme ich Sie ohne weitere Umschweife mit auf den zweiten Teil meines Messerundgangs. Die zu Beginn des ersten Teils gestellte Frage ist zum Messeende beantwortet worden. Alle Hersteller waren in der Pandemiezeit unglaublich produktiv. Bei so vielen Neuheiten haben wir selbst mit drei Redakteuren das ein oder andere übersehen. Im Vertriebsraum von WOD treffe ich praktischerweise wie alljährlich auch gleich auf Johnnie Bergmann und seine Plattenspieler. Dieses Jahr hat er den Plattenspieler Galder…
So hätte ich vielleicht besser nicht beginnen sollen. Der erste der vier Tage auf der HIGH END gestaltete sich als ein Erlebnis mit Gegensätzen. Für den Donnerstag hatte ich mir das obere Atrium 4.2 vorgenommen, einen sehr umfangreichen Bereich, wo sich viele klangvolle Namen präsentierten und Menschen, auf die zu treffen ich mich freute. Genau dies war der Grund, weshalb ich gleich hier startete. Was ich jedoch nicht bedacht hatte: Hier zeigten sehr viele Aussteller…
25.05.2022
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.